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Die Spitze

Wooden Peak im Weltecho

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Schwarz/weiß, die zwei Musiker vor einer weißen Plane, nebeneinander

Ihr Bandname, Wooden Peak, ist eigentlich der eines Berges in der Antarktis. Im realen Leben proben und wohnen sie in Leipzig, aber wenn es um Musik geht, sind sie ganz für sich, ganz weit oben, auf der Bergspitze.

Yellow Walls heißt ihr viertes Album, und mit dem haben Jonas Wolter und Sebastian Bode sich ausreichend Zeit gelassen, um es zu einem Volltreffer zu machen. Zu zweit bedienen sie Schlagzeug, Gitarre, Fußorgel oder Synthie und ihre Stimmbänder, auch wenn sie sich aktuell merklich aufs Instrumentale fokussieren. In ihrem Mix aus Electronica und Indie(fast)pop, legen sie viel Wert auf Nuancen im Gesang, technische Feinheiten beim Spielen und Stimmigkeit. Tiefsinnige Lieder reihen sich an optimistischere, immer bricht ein Lichtstrahl irgendwo durch den Nebel.

„Das Duo, das rudimentäres Rock-Instrumentarium mit elektronischen Klängen unterfüttert, hat mit "Yellow Walls" einen semi-futuristischen Soundtrack geschaffen, der gleichzeitig vertraut und abstrakt anmutet.” (Andreas Schiffmann, musikreviews.de)

19.09./20:30/Weltecho

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