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Trauer & Liebe

Tobias Bamborschke liest im Lokomov

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Tobias Bamborschke liest im Lokomov

Tobias Bamborschke spielt eigentlich bei der Band Isolation Berlin, kann aber auch ohne musikalische Begleitung gut schreiben: Heute liest er aus seinem Gedichtband „Mir platzt der Kotzkragen“.

Schon in seiner Funktion als Sänger und Songschreiber der Band Isolation Berlin konnte Tobias Bamborschke in der Vergangenheit mit seinem Talent begeistern. Nun veröffentlichte er mit „Mir platzt der Kotzkragen“ seinen allerersten Gedichtband. In den Kurzgeschichten und Gedichten geht es zumeist, wie auch in den Songtexten seiner Band, um ganz große Gefühle: Um Zerbrechlichkeit, Sehnsucht und Befriedigung, Hass, Trauer, Liebe und Leiden. Und auch besonders: Die Texte des Gedichtbandes wurden auf der Schreibmaschine getippt und mit Zeichnungen des Autors versehen.

Bamborschke wurde 1988 in Köln geboren und wuchs in Berlin auf. Von 2008 bis 2011 studierte er Schauspiel am Europäischen Theaterinstitut in Berlin, nebenbei gründete er jedoch seine Band Isolation Berlin. Das Debütalbum von Isolation Berlin erschien 2016. Knapp zwei Jahre später haben sie mit "Vergifte dich nicht" den Nachfolger hinterhergeschoben. Der Musikexpress attestierte damals bereits das besondere Schreibtalent Bamborschkes: "Sicher, Bamborschke schreibt noch immer schönste Alltagslyrik, die erahnen lässt, wie sich die frühen Element of Crime angehört hätten, wären sie nicht schon immer alte Seelen gewesen. Zu ungekannter Größe aber finden Isolation Berlin, wenn sie das Abstraktionslevel erhöhen, etwa bei „Melchiors Traum“, dem bisher wohl komplexesten Song der Band. All das fügt sich zu einem Album, das versucht, uns auf Distanz zu halten. Und uns Romantiker, Schnösel, Hedonisten genau deshalb umso heftiger packt."

Foto: Wohlrab Verlag (c) Noel Richter

15.02. / 20:00 / Lokomov

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