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Heilung

Richie Ros im KaffeeSatz

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Richie Ros schaut durch eine Kamerakonstruktion in die Kamera, Schwarz weiß

Ziemlich schnulzig klingt es, wenn Popstars erzählen, die Musik habe sie „geheilt”. Richie Ros aber glaubt man es. Sein Debütalbum Odysee erklärt, wie das ging.

Ros wuchs in einem irischen Waisenhaus auf und hatte schon früh mit der Fragestellung zu kämpfen, wieso das Leben ihn vor so schwierige Aufgaben stellt und wieso es so schmerzhaft sein muss, wie es ist. Ein Lehrer brachte ihm das Gitarre Spielen bei, als er elf Jahre alt war, und so fand er durch die Musik einen Weg, sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen und auszudrücken, was er nicht mit Worten erklären konnte. Und auch im Erwachsenenalter traf er einen Mann, der ihm bei seinem künstlerischen Wachstum helfen sollte: David Odlum, Grammy Preisträger, mochte Ros' Musik und produzierte sein Debütalbum Odysee. Melancholisch und verträumt, mit Pop-, Blues- und Jazzelementen verarbeitet er seinen Lebensweg. Trotz Melancholie ist die Musik niemals depressiv, sondern macht verständlich, wie er mit seinem Schicksal umzugehen lernte: Die eigenen Erfahrungen kann und will er nicht ändern. Was jedoch in seinen Händen liegt, ist seine Haltung dazu und sein Blick auf die Welt.

07.06./ 20:00/ KaffeSatz

Hier geht's zu einem seiner älteren Songs, Sweet Serenade.

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