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Szymmi blickt aufs Jetzt mit Christopher Möller

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Was veranlasste euch 2013 das Kosmonaut Festivals am Stausee Rabenstein aus der Taufe zu heben?

Es war so, die Jungs von Kraftklub haben ca 20 Festivals im Sommer in der ganzen Republik gespielt. Als sie dann Zuhause waren, haben sie gemerkt, wie sehr ein Festival eine Stadt, ein Dorf, eine Gemeinde beleben kann und dass Chemnitz dies in der Tat mit dem splash! Festival schon einmal erleben konnte, aber leider das Festival dann hat wegziehen lassen. Somit haben wir uns alle zusammen geschlossen, die Kraftklubs, die splash! Macher und wir Landstreicher, um einen Versuch am Stausee zu starten.

Es ging bzw. geht uns immer noch darum, ein überschaubares sympathisches Festival zu veranstalten, kein neues Mega-Event, das nicht zu dem Stausee, der Stadt Chemnitz und unserem gemeinsamem Spirit passt.

Wie wurde es von den Ortsansässigen in Rabenstein und der Stadt aufgenommen?

Zum aller größten Teil sehr gut, es gibt natürlich immer Leute, die sich über neue Entwicklungen nicht freuen, jedoch versuchen wir auch die Leute in der Umgebung best möglichst zu informieren, so dass es hier zu keinen Überraschungen kommt. Zudem haben wir ein sehr gesittetes und nettes Publikum, die Zeiten, wo Rabensteiner „brennende Dixie Klos“ in den Vorgärten gefunden haben sind längst vorbei. Auch die Ämter in Chemnitz sind sehr kooperativ und zeigen großes Interesse an unserem Kosmonaut Festival.

Das Kosmonaut Festival hat mit seinen bisherigen drei Ausgaben die Festivalszene in Deutschland ordentlich aufgemischt. Mit wie vielen Besuchern rechnet ihr dieses Jahr?

Mit ca 15.000 Besuchern.

Habt ihr bereits das Gefühl an die Grenze der örtlichen Möglichkeiten für ein Festival zu stoßen? Bühnen, Infrastruktur, Side Events …

Nein, eigentlich nicht. Jedes Jahr erweitern wir das Kosmonaut um spannende neue Programmpunkte oder Rahmenprogramme für unsere Besucher. Jedes Jahr basteln unsere Freunde wieder an neuen Dekoelementen für das Gelände und wir suchen immer nach Verbesserungen, um das Festivalwochenende für alle Beteiligten so schön wie möglich zu gestalten.

Die Geschichte des Splash Festival und seinem Weggang aus Chemnitz ist ja bekannt. Werdet ihr für immer am Stausee bleiben oder irgendwann weiterziehen?

Das steht für uns erstmal nicht zur Debatte, wenn die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der Stadt und dem Stausee so bleibt, gibt es für uns keinen Grund wegzuziehen. Es ist für uns eines der schönsten Festivalgelände, die wir hier im Lande haben.

Wir hoffen sehr, dass wir noch viele Jahre unseren Kosmonaut Schriftzug auf der anderen Uferseite aufbauen können, um an einem Wochenende im Juni mit allen Freunden und Besuchern ein tolles Festival erleben zu können.

Interview: Rene Szymanski, Foto: Maik Irmscher


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