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Leichte Melancholie

Belgrad spielen im Atomino

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Belgrad spielen im Atomino

Die Band Belgrad ist aus Gegensätzen entstanden, so schreibt das Diffus-Magazin. Und Recht haben sie. Die vier Musiker leben in Berlin, Dresden und Hamburg, stammen aus verschiedenen Generationen und wuchsen somit auch mit ganz unterschiedlicher Musik auf. Gegründet wurde das Quartett vor zwei Jahren von Hendrik Rosenkranz und Leo Leopoldowitsch, die Idee kam ihnen während einer Reise durch Osteuropa. Komplettiert wurden sie durch Ron Henseler und Stephan Mahler. Somit vereint die Band Reste von Bands wie Stalin vs. Band, Dikloud, Slime, Torpedo Moskau und Kommando Sonnenmilch.

Erst im September erschien auf dem Label „Mamma Leone Records“ das selbstbetitelte und in Eigenregie entstandene Debütalbum, das all die verschiedenen musikalischen Einflüsse vereint. Das bedeutet, dass sich zwar Einflüsse aus Genres wie Postpunk, New Wave und 80er Pop in den Stücken finden, das Ergebnis ist aber etwas eigenes, etwas neues. Thematisch befassen sich die Songs mit schweren und melancholischen Themen, bleiben dabei aber musikalisch immer leicht und mitreißend. Bei ihren Livekonzerten erweitern sie ihr instrumentelles Spektrum sogar noch um elektronische Effekte und Loops und erzeugen so nochmal ganz neue Sound-Facetten. Um den Support kümmert sich im Atomino die Dresdner Band und Label-Kollegen von Dikloud.



19.01. / 21:00 / Atomino

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