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Problemkind Deutschrap?

Marcus Staiger spricht im Atomino über Antisemitismus

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Marcus Staiger spricht im Atomino über Antisemitismus

Journalist und ehemaliger Labelbetreiber Marcus Staiger spricht heute, im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur, darüber, ob deutscher Rap ein Problem mit Antisemitismus hat.

Seit der Debatte um die Echoverleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang wird darüber diskutiert, ob Deutschrap ein Antisemitismus-Problem hat. Einerseits war die Empörung groß, andererseits solidarisierten große Teile der Rapszene mit den beiden Musikern. Doch wie ist die Debatte einzuschätzen? Wer hat Recht? Transportieren Rapper wie Kollegah und Farid Bang antisemitische Stereotypen in ihren Songs, oder handelt es sich "nur" um schlechten Battle-Rap? Um einen geschmacklosen "Marketing-Trick"?

Marcus Staiger hat zu diesem Thema einen Artikel für die Bundeszentrale für politische Bildung verfasst und wird heute im Atomino dazu sprechen. Von 2008 bis 2011 war Marcus Staiger Chefredakteur der Internetseite rap.de. Wegen seiner provokanten Interviews und seinem Hang zur Ironie, wurde er hier oft von Künstlern kritisiert und auch attackiert. 2014 erschien dann, nach vielen Jahren der Ankündigung, endlich sein Roman-Debüt, „Die Hoffnung ist ein Hundesohn“.

Neben seinem Vortrag besucht Marcus Staiger auch einige Chemnitzer Schulen, um das Thema Antisemitismus mit Schülerinnen und Schülern anhand konkreter Texte und Rapmusikvideos zu diskutieren.

19.03. / 20:00 / Atomino

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