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Strampelkino

Fahrradkonzert im Arthur

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Menschen auf dem Boden und auf Rädern auf einem verlassenen Industriegelände, schauen auf die Leinwand

Wenn nicht gerade Filmnächte sind, geht man ja gerne mal bei miesem Wetter ins Kino. Und wenns schon regnet, fährt man auch gleich mit dem Auto. Alles in allem hat die Sache keine brilliante Ökobilanz, aber wenn man im Sommer mit dem Fahrrad hin fährt und sogar selbst den Strom generiert, sieht die Sache schonmal ganz anders aus!

Die Idee für ein Fahrradkino brachte Maria Kreußlein aus Erfurt mit und erfuhr, dass in Chemnitz Fördergelder an Mikroprojekte vergeben werden, die der Stadt auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025 ein bisschen auf die Sprünge helfen könnten. Schon nach kurzer Zeit hatte sie aus ihrem Freundeskreis noch vier weitere begeisterte FahrradfahrerInnen gewinnen können, die dann mit ihr Tritt für Tritt alles realisiert haben. Jedes Mal wird ein neuer Ort außerhalb des Stadtzentrums unsicher gemacht und ein Film aus dem dazu passenden Themengebiet.
Dann dürfen sich bis zu sieben Radler gleichzeitig auf die Sattel schwingen und in die Pedale treten.  Die Energie, die dabei erzeugt wird, versorgt die Soundanlage, den Beamer und den PC. Wie genau das physikalisch funktioniert, wissen wahrscheinlich die wenigsten, aber dass es Spaß macht und die Umwelt nicht unter Heizung, Licht und einer großen Leinwand leiden muss, ist schonmal klar. Das vierte und letzte Fahrradkino findet im Arthur statt, der Film wird noch bekannt gegeben.

21.09./20 Uhr/ Arthur

Foto: Ernesto Uhlmann

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