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Gegen den Hass

Irmela Mensah-Schramm mit ihrer Ausstellung "Hass vernichtet" im Smac

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Irmela Mensah-Schramm mit ihrer Ausstellung "Hass vernichtet" im Smac

Die Aktivistin Irmela Mensah-Schramm entfernt in ganz Deutschland menscheinfeindliche Graffitis und verwandelt sie in Friedensbotschaften. Mehrfach landete sie dafür bereits vor Gericht. Ihre Kunstwerke sind nun im smac zu sehen.

Seit 1986 schon ist Irmela Mensah-Schramm in ganz Deutschland unterwegs, um rassistische und antisemitische Aufkleber und Graffitis zu entfernen. Für ihre Verdienste wurde sie schon häufig mit verschiedenen Preisen gewürdigt: So erhielt sie 1996 die Bundesverdienstmedaille (die sie jedoch 2000 zurückgab nachdem sie erfuhr, dass auch der ehemalige NPD-Politiker Heinz Eckhoff mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurden war), 2006 den Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ und 2015 den Göttinger Friedenspreis. Gleichzeitig wird sie oft auch mit heftigen Anfeindungen konfrontiert – und stand auch schon häufig vor Gericht. Ihre Arbeit dokumentiert sie auch, um sie etwa in Unterrichtsbesuchen oder aber Ausstellungen zum Thema „Hass vernichtet“. Diese ist nun auch bis zum 30. April im Smac zu sehen.

Foto: Irmela  Mensah-Schramm bei einem Graffiti-Workshop in Helsinki. © Ppntori [CC BY-SA 3.0]

02. - 30.04. / Smac

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