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Rock retten

Repetitor im Lokomov

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Die drei Musiker vor einem roten Container

Serbischer Rock steht um Chemnitz herum auf dem Menü weniger Musikgourmes, auf dem Balkan allerdings sind Repetitor schon schon ein Standardgericht. Sie kommen ins Lokomov und laden zur Kostprobe ein.

2005 fanden sich in Belgrad Boris Vlastelica und Milena Milutinovic zusammen; da waren Gesang, Gitarre und Schlagzeug abgehakt. Fehlte nur noch ein Bass, den sie wenig später mit Ana Marija Cupin fanden, und fertig war Repetitor. Auch ohne viel Übung spielten sie schon bald Gigs in Belgrads Clubs, wenig später standen sie auf Festivalbühnen und in Programmheften nicht nur in Serbien, sondern auch in Kroatien, Ungarn, und sogar dem Kosovo, wo sie das erste serbische Konzert seit über zehn Jahren spielten. Aus ihrer Mischung von Rock'n'Roll, Alternative Punk und viel Post Punk lassen sich konkrete Einflüsse schwer heraushören, doch so manches mal wurden die drei MusikerInnen schon mit den Pixies, Nirvana und Suicide verglichen. Jede ihrer Shows ist eine Legende in den Büchern der Konzertlocations, sie haben Hochspannung, sind laut, haben Wut und sind in kürzester Zeit zu einer der bekanntesten Bands in Osteuropa geworden. Nach vier Europatouren ist man sogar in China und Moskau auf den Geschmack gekommen. In der Reihe großer Konzertstädte fehlt nun nur noch Chemnitz.
„Sie lassen dich sich nochmal neu in Rock verlieben und sind ohne Frage gerade die beste Gitarrenband des Planeten. Sie sind das Nirvana des 21. Jahrhunderts und sind gekommen, um den Rock zu retten.”, schwärmt das Rockmusikportal Louder Than War.

28.06./ 21:00/ Lokomov

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