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Leid und Herrlichkeit im Kino

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2 Comebacks auf einmal. Eines real, eines fiktiv, aber beide auf der Leinwand. Dem spanischen Regisseur Pedro Almodóvar gelingt mit seinem neuen Film „Leid und Herrlichkeit” nach ein paar Jahren der Zurückhaltung wieder ein voller Erfolg.

30 Jahre ist sein größter Erfolg her. Anlässlich einer Jubiläumsfeier dieses Films beschließt Salvador Mallo seine Vergangenheit aufzuarbeiten und wieder aktiv zu werden. Er schwelgt in Kindheitserinnerungen, trifft alte Bekannte und pflegt vergangene Angewohnheiten. Zwischen verstrichenen Siegen und Altersbeschwerden, Drogen und Liebe, Leid und Herrlichkeit.

Pedro Almodóvars letzte Leinwanderfolge liegen keine 30 Jahre zurück. Trotzdem kann der Film als autobiografisches Werk begriffen werden, das eine wahre Geschichte erzählt. Seine Geschichte, mit ein bisschen melodramatischer Überspitzung. Wie auch der Protagonist im Film kommt Almodóvas dafür wieder mit einem seiner ehemaligen Hauptdarsteller und langjährigen Freund zusammen. Denn die Hauptrolle Salvador Mallo, sozusagen Alter Ego des Regisseurs, verkörpert Antonio Banderas, der schon in Erfolgsstreifen wie „Labyrinth der Leidenschaft” (1982) oder „Das Gesetz der Begierde” (1987) für Almodóvar spielte. Szenen der Vergangenheit zeigen Penélope Cruz als Mallos Mutter. Zwischen dem Spanien der 60er und 80er Jahre und dem Jetzt zeichnet Pedro Almodóvar eine Lebensgeschichte, in der sich jeder ein bisschen wiederentdecken kann. Vor allem aber er selbst.

01. - 03.09. / Weltecho 



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