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Weniger ist manchmal mehr

Ausstellung in der Neuen Sächsischen Galerie

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Ausstellung in der Neuen Sächsischen Galerie

Es braucht nicht immer viel, um wirkungsvoll zu sein. Das zeigt die neue Ausstellung „Die Kunst des Weglassens – 20 Positionen zeichnerischen Arbeitens rein aus der Linie“ in der Neuen Sächsischen Galerie.

Zeichnungen bilden heutzutage eine Kunstgattung, die immer weniger Beachtung findet. Die Neue Sächsische Galerie aber widmet ihnen eine gesamte Ausstellung. Dabei liegt der Fokus auf reinen Zeichnungen, bei denen z.B. auf getuschte Halbtöne oder Schraffuren verzichtet wurde. In diesen gibt es keine Undeutlichkeiten. Die Strichzeichnung fordert die Phantasie und die volle Aufmerksamkeit des Betrachters und diese Ausdrucksform besticht durch Klarheit und Entschiedenheit in ihrer Artikulation.

In der Ausstellung, die am 7. Oktober eröffnet wurde und noch bis zum 7. Dezember besucht werden kann, werden Werke von zwanzig zeitgenössischen Künstlern aus Deutschland gezeigt. Mit Jens Besser über Maja Nagel und Max Stiller bis hin zu Axel Wunsch bietet „Die Kunst des Weglassens“ eine große Bandbreite unterschiedlichster Zeichnungen. Jeden Dienstag um 17 Uhr finden Führungen durch die Ausstellung statt. Speziell für Familien wird am 12. Oktober um 14 Uhr ein Familiennachmittag mit Rundgang und anschließendem Selberzeichnen angeboten. Außerdem veranstaltet die Neue Sächsische Galerie am 4. November um 19 Uhr ein Kunstgespräch mit den ausstellenden Künstlern, in dem das Thema „Von Eigenarten und Anforderungen der Strichzeichnungen“ besprochen wird. Am 9. November wird es des Weiteren um 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung geben, an der auch die Künstler teilnehmen werden.

Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich also in jedem Fall!

7.10. - 7.12. / Neue Sächsische Galerie

Bild: Johannes Buchholz - EC-56-I, 2009, Bleistift auf Papier

Info:
Öffnungszeiten: täglich (auch feiertags; außer mittwochs): 11-17 Uhr, dienstags bis 19 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 3€; Kinder bis 18 Jahre frei

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