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Bohemian Rhapsody in den Kinos

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Bohemian Rhapsody in den Kinos

Freddie Mercury war ein Phänomen, ein Entertainer, ein begnadeter Musiker. Im Film „Bohemian Rhapsody“ wird seine Zeit bei Queen in den Fokus genommen – mit einem großartigen Rami Malek in der Hauptrolle.

Der Film begleitet den musikbegeisterten Design-Student Farrokh Bulsara (gespielt von Rami Malek), von allen Freddie genannt, der 1970 als Sänger in die Band Smile einsteigt. Das Publikum ist begeistert von seiner charismatischen Art und seinem Gesang – mit dem neuen Namen Queen nimmt Musikmanager John Reid die Band schließlich unter Vertrag. Schnell werden sie berühmt und auch ihr Vorhaben, opernhafte Rockmusik zu spielen, wird schließlich von Produzent Ray Foster genehmigt. Währenddessen lebt Mercury seinen Hang für exzessive Partys, Drogenkosum und wechselnde Partnerschaften aus und gefährdet dadurch nicht nur seine Freundschaften, sondern auch das Gefüge der Band.

Der Film von Bryan Singer wurde bei den Golden Globe Awards 2019 als bestes Filmdrama ausgezeichnet. Rami Malek erhielt ebenfalls einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller, ebenso wie auch einen Oscar. Der Film ist bis dato die finanzielle erfolgreichste Filmbiographie.

„„Bohemian Rhapsody“ ist kein experimentelles Biopic wie „I’m Not There“ über Bob Dylan, folgt klassischen Erzählmustern – Mercurys vom Rest Queens verabscheuter Manager Paul Prenter dient als Antagonist, die Beschwörung des Familiengeists der sich als Außenseiter verstehenden Band gibt den roten Emotionsfaden –, und muss natürlich jahrzehntelangen Hardcore-Fans wie Neuankömmlingen gefallen. Ein Spagat, der selbst den furchtlosen Ballett-Fan Mercury beeindruckt hätte.“ Das schreibt der Musikexpress.

„"I decide what I am – a performer who gives the people what they want", erklärt Mercury auf dem Höhepunkt des Wembley-Auftritts stolz. Doch die letzten Jahre, in denen er kein Star mehr war, sondern ein kranker Mann, ignoriert Bohemian Rhapsody. Dem Vergnügen, das der Film auch wegen der unfassbar passend gecasteten Kollegen um Malek bereitet, tut dies kaum einen Abbruch. Dennoch hätte man der Darstellung Mercurys, dessen Musik so komplex war, etwas mehr Komplexität gewünscht“, schreibt Jenni Zylka in der Zeit.

Foto: 20th Century Fox

02. & 03.04. / Weltecho Kino

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