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Zurück in die Heimat

André Herrmann liest im Tietz aus neuem Roman

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André Herrmann liest im Tietz aus neuem Roman

André Herrmann ist wohl einer der umtriebigsten Autoren Leipzigs: Seit 2007 tritt er auf Lesebühnen auf und ist Gründungsmitglied der Lesebühnen „Schkeuditzer Kreuz“ in Leipzig sowie „Fuchs & Söhne“ in Berlin. Auch bei Poetry Slams konnte er schon etliche Erfolge einholen, unter anderem auch gemeinsam mit Julius Fischer als „Team Totale Zerstörung“. Außerdem ist er Autor der MDR-Sendung „Comedy mit Karsten“, schreibt für das „Neo Magazin Royale” im ZDF und prägte nebenbei den Begriff „Hypezig“. Sein erster Roman „Klassenkampf“ erschien 2015 bei „Voland & Quist“.

Im Tietz liest er heute aus dessen Fortsetzung, „Platzwechsel“, 2018 ebenfalls bei „Voland & Quist“ erschienen, die sich wieder mit dem Protagonisten André und dessen Abneigung gegen seine Heimat befasst: Eigentlich hatte André gedacht, endlich den Absprung aus seiner Heimat in der Provinz Sachsen-Anhalts geschafft zu haben. Weg von Klassentreffen, Hochzeiten und Thermomixen. Wären da nicht sein Großvater, der an Demenz erkrankt ist, ins Heim zieht und jeden Tag ein bisschen mehr den Anschluss an die Welt verliert, und sein bester Kumpel Maik, der auf die furchtbar grandiose Idee kommt, André einen Job in der Heimat zu besorgen.

Foto: Enrico Meyer

25.01. / 19:30 / Das Tietz

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