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Neues und Bemerkenswertes aus der Chemnitzer Gastronomie, kurz und bündig.

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Neues und Bemerkenswertes aus der Chemnitzer Gastronomie, kurz und bündig.

Das bemerkenswert gute Kaffeehaus „Ferdinand“ (Hainstr. 49) auf dem Sonnenberg hat Zuwachs bekommen. Direkt nebenan lädt nun die Galerie „Ferdin-Art“ zum Kunstgucken ein. Erster ausstellender Künstler ist Ferdinand Szechenyi, der sich gleichsam um Galerie und Kaffeehaus kümmert. Ganz schön viel Ferdi in diesem Text, der noch nicht mal vier Sätze lang ist. The real Ferdi will künftig bis zu acht Ausstellungen im Jahr zeigen, natürlich dann von anderen Künstlern und Künstlerinnen. Die Galerie soll aber auch ein Raum für Veranstaltungen, Workshops, Seminare, Feiern und vielem mehr sein. Die Freie Presse zitiert Ferdinand Szechenyi mit den visionären Worten, „das Café und der Galerieraum eine Menge Menschen mit Ideen, Geist und Kreativität auf dem Sonnenberg anziehen“.

Anziehender soll nach Augenzeugenberichten auch der Brühl geworden sein. Nachdem das 371 schon im November vor der unmittelbar bevorstehenden Eröffnung des Cafés „Dreamers Coffee&Wholefood“ (Brühl 73) berichtete, vermelden wir nun Vollzug. Am 25. Januar floss der erste offizielle Kaffee aus der Maschine, dass Dreamers ist eröffnet und empfängt seine Gäste von Mittwoch bis Sonntag von 8–18 Uhr.

Während es beim „Dreamers“ um guten Kaffee, feine Kuchen und gesunde Mahlzeiten geht, steht einige Häuser weiter die georgische Bäckerei „Mimino“ (Brühl 45) für Sattwerden auf internationalem Niveau. Neben den landestypischen Hefebroten, die aus dem selbst gebauten Keramikofen kommen, bietet Victor Lukjanow herzhafte Spezialitäten an. 371-Redakteure, die den Brühl immer im Blick haben, zeigten sich angetan und wählten das Attribut lecker als treffende Beschreibung.

Und noch eine Gastronachricht, die aber eher verwirrt als begeistert. Der ehrwürdige Ratskeller, gute Stube und Prachtspeisezimmer der Chemnitzer Bevölkerung, muss schließen. Das ausgerechnet das vorzeigbare Restaurant im Keller der Rathauses aus bautechnischen Gründen schließen muss, ist jetzt imagemäßig so eher schlecht. Aber Chemnitz eben. Was soll´s, sagt sich auch Betreiber Dirk Gust und zieht mit Topf und Teller, Koch und Kellner an den Johannisplatz. Dort hatte sich ja vor kurzem plötzlich das Mamajoes in Luft aufgelöst. Nun wird daraus die Ratsstube und man darf sicher sein, dass Hauseigentümer Claus Kellnberger hier nun endlich den ersehnten Dauermieter gefunden hat. Eine Wiedereröffnung der Ratskellers steht derweil in den Sternen.

Foto: facebook.com/DreamersCoffeeWholefood/

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