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Spaß-Gefängnis

Volker Strübing im Atomino

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Volker Strübing im Arthur

Er ist dreifacher Deutscher Poetry-Slam-Weltmeister, Filmemacher, Lesebühnenautor und er macht Spaß: Volker Strübing.

Auf der Internetseite des bekannten Berliner Slammers steht geschrieben: „In seinen Geschichten, Filmen, Diavorträgen und Liedern widmet er sich bedrohten Tierarten und ihrer korrekten Zubereitung, berichtet aus Verschwörungstheorie und -praxis, verhandelt die Relativitätstheorie der Liebe, die Revolution per Singlebörse und die Zukunft der Menschheit, bekämpft die Einsamkeit des atomisierten Individuums im neoliberalen Spaß-Gefängnis sowie diese blöden Kaffeesahnedöschen, wo immer der Zuppel abreißt und die Sahne rausspritzt.“
(http://www.volkerstruebing.de/)

Der gebürtige Thüringer begann seine künstlerische Karriere mit dem Programmieren von Musik für C64-Spiele. 1996 gründete Strübing mit einigen Mitstreitern die Berliner Lesebühne „LSD – Liebe statt Drogen“, 2000 zusammen mit Dan Richter die Lesebühne „Kantinenlesen“. Auch als Regisseur und Autor von Reisereportagen hat er sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Ein weiteres Projekt sind die Youtube-Kurzfilme „Kloß und Spinne“, die dort bereits mehr als 5 Millionen Mal geklickt wurden. Die hilfreichen Tipps und Ratschläge hat er auch in ein kleines Buch verpackt, das sich auf das konzentriert, was die Youtube-Clips, von denen das erste bereits 2007 hochgeladen wurde, ausmacht: Einen mauligen Kloß, einen übermäßig gut gelaunten Spinne und den Barmann Norbert, der die Welt erklärt. In kurzen Zwiegesprächen wird an dessen Tresen nämlich so ziemlich alles besprochen, was irgendwie wichtig ist: Fragen nach dem Leben, dem Universum und Gehacktem.

07.02. / 20:15 / Arthur

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