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Leuchtturm-Komödie von Arne Christophersen
Paul Gebhardt ist seit 14 Jahren Leuchtturmwärter. Seine einzigen sozialen Kontakte sind Postschiffer Herbert und die 45 Assistenten, die er bisher verschlissen hat. Nummer 46 ist Bengt – und der muss bleiben. Denn dies ist seine letzte Chance, nicht wegen Spielschulden und Betrug im Gefängnis zu landen. Doch Paul macht es ihm nicht leicht. Am liebsten würde er auf Assistenten verzichten, mit der Motorsäge Kunstwerke aus Strandgut schnitzen und die Möwen abknallen, die seinen Turm vollkacken. Er stellt klare Regeln für das Zusammenleben auf – und jeder Tag bringt neue Eskalationen. Dann taucht eines Tages Nina auf, Pauls erwachsene Tochter. Sie schafft, was Bengt trotz ständiger Versuche nicht gelungen ist: Die beiden Männer beginnen, sich anzunähern. Gerade zur richtigen Zeit, denn ein Schicksalsschlag ist nicht mehr fern.
Arne Christophersen erschafft eine kleine Leuchtturm-Welt, in der Generationen und Charaktere aufeinanderprallen und schließlich doch ineinandergreifen.
(Die Theater Chemnitz)
Eine Komödie der Erfolgsautoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
Regie: Hardy Hoosman
Besetzung: Kristina Günther, Isabelle Weh, Hardy Hoosman, Marvin Reich u.a.
Der Tod ist nie schön, aber es gibt Schlimmeres, als mit 94 Jahren friedlich einzuschlafen. Zum Beispiel eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät.
Gernot Steinfels, Patriarch einer Firma des alten deutschen Mittelstands, ist verstorben und sein designierter Nachfolger (60) richtet für das Unternehmen die Beisetzung aus. Doch der Text auf der Trauerschleife sorgt für heftige Irritation und so entbrennt kurz vor der Zeremonie eine erhitzte Debatte zwischen dem neuen Chef und seinen Angestellten, in der all die aktuellen Fragen, Diskussionen, Polemiken und Verletzungen rund um die Themen Sexismus, Gendern, Wokeness und politische Correctness frontal aufeinanderprallen.
Ein mikro-aggressiver Kulturkampf, urkomisch und entlarvend, wie er gerade in ganz Deutschland ausgetragen wird.
(Fritz Theater)
Garagengeschichten von Frauen aus Chemnitz. Uraufführung
Unzählige Garagenkomplexe, Einzelgaragen wie auch kleinere und größere Höfe, prägen einen nicht unwesentlichen Teil des Stadtbildes in Chemnitz. Zu DDR-Zeiten oder früher kollektiv erbaut, zeugen sie noch heute von persönlichen Erinnerungen und Lebenswegen vieler Chemnitzer:innen. Doch wie schaut die nächste Generation – die der Töchter und Enkelinnen – auf dieses Erbe der Eltern und Großeltern? Wie nutzen und upcyceln sie diese Räume? Und was passiert mit den alten Geschichten, Erfahrungen und Dingen?
In einer theatralen Wunderbox werden sie zerlegt und neu zusammengesetzt, mit Ideen und Zukunftsvisionen bespannt. Aber Obacht: Manche Wände lassen sich nicht einfach herausnehmen, sonst fällt alles zusammen.
Wie funktioniert soziale Architektur? Oder die gemeinsame Gestaltung und Nutzung von Lebensräumen, Freiräumen, von dritten Orten für alle? Wie funktioniert Veränderung und wohin mit dem Bedürfnis nach Kontinuität? Ausgehend von Recherchen und Interviews mit Garagenbesitzerinnen aus Chemnitz verknüpfen sich Garagengeschichten, Garagenwissen, Garagenerfahrungen, Garagenmythen und Garagenfakten mit Garagenträumen in einer Garagensommernacht.
(Die Theater Chemnitz)
Taschenlampenführung für Kinder