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Horror-Kult

The Rocky Horror Picture Show auf dem Theaterplatz

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Ein Klassiker des 70er-Jahre-Pop läuft auf den Chemnitzer Filmnächten. Beste Unterhaltung und Ohrwurmgarantie bietet „The Rocky Horror Picture Show“. Auf dem Bild ist der Hausherr des Schlosses zu sehen.

Ein Klassiker des 70er-Jahre-Pop läuft auf den Chemnitzer Filmnächten. Beste Unterhaltung und Ohrwurmgarantie bietet „The Rocky Horror Picture Show“.

Der Science-Fiction-Streifen ist die Verfilmung des Musicals „The Rocky Horror Show“. Vor ziemlich genau 42 Jahren hatte der Film von Jim Sharman seine Premiere in London. Ein Jahr später wurde er von dem Golden Scroll als bester Horrorfilm nominiert. 1977 lief er auch in den deutschen Kinos an. Bis heute besteht eine riesige Fangemeinde, die die Texte mitsingt, Szenen mitspielt und mittanzt. Selbst in Programmkinos wird die Horror-Komödie nach wie vor regelmäßig gezeigt.

2005 wurde „The Rocky Horror Picture Show“ in das National Film Reqistry als bedeutendes Werk der Filmgeschichte aufgenommen. Die Fortsetzung von 1981 mit dem Titel „Shock Treatment“ war, wie so oft bei Fortsetzungen, allerdings nicht wirklich erfolgreich. Als Neuverfilmung des Films von 1975 schaffte es lediglich „The Rocky Horror Picture Show: Let's Do the Time Warp Again“ (2016) von Kenny Ortega und Lou Adler bis zur Ausstrahlung.

Und obwohl sicher alle wissen, worum es in diesem Kultfilm geht, hier ein kurzer Abriss: Frisch verlobt wollen Brad (Barry Bostwick) und Janet (Susan Sarandon) ihren früheren Collegeprofessor besuchen. Nach einer Autopanne irgendwo im Nirgendwo suchen sie Hilfe und Schutz vor dem Gewitter in einem Schloss. Dort wird das Paar in den Festsaal geführt, wo sich eine skurrile Gesellschaft amüsiert und tanzt. Ehe sich Janet und Brad versehen oder das Schloss wieder verlassen können, lädt sie der Hausherr Dr. Frank N. Furter (Tim Curry) zu einer Besichtigung seiner Hallen ein. Es wird ein unvergesslicher Rundgang. Die gigantische Party, die Schöpfung eines künstlich, muskulösen blonden Mannes und die sexuellen Verführungen sind erst der Anfang. Die Nacht hält aufregende Abenteuer für das junge Paar bereit.

Die Komödie liefert Anspielungen auf Filme, Gemälde und auch auf die Filmfigur Frankenstein. Zudem parodiert sie den amerikanischen Pietismus und sorgt damit für beste Unterhaltung. Für die Jüngeren unter euch und/oder Fans der Fernsehshow „Glee“ können sich nochmal fix die fünfte Episode der zweiten Staffel rein ziehen und dann sind hoffentlich alle gewappnet für "Science Fiction/Double Feature" und die rot geschminkten Lippen von Magenta auf der Leinwand des Theaterplatzes

Einlass ist ab 19:30 Uhr. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und läuft in der kultigen Originalversion auf Englisch.

19.08. / 21:15 / Theaterplatz

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