Magazin

Rabbaz an der Uni

Neues Studierendenmagazin

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Julia Jesser und Svenja Jäger wollen Rabbaz an der Uni machen.

Julia Jesser und Svenja Jäger wollen Rabbaz an der Uni machen. So zumindest heißt ihr neues Studierendenmagazin. Da Svenja auch fürs 371 schreibt, wollten wir wissen, wie es dazu kam.

Wir wollen den Kontakt zwischen dem Planeten Erde und den jungen Seelen dieser Stadt herstellen, die sich sonst so unsichtbar durch den Tag bewegen, sie aus ihrer Komfortzone hervorziehen und ihnen ein Megafon in die Hand drücken. Das neue Chemnitzer Studierendenmagazin RABBAZ will den jungen Menschen eine Stimme geben, die lauter ist als jeder Hitlergruß, rassistische Parole und wütender Mob.

Um 3.30 Uhr nach einer weindurchtränkten Nacht liegt Julia wach in ihrem Bett mit einer Idee, die ihr nicht mehr aus dem Kopf will. Wie wäre es ein Magazin zu gründen für Studierende von Studierenden geschrieben, gelayoutet und illustriert, dass kostenfrei für jeden zur Verfügung steht? Noch zur selben Uhrzeit holt Julia mich ins Boot, während ich gerade Urlaub am anderen Ende der Welt mache.

Zum Anfang des Jahres 2019 beginnt für Julia und mich dann der lange und steinige Prozess der Gründung unseres ersten eigenen Magazins. Einmal wöchentlich treffen wir uns erst zu zweit, schließlich mit weiteren MitstreiterInnen. Leute kommen und gehen, genauso wie das Sponsoring. Trotzdem machen wir bis ins Unermüdliche weiter. Wir bauen uns unser festes Team auf, gründen uns als Verein und planen viel. Unter anderem findet unsere erste Party „KMS-state of mind“ statt, die auch zur Finanzierung des Drucks beitragen soll. Außerdem wird uns mit der Partyplanung vor allem eins klar: Wir wollen Leute zusammenbringen. Bei unseren Partys animiert dazu das Halligalli-Spiel, bei dem man am Einlass eine Karte zieht und seinen gleichen Fruchtäquivalent finden muss und so mit anderen Menschen ins Gespräch kommt. Bei unserem Magazin haben sich Menschen gefunden, die wöchentlich ihrer Kreativität freien Lauf lassen, sie dann aber auch wieder bündeln und ordnen. Nach und nach entsteht immer mehr für unsere erste Ausgabe. Erst steht das Titelthema, dann das Cover. Die Texte entwickeln sich, genauso wie unser Team. Wir wissen, auch ohne Förderung müssen und können wir das irgendwie hinbekommen. Letztendlich werden wir dann doch ein Mikroprojekt von Chemnitz 2025 und können in die Endphase, die Layouttage, gehen.

Nach neun Monaten ist es nun soweit: Unser Magazin mit den Schwerpunkten Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft ist vollendet. Ab dem 14. Oktober findet ihr 1000 Exemplare unserer ersten Ausgabe an der Universität, sowie in ausgewählten Cafés und Bars dieser Stadt. Es bleibt spannend.

Wer sich bei uns beteiligen will, von Design bis Webseitenmanagement ist alles möglich, kann im neuen Semester bei uns vorbeischauen. Finden kann man uns über https://www.facebook.com/rabbazmagazin/ .

Text & Foto: Svenja Jäger

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