Tipps

Toleranz & Pop

Fuego am Kopp

Veröffentlicht am:

Fuego am Kopp

Auch diesen Montag setzt der Nischl wieder ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz. Um die musikalische Ausgestaltung kümmert sich diesmal das Fuego-Team.

Nach #wirsindmehr und Den Zöllnern und Co. am vergangenen Montag findet heute die dritte Veranstaltung am Nischl statt, die Fremdenhass und wütenden Parolen aus der rechten Richtung entgegensteuern will. Die Organisatoren der Veranstaltung, die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE) in Kooperation mit unserer Initiative „Chemnitz ist weder grau noch braun“ haben sich diesmal das Fuego-Team zur Unterstützung ins Boot geholt – und natürlich wieder einige MusikerInnen.

Dazu gehört die Gruppa Karl-Marx-Stadt. Alexey Potiy zog mit 15 Jahren aus dem sibirischen Omsk ins ehemalige Karl-Marx-Stadt. Mit im Gepäck hatte Alexey die Liebe zu vielen Spielarten der russischen Musik – ein guter Nährboden für Gruppa Karl-Marx-Stadt. Hier trifft die Tiefe Sibiriens auf tiefstes Erzgebirge – das Ergebnis begeistert mittlerweile Menschen weit über das Stadtgebiet hinaus. Anfang 2015 erschien ihr Debütalbum, Anfang 2017 folgte die zweite Platte: „Russkoje Disko“. Hierauf wurden erstmals auch Lieder auf Deutsch gesungen und auch musikalisch entwickeln sich die Jungs stetig weiter, denn auch Rock und Pop-Einflüsse sind immer stärker zu hören und auch elektronische Klänge werden in die Balkanmelodien mit eingebaut.

Ebenfalls dabei ist Rainer von Vielen, ein Pop-Quartett aus dem Allgäu. Ihr aktuelles Album erschien Anfang 2017 und hörte auf den Namen "Überall ist Chaos". "'Überall Chaos' ist ein Werk mit düsteren Vorahnungen in der Schwere unserer Zeit, ohne die Leichtigkeit des Seins zu vergessen. Die Komplexität unserer Wirklichkeit und der allgegenwärtige mediale Bildersturm machen das sechste Studioalbum der Band zu einem nachdenklichen Rundumschlag in elf Akten. Während andere Bands sich in keine Schublade stecken lassen wollen, sind Rainer von Vielen gerne die Kommode. Eigen und geliebt ist Vieles doch erst, wenn es zwischen den Fächern klemmt und quietscht." - sagen sie selbst über ihr aktuelles Werk.

Auch Calaveras aus Chemnitz, die sich dem Americana und Alternative Country verschrieben haben sowie der Rapper Gossenboss mit Zett geben sich die Ehre. Auch die DJs D.I.S, T-Jah, Kid Pedro, Bataclan DJ Chemnitz und das Rudeboy Soundsystem.

Der Eintritt ist frei.

Bild: Rainer von Vielen (c) Vollmond Konzertfotografie.

17.09. / 16:00 / Karl-Marx-Monument

Zurück