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Typographie-Ausstellung in der Neuen Sächsischen Galerie

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Typographie-Ausstellung in der Neuen Sächsischen Galerie

Gedruckte Schrift in und aus der Stadt Chemnitz gibt es seit der Erfindung des Buchdrucks. In dieser neuen Ausstellung in der Neuen Sächsischen Galerie  wird genau diese Entwicklung unter die Lupe genommen.

Im Rahmen des Stadtjubiläums kuratiert die Neue Sächsische Galerie gemeinsam mit der Stadtbibliothek eine Ausstellung, die die Geschichte von Chemnitz einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel unter die Lupe nimmt: Im Fokus stehen hier Buchstaben und Schrift in all ihren Varianten. Die ausgestellten Objekte reichen ausgehend von wertvollen Frühdrucken der Bibliothek, so genannten Inkunabeln, über Ost-Rubbelbuchstaben, Steinmetzarbeiten, Bleisatz, den Schriftzug hinterm Nischel bis hin zu aktuellen Arbeiten Chemnitzer Designbüros. Denn Schrift hat mit der Digitalisierung ihren Aktionsrahmen zunehmend weiter ausgedehnt. Wo früher Geschäftspapiere, Plakate und Visitenkarten das Bild dominierten, stehen heute die Entwicklung eines Corporate Designs, der Webauftritt und die Formulierung einer Werbemarke im Blickpunkt.

Darüber hinaus gibt es eine umfassende kulturhistorische Darstellung der lateinischen Buchstaben- und Schriftgeschichte zu sehen. Ein Werkstattteil lädt alle Besucher dazu ein, sich selbst mit Schrift und Typographie auseinander zu setzen und auch das eine oder andere selbst auszuprobieren.

Die Ausstellung wird noch bis zum 16. September zu sehen sein.

Foto: Rubbelbuchstaben der Firma typoplex / Neue Sächsische Galerie

19.06. - 16.09. / Neue Sächsische Galerie



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