Ausstellungen

Chemnitzer Künstlerbund e.V.
Moritzstraße 19
bis 31.08. „Zwischen Papier und Zylinder“ – Aus engstem Raum zwischen Papier und Zylinder einer Andruckpresse entstehen Welten – druckgrafisch gebannt, Literatur bibliophil begleitend. Diesem Schaffensprozeß widmen sich Bettina Haller und Andrea Lange seit 1998, Birgit Reichert seit 2004 unter dem Namen der Sonnenberg-Presse, jede auf eigene Art und Weise mit Holzschnitt, Acrylstich, Bleisatz.

e.artis
Theaterstr. 58
www.e-artis.de
07.07. - 11.08. „First Selection“ ­–Lambert  Maria  Wintersberger. Er ist einer der wichtigsten Maler in Nachkriegsdeutschland. Seine gewaltige Bildsprache setzt ihn auf Höhe mit den Großen seiner Zeit wie Markus Lüpertz und Karl Horst Hödicke, mit denen er 1964 die Gruppe Großgörschen 35 in Berlin gründete. Bekannt wird Wintersberger durch seine schmerzhaften Verletzungsbilder in hochglanz-ästhetischer Pop-Art-Manier bereits in den 60er Jahren. Später wird er diese zu Gunsten eines ungestüm gestischen Duktus in seiner Malerei hinter sich lassen. Als er in den 80er Jahren einen alten Bahnhof im Elsass bezieht, gilt er in Fachkreisen bereits als wesentlicher Künstler für die Entwicklung der Malerei in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.

17.08. - 03.11. „rot – blau“ – In seiner zweiten Einzelausstellung bei e.artis contemporary steht der Dialog bzw. das Nebeneinander aktueller Arbeiten von Michael Goller mit ausgewählten älteren Werken aus dem Œuvre des Chemnitzer Künstlers im Fokus. Durch die Zusammenschau wird der sprichwörtlich „rote“ Faden besonders auf den Punkt gebracht und ein spannender Zwischenraum eröffnet. Die Ausstellung mit retrospektivem Charakter ermöglicht einen Eindruck der Bildfindung im Farbraum zwischen Rot und Blau. Gerade die Farbpolarität zwischen Blau und Rot, dem kurz- und langwelligen Ende des Farbspektrums, spielt über Jahre hinweg im Werk des Künstlers eine zentrale Rolle.

Galerie Borssenanger
Straße der Nationen 2-4
www.borssenanger.de
ab 17.08. „Ein Blick rüber und zurück“ – Sommerausstellung.

Galerie denkART
Sonnenstraße 39
27.06. - 18.08. „Sammelsurium 2“ – Erneut stellen sich Vereinsmitglieder mit ihrem künstlerischen Schaffen auf dem Gebiet der Malerei und Grafik vor. Dabei deutet schon, wie bei der ersten Ausstellung "Sammelsummarium 1", der Titel auf die Vielfalt der künstlerischen Herangehensweisen und die unterschiedlichen Formensprachen hin.

Galerie Hinten
Augustusburger Str. 102
12.08. - 21.09. „Die Gültigkeit des Überschusses“ – Peter Udo Brückner. Die Skulpturen von Peter Udo Brückner zeigen Zwischenräume und Körperformen. Es ist, als wird der Raum, in dem gesprochen wird, selbst zur Plastik. Dem Zwischenmenschlichen wird eine Form verliehen. Dabei tragen die Objekte in sich eine überaus sinnliche Kraft, die uns darüber nachdenken lässt, wie wir miteinander reden und uns berühren.

Galerie Nichts (Arthur)
Hohe Straße 33
www.arthur-ev.de/
01.06. – 31.08. „Diverse | Routine“ – Fotografie und Collage von Marcel Eichhorn. Zeitrafferfotografien mit variierenden Frequenzen von Minuten über Tage bis Jahreszeiten. Die Bandbreite der Motive reicht von Selbstportraits bis zum Parkplatz vor der Tür.

Galerie Weise
Rosenhof 4
www.galerie-weise.de
12.07. - 08.09. „neXtnature“ – Gemälde von Theresa Möller / HGB Leipzig, Plastiken von Jana Mertens / Burg Giebichenstein Halle und Fotoarbeiten von Thomas Goerger.

Kunstsammlungen Chemnitz
Theaterplatz 1
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
Dauerpräsentation: „Malerei der Romantik“ und „Karl Schmidt-Rottluff. Gemälde und Skulpturen“. 24.06. – 16.09. „Rissa“ - Anlässlich des 80. Geburtstages der in Rabenstein bei Chemnitz geborenen Künstlerin Rissa zeigen die Kunstsammlungen mit 30 Gemälden eine Retrospektive ihres Schaffens.

01.07. - 14.10. „vom Stuhl gefallener Akt mit Trompete“ – neue Werke von Markus Oehlen. Bestimmende Elemente der 2018 entstandenen Arbeiten sind Kordeln und Druckplatten. Die besondere Ästhetik dieser Kombination macht den Reiz der Bilder aus, die in Chemnitz nun erstmals zu sehen sind.

01.07. - 14.10. Jean Brusselsman. Erstmals in Deutschland präsentieren die Kunstsammlungen Chemnitz Werke des belgischen Künstlers Jean Brusselmans. Zu sehen ist eine Auswahl von 30 Gemälden aus den Jahren 1931 bis 1950. Der Künstler stellte die Welt in seinen Bildern sachlich, beinah emotionslos dar. Die Figuren wirken ausdruckslos und starr mit ihren skizzenhaften Gesichtern. Sie gehen ohne jegliche Mimik ihren Tätigkeiten nach: Eine Frau, die die Bodenkammer schrubbt, zeigt denselben regungslosen Ausdruck wie eine auf dem Sofa sitzende Dame oder weibliche Gäste an einem Strand.

Kunstsammlungen Chemnitz - Museum Gunzenhauser
Stollberger Str. 2
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
Dauerpräsentation: Sammlung von Kunst der klassischen Moderne und der zweiten Hälfte des 20. Jh., darunter der umfassendste Bestand an Werken von Otto Dix (Neue Hängung) und Werke von Alexej von Jawlensky.

28.04. - 09.09. „300 x Dix“ – Umfangreiche Sonderausstellung mit Werken des Künstlers Otto Dix (1891–1969). Auf vier Etagen werden im gesamten Museum über 300 Werke des zentralen Protagonisten der Neuen Sachlichkeit gezeigt. Das Konvolut seiner Arbeiten gehört weltweit zu den größten musealen Beständen. Gemälde, Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen und Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen bieten einen repräsentativen Querschnitt durch seine künstlerische Entwicklung.

Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Schloßberg 12
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
26.08. - 25.11. „Des Kaisers Kloster. Die Chemnitzer Abtei im Kontext benediktinischer Kunst und Kultur“. Ausstellung im Rahmen der 875-Jahrfeier der Stadt. Es werden etwa 100 Exponate aus der 875-jährigen Geschichte des benediktinischen Chemnitzer Klosters gezeigt. Neben Urkunden, Handschriften und Inkunabeln aus dem 12. bis 16. Jahrhundert machen Baufragmente,
archäologische Funde und Werke der bildenden Kunst die Entwicklung der Abtei greifbar.

Museum für Naturkunde
Moritzstraße 20
www.naturkundemuseum-chemnitz.de
22.02. - 25.11. „Brillant, Violett, Wandelbar: Amethyst aus dem Herzen des Erzgebirges“ - Amethyst ist weltweit verbreitet – von Brasilien, Uruguay, Madagaskar, Russland bis nach Sri Lanka. Ein unter Sammlern weltbekanntes Vorkommen befindet sich jedoch direkt vor unserer Haustür, das Erzgebirge.

Neue Sächsische Galerie
Moritzstraße 20
www.neue-saechsische-galerie.de
19.06. – 16.09. „zee.3.7.1.“ – Schrift und Typographie in Chemnitz seit 1466. Gedruckte Schrift in und aus der Stadt Chemnitz gibt es seit der Erfindung des Buchdrucks. Beginnend mit den wertvollen Frühdrucken der Bibliothek führen die Objekte bis ins typografisch so reiche 20. Jahrhundert: Ost-Rubbelbuchstaben, Steinmetzarbeiten, Bleisatz, der Schriftzug hinterm Nischel und aktuelle Arbeiten Chemnitzer Designbüros. Eingebettet sind diese Objekte in eine reiche kulturhistorische Darstellung der lateinischen Buchstaben- und Schriftgeschichte mit zahlreichen Gelegenheiten für die Besucher, in typografischen Tests und Spielen das Riesenreich der Schrift zu erkunden.

Smac
Stefan-Heym-Platz 1
www.smac.sachsen.de
Dauerausstellung: Archäologische Exponate zeigen die Entwicklung Sachsens

15.06. - 09.09. „Darwins Spottdrossel“ – In der Foyerausstellung präsentieren 15 Akteure des Chemnitzer Kunstvereins „Laterne“ künstlerische Blickwinkel auf die Evolution - vielleicht nicht immer neu, aber immer einzigartig.

Villa Esche
Parkstraße 58
www.villaesche.de
Dauerausstellung: Henry Van der Velde Museum, Möbel, Porzellan und weiteres aus der Zeit des Jugendstils

Weltecho
Annaberger Str. 24
www.weltecho.eu
14.07. - 17.08. Juliane Dudas großformatige Fotoarbeiten sind anti-dokumentarisch, haben ihren eigenen, selbst entwickelten Duktus und handeln oft vom Übergang zwischen Architektur und Natur in der speziellen Perspektive ihrer digitalen Bildwelten. In dieser Ausstellung wird dazu eine raumbezogene Installation der Künstlerin gezeigt.

ab 09.09. in der Boxxx „Tagetes Lb.“ – Experimentelle Installation von Carmen und Scholle.