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Mit dem King unterwegs

Doku The King – mit Elvis durch Amerika im Kino

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Doku The King – mit Elvis durch Amerika im Kino

Elvis' Rolls Royce fährt auf den Spuren des „King Of Rock 'n' Roll“ quer durch Amerika. Für verschiedene Streckenabschnitte nehmen die unterschiedlichsten Personen auf der Rückbank Platz. Darunter Wegbegleiter des King, berühmte Hollywoodstars wie Alec Baldwin oder Ashton Kutcher und ganz normale Fans.

Die Dokumentation „The King – mit Elvis durch Amerika“ befasst sich in bester Roadmovie-Manier mit den Spuren, die Elvis in seinem Heimatland hinterlassen hat. 40 Jahre nach dessen Tod reist Regisseur Eugene Jarecki 40 Jahre nach Presleys Tod im Rolls Royce des „King“ quer durch das Amerika des Wahljahres 2016 und zeigt so nicht nur das Leben Presleys, sondern auch die Gesellschaft der heutigen Zeit Amerikas. Somit ist der Film zwar eine musikalische Biographie, gleichzeitig aber auch ein politisches Porträt des Landes.

Zu Wort kommen im Film etliche Prominente, darunter etwa Ethan Hawke, Ashton Kutcher und Alec Baldwin und auch musikalische Auftritte von Emi Sunshine and the Rain, John Hiatt, M. Ward und Loveful Heights. Die FAZ schreibt: „Das Amerika, das Jarecki durch die Brille der Elvis-Biographie zeigt, das er mit der pannengefährdeten alten Limousine durchquert und psychologisch ausmisst, ist heruntergekommen, sinnverloren und paranoid. Im Haus, in dem der „King“ als Jugendlicher gewohnt hat, lebt heute eine Sozialhilfeempfängerin mit schlechtem Gebiss. Sie muss man nicht nach dem amerikanischen Traum fragen – „Wir fahren alle zur Hölle“, brüllt sie in die Kamera und vertreibt damit den letzten Rest Glamour, den die historischen Filmaufnahmen von Elvis’ Konzertgarderoben und Einrichtungsgegenständen verbreiten.“ Wir schreiben: Sehenswert!
Der Film wird im Metropol im Rahmen der Reihe „DonnersDOK“ gezeigt.



07., 09. & 13.06. / Metropol

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