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Schiefer Operngesang

Florence Foster Jenkins im Kino

Die Drama-Komödie „Florence Foster Jenkins“ beruht nicht nur auf einer wahren Geschichte – sie zeigt auch, dass auch schiefer Gesang etwas Schönes sein kann. Auf den Chemnitzer Filmnächten zu sehen.

Die Drama-Komödie „Florence Foster Jenkins“ beruht nicht nur auf einer wahren Geschichte – sie zeigt auch, dass auch schiefer Gesang etwas Schönes sein kann.

Die Chemnitzer Filmnächte zeigen „Florence Foster Jenkins“ unter der Regie von Stephen Frears und geschrieben von Nicholas Martin. In dem Film sind Meryl Streep und Hugh Grant zusammen auf der Leinwand zu sehen.

Der Biopic greift das Leben von Florence Foster Jenkins auf, die als eine der untalentiertesten und schlechtesten Sängerinnen in die Geschichte der Oper einging.
1944: Die Millionärin kann sich für den Rest ihres Lebens entspannen und tun was sie möchte. Was das für sie bedeutet, können viele nicht verstehen. Statt ihr Erbe auf den Kopf zu schlagen, träumt sie von einer Karriere als Opernsängerin – und das trotz schrecklicher Gesangstimme. Zunächst tritt sie nur bei privaten Konzerten an der Seite des talentierten Pianisten Cosmé McMoon (Simon Helberg) und fernab von unabhängigen Kritikern auf. Doch Jenkins (Meryl Streep) strebt nach Höherem: Sie möchte in der berühmten Carnegie Hall ihr Können beweisen und verschenkt tausend Eintrittskarten an Kriegsveteranen. Ihr Lebensgefährte und Manager, St. Clair Bayfield (Hugh Grant), verschwieg ihr all die Jahre wohlmeinend die Wahrheit über ihren schiefen Gesang und stand stets hinter ihr. Jenkins sehnlichster Wunsch, vor einem großen Publikum aufzutreten, bereitet ihm jedoch große Sorge und Schwierigkeiten. Auch McMoon fürchtet um seine Karriere, obwohl er merkt, dass Jenkins nicht so musikalisch unfähig ist, wie er gedacht hatte. Da für Jenkins Musik mehr denn je ist, ist sie nicht aufzuhalten. Schließlich können die Leute sagen, dass sie nicht singen kann, aber niemand kann sagen, dass sie nicht singt.

Der Film erhielt viel Lob von Kritikern und wurde für zwei Oscars bei den 89. Academy Awards nominiert: Beste Schauspielerin für Streep (ihre 20. Nominierung) und Best Costume Design. Er erhielt auch vier Golden Globe Nominierungen inklusive Best Picture.

Einlass ist ab 20 Uhr.

17.07. / 21:00 / Theaterplatz
31.07. – 02.08. / 20:00 / Clubkino Siegmar, kleiner Saal

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