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Großstadtmärchen

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Berlin. Cleo. Beide kennen sich von Geburt an, seit dem 10. November 1989. Aber erst jetzt lernen sie sich richtig kennen. Auf einer Schatzsuche durch die Großstadt entdeckt das nun erwachsen gewordene Mädchen Geheimnisse der Vergangenheit, versteckte Ecken der Gegenwart, und Paul.

Mit seinem ersten Langfilm schafft der Regisseur Erik Schmitt das Berliner Pendant zur „Fabelhaften Welt der Amelié”. Ähnlich bunt, ähnlich verträumt, aber diesmal eben in in der deutschen Hauptstadt. Der gleichnamige Film erzählt mit Liebe zum Detail, eleganter Kameraführung und charmanter Tragikomik von seiner Hauptheldin Cleo. Sie verlor ihre Eltern schon als kleines Kind und ist seither in dieser großen Stadt auf sich allein gestellt. Am liebsten würde Cleo die Zeit zurück drehen. Obwohl sie sich versprach, keinen Träumen mehr restlos hinterherzujagen, lässt sie sich doch wieder auf ein Abenteuer ein. Denn sie lernt Paul kennen, der eine Karte zum legendären Schatz der Gebrüder Sass besitzt, mit dem sich vielleicht die Zeit zurückdrehen lässt. Also begeben sich die beiden auf eine Reise des Unbekannten in einer doch so bekannten Umgebung und treffen dabei auf skurrile Helfer.

Erick Schmitt gelingt mit diesem Film eine Hommage an die Vielschichtigkeit Berlins. Er führt durch Vergangenheit und Gegenwart der Stadt, in die man sich dank der verträumte Leichtigkeit der Hauptfiguren gern entführen lässt. Die Rolle der Cleo übernimmt dabei Marleen Lohse, die schon bei einigen Kurzfilmen an der Seite des Regisseur stand. Den sympathischen Paul spielt Jeremy Mockridge, kleiner Bruder des Komikers Luke Mockridge oder einigen besser bekannt als Fred aus „Die wilden Hühner”. Wie er sich schlägt kann man am 28.08. ab 19:00 Uh im Weltecho Kino bestaunen.

23. - 25.09. / Clubkino Siegmar

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