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Bayuk spielt im Aaltra

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Bayuk spielt im Aaltra

Der Musiker aus Tübingen spielt Musik, für die grobkörnige Filter oder Unschärfeeffekte vermutlich erst erfunden wurden. Experimentierwütiger Pop a la The Notwist oder John Frusciante.

Hinter Bayuk steckt eigentlich Magnus Hesse aus Tübingen, der mittlerweile in Berlin lebt. Er selbst bezeichnet seine Musik als Hardcore-Pop, denn ihnen einfach so den Stempel Popmusik aufzudrücken, das will er nicht. Zunächst seien seine Songs als schlichte Songs auf der Akustikgitarre entstanden, darüber kamen dann im Studio Streicher, Trip-Hop- und Jazz-Anleihen und verzerrter Gesang. Er selbst sagt über sein Debütalbum „Rage Tapes“, welches erst Anfang Mai erschien: "Es ist verkleideter Pop. Die Songs sind teilweise so melancholisch und schwermütig auf diesem Album, aber ich selbst als Typ und als Künstler bin kein Trauerkloß." An seinem ersten Album arbeitete er ganze zwei Jahre, eine Zeit, die sich offenbar ausgezahlt hat: Von allen Seiten hagelt es Lob und Begeisterungsstürme. Laut.de urteilt: „Das Album wirkt insgesamt wie ein Gemälde, das mit einer Skizze beginnt, über die nach und nach immer mehr Farbe aufgetragen und aufgetupft wird.“

Foto: Max Zerrahn

24.05. / 21:00 / Aaltra

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