Tipps

Stadt der Ostmoderne

Ausstellung zum Thema Ostmoderne

Veröffentlicht am:

Ausstellung zum Thema Ostmoderne in Chemnitz

Ostmoderne ist das Trendwort der Saison. Alle, die an der Diskursschnittstelle von coolem Design, Urban-Discovery-Action und Ossiversteherei stehen, tragen dieses Wort auf der Zunge. Aber was ist das eigentlich? Ganz profan ist es ein Modewort, das den in der Architekturgeschichte gebräuchlichen Begrifff der Nachkriegsmoderne auf ein bestimmtes Gebiet festhackt. Also grob alles was im Ostblock zwischen 1949 und 1989 gebaut wurde. Mittlerweile ist der Begriff aber von der Architektur in die Bereiche Design, Kunst und Alltagskultur geschwappt. Mittels dieser Begrifflichkeit scheint nun auch die Kunstwelt einen Schlüssel gefunden zu haben, wie man den Osten neu kategorisieren und analysieren kann.

Aber braucht es das? Ist dieser Begriff passend? Welchen Umgang mit diesem Thema wünschen wir uns, welcher wäre angemessen? Diesen und anderen Fragen will eine Ausstellung nachgehen, die vom 23. bis 31. Oktober im Chemnitz Open Space stattfindet. Angekündigt wird sie als partizipative Ausstellung mit Begleitprogramm für den öffentlichen Diskurs, veranstaltet vom Institut für Ostmoderne e.V.. In Vorträge, Diskussionsrunden, Mitmach-Dia-Abenden soll nicht zuletzt auch darüber gestritten werden, welchen Stellenwert die Zeugnisse der Ostmoderne für die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft von Chemnitz haben.

23.–31.10. Chemnitz Open Space

Zurück