Ausstellungen

Arthur
Hohe Straße 33
arthur-ev.de
„Souvenirs“ ist die erste Ausstellung der Gruppe „d|eye|alect“, bestehend aus mehreren
Chemnitzer FotografInnen. Sie bedeutet den Beginn eines visuellen Diskurses, bei dem
zukünftig verschiedene Thematiken behandelt und die Ergebnisse in Form von
Ausstellungen und dazugehörigen Magazinen präsentiert werden sollen. Zum Einstieg
werden dabei vergangene Arbeiten einiger Mitglieder vorgestellt.

Chemnitz Open Space
Brückenstraße 10
chemnitz-open.space/
ab 22.06. „Urgesellschaft“ – eine Rauminstallation von Henrike Naumann. In der raumgreifenden Installation Urgesellschaft nutzt Henrike Naumann das Potenzial des künstlerischen Ausdrucks, um politische und gesellschaftliche Fragen zur Diskussion zu stellen, die, dreißig Jahre nach dem Mauerfall, teilweise nicht verhandelt wieder zutage treten. Die 1984 in Zwickau geborene, international tätige Künstlerin nutzt dabei Originalmöbel aus der deutsch-deutschen Wendezeit der 1990er Jahre, um mit Hilfe der damaligen ästhetischen Mittel die Erinnerungen der Besuchenden zu wecken.

CKB e.V. Projektraum
Moritzstr. 19
18.06 – 30.08. „…70…80…Jubiläen“ – Fritz Bonß, Bernd Steinwendner, Karla Schoppe und Gudrun Thriemer begehen 2019 ein „rundes“ Geburtstagsjubiläum. Die Ausstellung soll einen Überblick über ihr umfangreiches künstlerisches Schaffen geben, Einblicke in Arbeitsprozesse und Ergebnisse ermöglichen. Dabei sind die Tätigkeitsfelder so vielfältig und individuell wie die beteiligten Kollegen – Designer/in, Bildhauer/in, Maler/in, Grafiker/in oder Keramiker/in – alle eint die umfangreiche Erfahrung der künstlerischen Auseinandersetzung.

Das Tietz, Eingangsbereich Stadtbibliothek
Moritzstr. 20
26.06. – 31.08. „Mein Universum Bibliothek – mehr als Bücher“. Die besten Einsendungen des Fotowettbewerbs zum 150jährigen Jubiläum der Stadtbibliothek Chemnitz.

e.artis
Theaterstr. 58
www.e-artis.de
21.06. - 30.08. „Sali Muller | Fragil“ – Sali Muller visualisiert mit Licht, Spiegeln und Objekten die Unsicherheiten des Individuums und gesellschaftlicher Strukturen der Postmoderne. Bei e.artis contemporary in Chemnitz beweist die Luxemburgerin, dass die Idee am Anfang jeder wirksamen Konzeptkunst steht - radikale Vereinfachung ermöglicht es, unsere überkomplex gewordene Gegenwart zu durchleuchten.

Galerie Angewandte Kunst Schneeberg
im Schloss Lichtenwalde
Schlossallee 1
ab 27.06. „Buntes Gold“ – Eine abenteuerliche Reise der Schneeberger Studentinnen bzw. Absolventinnen Fabienne Vogel, Swantje Masermann, Luise Stark, Magdalena Sophie Orland und Heda Bayer in das südamerikanische Peru zeitigte farbenfrohe Textilarbeiten, einen Film, Gedichte, Zeichnungen, Cyanotypien und Digitalfotografien.

Galerie Borssenanger
Straße der Nationen 2-4
www.borssenanger.de
21.06. - 19.07. „Zeit-Sichten“ – Neue Zeichnungen und Malerei; mit Hanne Darboven, On Kawara, Inge Krause, Thomas Müller, Hanns Schimansky.

Galerie denkART
Sonnenstraße 39
bis 06.07. „denkMAL Sonnenberg" – Unter dem Motto „SONNENBERG Gestern, Heute und Blick in die Zukunft“ zeigt denkART Impressionen zur Stadtteilentwicklung. Zahlreiche Künstler der Stadt werden ihre Sicht auf das Viertel zu präsentieren.

28.08. – 23.10. „Südseeflair und ferne Welten - zum 100. Geburtstag von Gerhard Klampäckel“ - Gerhard Klampäckel (1919-1998) gilt als einer der bedeutendsten Chemnitzer Künstler, dessen expressives Werk weit über die Region hinaus Beachtung fand. Kurz vor seinem Tod bereiste er noch einmal seinen Geburtsort – das Örtchen Vaitele in der ehemaligen deutschen Kolonie Samoa. Es entstanden großformatige und farbenfrohe Bilder, die das Flair seiner Heimat eindrucksvoll einfangen.

Galerie Laterne
Karl-Liebknecht-Str. 19
08.07. - 30.08. „Spähen – Kurkistuksia“ – Ausstellung mit Werken von 14 finnischen KünstlerInnen.

Galerie Weise
Rosenhof 4
galerie-weise.de
ab 04.07. „Universal Landscapes“ – Gemälde von Brigitte Stenzel und Andreas Jung, im ersten Stock Fotografie und Zeichnung von Lydia Thomas und Thomas Kretschel.

Industriemuseum Chemnitz
Zwickauer Straße 119
10.05. - 04.08. „Untergegangene Arbeitswelten“ – Fotografien von Wolfgang G. Schröter. Über 100 Fotografien von Wolfgang G. Schröter lassen längst vergangene Arbeitswelten wieder lebendig werden. Die Auswahl der Aufnahmen reicht von den 1950er bis in die 1970er Jahre - vom Heckert-Werk in Karl-Marx-Stadt bis zur Porzellan-Manufaktur Meissen. Schröter, Meister der Reportage- und Industriefotografie, interessierte sich für die technischen Details und wusste diese oft spektakulär in Szene zu setzen.

Kaffeesatz
Zietenstr. 40
ab 05.07. „Seelenfenster-Grafiken von Astrid Lauenstein“ - Die ausgestellten Grafiken zeigen Bilder, die aus dem Inneren kommen. Seelenbilder, die sich nicht einfach in Worte fassen lassen, laden die Betrachtenden zu einem inneren Dialog ein. Astrid Lauenstein, ursprünglich aus Dresden, lebt seit über 20 Jahren in Chemnitz.

Kunstsammlungen Chemnitz
Theaterplatz 1
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
Dauerpräsentation: „Malerei der Romantik“ und „Karl Schmidt-Rottluff. Gemälde und Skulpturen“.

05.05. - 04.08. „Bauhaus. Textil und Grafik“ – Schwerpunkt dieser Ausstellung sind Textilien, die am Bauhaus in den Jahren 1919 bis 1933 in der Weberei entstanden. Gezeigt werden Textilien von Künstlerinnen wie Benita Koch-Otte, Otti Berger und Gertrud Arndt. Den zweiten Schwerpunkt bilden Grafiken und Fotografien von Vertretern des Bauhauses Weimar und dessen Umfeld wie Lyonel Feininger, Marianne Brandt, Joost Schmidt, Max Pechstein und Kurt Schwitters.

05.05. – 11.08. „Hommage á Karl-Heinz Adler“ - Zu Ehren des im letzten Jahr verstorbenen Künstlers Karl-Heinz Adler (1927–2018) zeigen die Kunstsammlungen eine Auswahl seiner Werke aus unterschiedlichen Schaffenszeiten.
01.06. – 22.09. „M+M. Fan der Menschheit.“ - Das Künstlerduo M+M, bestehend aus Martin De Mattia (*1963) und Marc Weis (*1965), zeigt drei umfangreiche Werkgruppen. M+M setzen sich darin mit jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen und deren psychologischen Auswirkungen auseinander. Herzstück der Ausstellung ist die spielfilmartig inszenierte Filminstallation „7 Tage“.
25.08. – 27.10. „Carlfriedrich Claus und Bernard Schultze. Eine deutsch-deutsche Künstlerfreundschaft“ - Eine besondere Künstlerfreundschaft während des Kalten Krieges ist das Thema dieser Ausstellung. Seit 1956 bestand der Briefwechsel zwischen Carlfriedrich Claus und dem damals in Frankfurt am Main lebenden Maler Bernard Schultze.  Im Laufe der mehr als zwanzig Jahre anhaltenden Korrespondenz tauschten beide Künstler nicht nur Gedanken über die Hintergründe ihrer Kunst und ihre Methoden aus, sondern auch Kunstwerke selbst.

Kunstsammlungen Chemnitz - Museum Gunzenhauser
Stollberger Str. 2
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
Dauerpräsentation: Sammlung von Kunst der klassischen Moderne und der zweiten Hälfte des 20. Jh., darunter der umfassendste Bestand an Werken von Otto Dix (Neue Hängung) und Werke von Alexej von Jawlensky.

30.03. - 28.07. „Jay Gard. Gabriele“ – Jay Gard konstruiert Werke, deren Bildsprache Ästhetik und Rationalität verbindet. Seine Arbeiten sind durch strenge geometrische Formen geprägt, die sich in einem klar kalkulierten und konzeptualisierten Ausdruck wiederfinden.
26.05. - 25.07. „Neue Sachlichkeit. Kunst in der Weimarer Republik“ – Die Kunstrichtung Neue Sachlichkeit war von vergleichsweise kurzer Dauer, ihre Wirkmächtigkeit ist aber immens. Sie entstand ab 1918. In der Sammlung Dr. Alfred Gunzenhauser und in den Kunstsammlungen Chemnitz finden sich zahlreiche herausragende Werke dieser Epoche.

Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum
Schloßberg 12
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
09.06. - 01.09. „Zum Fressen gern. Fotografische Entdeckungen im Benediktinerstift Admont“ – Die renommierten Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke (*1967) und Volker Weinhold (*1962) wurden 2016 vom Benediktinerstift Admont (Steiermark) eingeladen, Objekte der naturhistorischen Schausammlung abzulichten. Dabei ließ man ihnen freie Hand, und die Berliner nutzten diese Zwanglosigkeit kreativ und kunstvoll aus. Unter dem Motto "Zum Fressen gern" kombinierten sie die historischen Präparate mit Objekten der kulturhistorischen Sammlung und kostbaren Büchern der Stiftsbibliothek. Ergebnis ist ein bemerkenswerter Fotozyklus, dessen Motive zuweilen an Jagd- und Küchenstillleben der Renaissance erinnern, an die hintersinnigen Porträts von Arcimboldo und die stilprägenden Musikplakate von Günther Kieser.

11.08. – 10.11. „Giambologna. Mars“ - Giovanni da Bologna (1529–1608), genannt Giambologna, gehört zu den einflussreichsten europäischen Künstlern der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Neben der Arbeit in Stein – insbesondere Marmor – hatte sich Giambologna schon früh auf die Technik des Bronzegusses spezialisiert.

Neue Sächsische Galerie
Moritzstraße 20
www.neue-saechsische-galerie.de
25.06. bis 01.09. „based in Chemnitz – die jüngere Kunstszene in Chemnitz“. Die Ausstellung gibt ein breites Bild der jüngeren bildkünstlerisch Aktiven in allen Sparten. Sie zeichnet darüber hinaus die Rahmenbedingungen, Verbindungen und Orte ihres Arbeitens in der Stadt nach. Vertreten sind Malerei, Grafik, Zeichnung, Installation, Plastik, Fotografie, Film.

Smac
Stefan-Heym-Platz 1
www.smac.sachsen.de
Dauerausstellung: Archäologische Exponate zeigen die Entwicklung Sachsens

01.05. - 14.07. „2 Millionen Jahre Migration“ – Die frühesten Menschen zeigen es bereits: Migration gab es schon immer. Bereits vor zwei Millionen Jahren suchten sie andere Gegenden auf, um ihr Leben zu verbessern. In der Ausstellung entdecken die Besucher*innen in vier „Würfeln“, wie sich die Menschen von Afrika aus verbreiteten. Exponate und Karten sind in Koffern, Boxen und Schubladen versteckt und wecken so den Forscherdrang. Sie verdeutlichen, warum und wie Menschen (aus)wanderten und welche Auswirkungen das hatte.

24.05. - 04.08. „Venus von Z. - eine Annahme“ – Der international renommierte Künstler Peter Bauhuis präsentiert Schmuck und Gefäße im Foyer des smac. Die Objekte zeigen einen formalen Zusammenhang: den der Doppel- und Dreifachformen.

Villa Esche
Parkstraße 58
www.villaesche.de
Dauerausstellung: Henry Van der Velde Museum, Möbel, Porzellan und weiteres aus der Zeit des Jugendstils

Wasserschloss Klaffenbach
Wasserschloßweg 6
21.07. – 20.10. „Keramik spricht viele Sprachen - XI. Internationales Keramiksymposium Römhild“ – Seit 1975 zieht es regelmäßig renommierte Keramiker aus aller Welt ins beschauliche Römhild in Thüringen, um gemeinsam im Rahmen eines vierwöchigen Symposiums kreativ tätig zu werden. Der 11. schöpferisch-kreative Erfahrungsaustausch fand 2018 statt und stand unter dem Motto „Keramik spricht viele Sprachen“. Dieses Thema steht nicht nur sinnbildlich für die Internationalität der ausgewählten Teilnehmer, sondern auch für die Vielseitigkeit und Komplexität der im Rahmen des Symposiums entstandenen Arbeiten.

Weltecho
Annaberger Str. 24
www.weltecho.eu
13.07. – 16.08. „Thomas Müller – Toter Winkel“. Als toten Winkel bezeichnet man einen sich der Wahrnehmung entziehenden Bereich. Aus diesem bezieht Thomas Müller den Rohstoff für seine Arbeiten. Mittels diverser Quilt- und Collagetechniken fügt er vermeintliche Nebenprodukte künstlerischen Schaffens zu autonomen Bildwerken.

ab 24.08. „Von Schmetterlingen und Drachen“ - Friedhelm Petrovitsch dokumentiert seit 2003 auf seinen Reisen in die Provinzen Yunnan, Guanxi, Guizhou und Sichuan das Leben der 56 von der chinesischen Regierung offiziell anerkannten Ethnien nicht nur durch beeindruckende Fotografien, sondern auch mit einer umfangreichen Sammlung von Textilien, die er in Ausstellungen Kulturinteressierten zugänglich macht.