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Rock-Troubadour

Tim Vantol im Atomino

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Fans lassen sich seine Lyrics schon mal als Tattoo stechen oder in Eheringe gravieren, Tim Vantol jedoch bleibt bescheiden und pflegt sein Ich-bin-ein-einfacher-Musiker-Image. Vantol sagt über sich selbst: „Ich bin weder der beste Musiker, noch der beste Songwriter auf der Welt. Es gibt Millionen Leute, die besser Gitarre spielen oder ihre Stimme kontrollieren können als ich.“ Das sei ihm aber egal: Er macht einfach nur das, was er gern tut und begeistert damit quasi nebenbei auch noch eine ganze Menge anderer Menschen. Mit 15 Jahren begann er, sich selbst das Gitarrespielen beizubringen, später war er Mitglied der holländischen Punkrockband Antillectual.

Die Songs des Rock-Troubadours besingen das Zuhause und den Weg dahin und erzählen von aufregenden Reisen und der wilden Freiheit. Seine Texte sind voll von „homes“ und „roads“ und nehmen den Zuhörer damit ganz locker leicht mit ins Gepäck. Sein allererstes Soloalbum erschien 2009 unter dem passenden Namen „Road sweet Road“, danach folgten zahlreiche Konzerte: Allein 2013 spielte er fast 150 Gigs in Europa. Auch als Voract von Chuck Ragan war er bereits unterwegs, ein Musiker, den er zu seinen größten Vorbildern zählt. Erst letztes Jahr erschien das aktuelle Album des Holländers, „Burning Desires“, auf dem man zahlreiche Einflüsse aus Punk-Rock, Folk-Rock und Singer-Songwriter-Musik finden kann.

22.04. / Atomino

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