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Tanzen & Sterben

Paul Plut spielt im Lokomov

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Paul Plut spielt im Lokomov

Der Wiener Paul Plut präsentiert auf seinem Debütalbum „Lieder vom Tanzen und Sterben“ Dialekt-Gospel mit ziemlich düsteren Themen und ziemlich mitreißenden Melodien. 

Bereits in der Vergangenheit war der Österreicher musikalisch viel unterwegs: Als Teil der Deutschpop-Band Viech und der Bluesrock-Formation Marta konnte er sich so bereits einen Namen machen, bevor er beschloss, es allein zu probieren. Eine gute Entscheidung: So spielte Plut bereits über 40, zum Großteil ausverkaufte Konzerte auf denen er sein Publikum immer wieder auf Neue faszinieren konnte. Und das obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – er auf seinem Debüt besonders düstere Themen anspricht: Seine beiden Suizidversuche vor dem Gebirgsmassiv seiner Heimat Ramsau am Dachstein. Auch der frühe Verlust von Onkel und Großvater sind Erfahrungen, die er mit seinen Texten zu verarbeiten versucht. Neben Songwriting und der Musik selbst ist Paul Plut auch gleich noch als Aufnahmeleiter und Techniker tätig gewesen – das Album stammt also vom ersten bis zum letzten Ton aus seiner eigenen Feder.

Der Musikexpress würdigt die Platte mit großen Worten: "Das Soloalbum ist ein Diamant - hart aber schön“, der Standard erkennt in den Songs „Leonard Cohen auf der Planai, Tom Waits als Stimmungskiller bei der Hüttengaudi, Portishead im Steilhang“ wieder.

Foto: Gerfried Guggi



15.03. / 20:00 / Lokomov

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