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Mord als Kunst

The House That Jack Built im Kino

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The House That Jack Built im Kino

Lars von Trier ist zurück! In seinem neuesten Film erzählt er die Geschichte des hochintelligenten Serienkillers Jack. Dieser versteht jeden seiner Morde als Kunstwerk, doch mit der Zeit ist ihm die Polizei immer dichter auf den Fersen...

Über zwölf Jahre hinweg nimmt Jack, gespielt von Matt Dillon, in den USA der 1970er Jahre immer wieder anderen Menschen, in erster Linie Frauen, das Leben. Jack ist eigentlich Bau-Ingenieur und baut seit Jahren an seinem eigenen Haus. Damit bringt Jack seinen Wunsch nach dem Gesehen werden zum Ausdruck. Er möchte etwas hinterlassen, etwas das sein eigenes Leben überdauert. Das bringt er zum einen durch das Haus, welches er jedoch immer wieder einreist und neu aufbaut, zum Ausdruck und andererseits durch seine Morde. Da er seine Taten als Kunst versteht, ist Jack immer darauf bedacht diese zu perfektionieren. Um das ultimative Kunstwerk zu schaffen, geht Jack jedoch immer größere Risiken ein und die Polizei rückt ihm näher auf die Spur.

Die teils sehr verstörenden und grauenvollen Szenen spalten, wie bei allen von Trier Filmen, das Publikum auch dieses mal. „Ist „The House That Jack Built“ nun auf bockige Art brillant, eine platt-pubertäre Provokation oder die schonungslose Selbstanalyse eines Regisseurs mit einer ganzen Menge Probleme? Wahrscheinlich von allem ein bisschen.“ (filmstarts)

Bild: Zentropa (c) Christian-Geisnaes, Pressematerial

03. - 06.01. / Weltecho Kino


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