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Industriekunst

IBUg im Eisenwerk Zwickau

IBUg im Eisenwerk Zwickau

Die IBUg ist ein Urban Culture Festival mit einer riesigen Portion Seele: Jährlich treffen sich hier Urban Artists und experimentieren mit Street Art und Graffiti.

Nach sechs Jahren in verschiedenen Brachen in Meerane und einem Ausflug im letzten Jahr in den ehemaligen Schlachthof Glauchau war es für die Veranstalter der IBUg nun erneut an der Zeit weiter zu ziehen. Und so findet das Spektakel der Medien- und Kunstszene dieses Jahr erstmals im Eisenwerk Zwickau statt. Für das Konzept der Veranstaltung macht das Sinn: Ziel des Festivals ist es, verlassenen Gemäuern neues Leben einzuhauchen und vergessene Zeugen der sächsischen Industriekultur in beeindruckende Gesamtkunstwerke zu verwandeln. Neben Graffitikunst halten so auch Mode, Film, Musik und Design Einzug in brachliegende Gebäude. Bei der Auswahl der jeweiligen Brache sei vor allem die Abwechslung wichtig, damit nicht jedes Jahr die gleiche Kunst entsteht, zum anderen aber auch die Bausicherheit, so Michael Lippold in einem Interview mit dem 371 im letzten Jahr.

Die Idee zu dem Ganzen kam 2006 dem Initiator der IBUg, Graffitikünstler Ta55o, ganz spontan. Er wollte damals „seine“ Kunst einem breiteren Publikum zugänglich machen. Also fragte er bei dem Meeraner Bürgermeister nach, wo es Möglichkeiten zum legalen Sprühen gibt - und lud dann seine Freunde ein, sich mit ihm ein schönes Wochenende zu machen. Und ein schönes Wochenende verspricht die IBUg auch heute noch:
Neben jeder Menge Kunst wird es auch ein Kinoprogramm, einen Markt mit Kunst und Design von 15 Künstlern und vieles mehr geben. Weitere Infos zum Programm gibt es hier.

30.08.-01.09. / 15:00 / Ehemaliges Eisenwerk Zwickau

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