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Gegen den Hass

Lesung mit Mo Asumang

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Lesung mit Mo Asumang

Gefährlich nah kam die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang dem Rassismus nach einer Morddrohung im Jahre 2001. Sie entschloss sich ihrer Angst zu stellen, herausgekommen ist das Buch „Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis“ und der Dokumentarfilm „Der Arier“. Ein bestürzender Blick in die rechte Szene – schonungslos, erschreckend und unterhaltsam zugleich.

Sie wagte ein spektakuläres, einzigartiges journalistischen Experiment: die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern. Auf Demonstrationen suchte sie Gespräche mit Neonazis, chattete mit ihnen auf Neonazi-Dating-Plattformen und reiste in die USA, um mit Mitgliedern des berüchtigten Ku-Klux-Klans zu sprechen. Sie begab sich auf die Suche nach der Bedeutung und Herkunft des Wortes „Arier“, wohl einer der prägendsten Begriffe der Geschichte. Oft assoziiert mit Vertreibung, Hass und Gewalt.

„Die Beobachtungen, die der Leser in meinem Buch machen kann, sollen zeigen, wie man langsam lernt, die Kampfstrategien der Rassisten umzudrehen, ohne jedoch selbst in diesem Hass zu verfallen.“ so Mo Asumang zur Intention ihres Werks.

Außerdem wird es ein Gespräch mit der SPD-Landtagsabgeordneten Hanka Kliese geben.

25.04. / 19 Uhr / Weltecho Café

 

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