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Tragische Liebe

Stella im Schauspielhaus

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Stella im Schauspielhaus

Das aus der Feder von Goethe stammende Stück erregte damals wegen seines, für die damaligen Verhältnisse, untypischen Endes Empörung in der Gesellschaft und wurde kurzerhand von Goethe umgeschrieben.

Nachdem er Frau und Kind verlassen hat, findet der schöne Fernando sein Glück bei der jungen Baroness Stella wieder. Doch auch dieser Frieden hält nicht ewig und so lässt er auch sie schon nach fünf Jahren zurück, um in den Krieg zu ziehen. Als kurze Zeit später Cäcilie, Fernandos erste Frau, samt Kind Lucie vor Stellas Türschwelle steht und um Arbeit für ihr Kind bittet, weiß keine der Frauen vom Schicksal der anderen und die beiden Frauen freunden sich schon nach kurzer Zeit sogar an. Das Drama um Liebe, Schmerz, Sehnsucht und Verrat beginnt, als Fernando aus dem Krieg zurückkehrt.

Das aus der Feder von Goethe stammende und von Alexander Flache inszenierte Stück erregte damals wegen seines, für die damaligen Verhältnisse, untypischen Endes Empörung in der Gesellschaft und wurde kurzerhand von Goethe umgeschrieben. Die Aufführung ist ab 16 Jahren freigegeben und die Hauptrollen Fernando, Stella und Cäcilie werden von Jan Gerrit Brüggemann, Magda Decker sowie Maria Schubert verkörpert.

Uta Trinks von der Freien Presse schreibt dazu: „Gefühlsmäßig wird hier blank gezogen: Liebe, Leidenschaft und Leid fahren Karussell. Wie liebt man, wie lebt man zusammen? Da hat sich seit Goethes Zeiten wohl einiges verändert - und vieles doch auch nicht. Flache sucht einen Zugang zu dem wohl nie auserzählten Stoff, der moderner Befindlichkeit nahe kommt - ein flüchtiger Frauenkuss inklusive.“

Bild: Dieter Wuschanski

06.02. & 29.03. / 20:00 / Schauspielhaus, Ostflügel

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