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Pochen Symposium 2019

Veröffentlicht am:

Cesy Leonard und Katharina Haverich vom ZfPS

Pochen? War das nicht dieses neue Kunstding, das letztes Jahr erstmals stattfand? Multimediale Kunst und so? Genau richtig! Eine Biennale, die im Zwei-Jahres-Rhythmus Geschichte und Geschichten der jüngeren Vergangenheit erzählen will, mittels Kunst, mittels Gesprächen. Aber wenn das nur alle zwei Jahre stattfinden soll, wieso wird dann im diesem Jahr schon wieder gepocht? Nun, ganz einfach. 2019 findet ein Symposium statt, das die 2020er-Auflage quasi inhaltlich vorbereiten soll. Man hat zwar, so berichtet Benjamin Gruner vom Pochen-Team, eine vage Idee vom nächsten Thema, doch vorab will man mit Beteiligten und nicht zuletzt den Chemnitzer und Chemnitzerinnen in einen kreativen Austausch treten.

Deshalb teilt sich dieses Symposium in einen internen und ein externen Teil. Im internen Teil treffen sich die Festivalpartner und lernen gemeinsam die Stadt kennen. Festivalpartner werden die Wroclaw Biennale, das Sonica Festival in Ljubljana, das Cynetart Festival in Dresden, Athens Digital Art (Athen) und NODE Festival im italienischen Modena sein. Am externen Teil können alle teilhaben. Er besteht aus einer Ausstellung im Chemnitz Open Space, Workshops zu Kunstaktivismus (mit Protagonistinnen vom Zentrum für Politische Schönheit) und Programmierung, einem Werkstattgespräch zu Demokratischer Erinnerungskultur einem Filmabend und nicht zuletzt aus einem lockeren Barabend im Balboa. Genug Möglichkeiten also, das nächsten Pochen mitzugestalten.

www.pochen.eu

16.–20.10. Chemnitz

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