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Tanzen statt Baden

Moderne geht Baden zum dritten Mal im Stadtbad Chemnitz

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Moderne geht Baden zum dritten Mal im Stadtbad Chemnitz

Das Chemnitzer Stadtbad, das dank seiner beeindruckenden Bauhausstil-Bauweise sicherlich zu den schönsten Bädern des Landes gehört, beherbergt manchmal aus etwas anderes als nasse Schwimmer: Balletttänzer.

In der Reihe „Moderne geht Baden“, initiiert von Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, findet im Februar bereits der dritte Teil statt: Unter dem Motto „Jahreszeiten“ hat sie mit dem Ballett Chemnitz wieder einen Tanzabend der ganz besonderen Art choreographiert. Diesmal steht der jahreszeitliche Lauf im Mittelpunkt: Die Veränderung der Landschaften, des Lichts und auch der Gefühle der Menschen, die sich unweigerlich an diesen Lauf anpassen. Getanzt wird dabei im ganzen Gebäude, von der Eingangshalle über den oberen Foyer-Bereich bis in die große Schwimmhalle und zwar zu Musik zwischen Barock und Jazz. Neben Sabrina Sadowskas Choreografien werden auch Arbeiten von Sandra Ehrensperger und Alejandro Guindo Martín, beide Mitglieder der Chemnitzer Ballettcompany, zu sehen sein. Für die passende Musik - Antonio Vivaldis Konzert „Die vier Jahreszeiten“ - sorgt „Sax and the City“, das Saxophon-Quintett der Robert-Schumann-Philharmonie.

Die Reihe startete in der Spielzeit 2014/15 im Rahmen des Kulturjahres „Die Moderne aus Sicht von Kunst und Architektur“ in dem 1925 von Stadtbaudirektor Fred Otto entworfenen Stadtbad, welches bei seiner Eröffnung zu den größten Hallenbädern Europas gehörte. Und dass Sadowska die tänzerische Eroberung des öffentlichen Raumes ein wichtiges Anliegen ist, sieht man regelmäßig: Unter anderem auch bei dem Tanzfestival „Tanz | Moderne | Tanz“.

Foto: Dieter Wuschanski

02. - 03.02. / 20:00 / Stadtbad Chemnitz

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