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Freitagsmilonga – Tango hören, sehen und tanzen
Musik aus Argentinien und anderen Teilen der Welt, aufgelegt von den Tangoecho-DJs
Eine musikalische Tiergeschichte von Isabelle Weh
Löwe Leon hat es satt! Er lebt in einem Zoo und dreht seit Jahren belanglose Tierfilme. Zusammen mit Petzi, dem Eichhörnchen und Quitschi, dem schrägen Vogel, macht er sich auf in die große weite Welt. Sie begegnen Wüstentieren, Pinguinen und wilden Affen, die allesamt ganz schön zu kämpfen haben mit dem Klimawandel. Die drei wollen was tun! Wieder zu Hause schmieden sie mit den heimischen Tieren einen geheimen Plan ...
Was das ganze mit ABBA Songs zu tun hat? Das seht und hört Ihr im Fritz Theater. Ein wildes Abenteuer mit viel Spaß für Groß und Klein!
(Fritz Theater)
Ticketreservierungen telefonisch (0371/874 72 70) oder per Mail (reservierung@fritz-theater.de)
Eine Erzählung von Johann Wolfgang von Goethe. In einer Bühnenbearbeitung von Malte Kreutzfeldt
Eigentlich gäbe es im Reich von Löwenkönig Nobel kein Problem. Recht und Ordnung sorgen für ein gerechtes Miteinander unter allen Tieren. Es herrscht Frieden! Doch es können die Friedlichsten nicht in Ruhe leben, wenn auch nur einer unter ihnen ist, dem das nicht passt. Reineke Fuchs ist so einer. Seit Jahren unterläuft er die Ordnung. Er ist gewitzt, intelligent und gehört zu jenen Gaunern, die auf der ganzen Klaviatur der kleinen Vergehen und der großen Verbrechen zu spielen wissen. Er vergiftet das Klima, indem er die anderen Tiere gegeneinander ausspielt. Doch nun soll ihm endlich der Prozess gemacht werden. Wird sich der windige Geselle abermals entziehen oder kann er endlich dingfest gemacht werden?
Goethes 1793 geschriebene Fabel ist in der Bearbeitung von Malte Kreutzfeldt eine komisch-böse und tiefgründige Satire auf die menschliche Gesellschaft. Der Stoff hinterfragt nicht nur die Definition von Macht und Moral, sondern zeigt Gerechtigkeit als ein sehr zerbrechliches Konstrukt, in dem wir der Lüge oft mehr Glauben schenken als der Wahrheit.
(Die Theater Chemnitz)
Kammerspiel von Lot Vekemans
Vater Richard und Tochter Helen leben sehr unterschiedliche Leben: Er schottet sich immer mehr von der Außenwelt ab, lebt in einer Gated Community und ist allem und jedem anderen gegenüber feindselig eingestellt. Sie zieht es in die Welt hinaus, hin zur Vielfalt und zu immer neuen Erlebnissen. Richards Vorurteile lassen ihn vereinsamen. Nun hat er auch noch ohne verständliche Gründe seine langjährige Haushälterin entlassen. Helen ist jetzt die einzige Bezugsperson für ihn und muss den kranken Vater pflegen. Jeder Besuch wird zu einem Kampf der Weltanschauungen. Doch dann sperrt ein Sicherheitslockdown die beiden in seinem Haus ein. Die erzwungene Nähe bringt beide dazu, Dinge auszusprechen, die sie bisher weggeschwiegen haben. Vorwürfe und Anschuldigungen werden erhoben und sie können dem Streit nicht mehr entkommen. Doch nach und nach, Wort für Wort, lernen sich die beiden darüber von neuem kennen. Richard wird langsam blind – aber vielleicht ist dies kein Ende. Wenn das Äußerliche nicht mehr wahrgenommen werden kann – bietet das die Chance für eine neue innerliche Annäherung?
(Die Theater Chemnitz)
Paul Ulbricht & Martin Berke
Eigentlich wollten sich Martin Berke und Paul Ulbricht endlich mal auf Augenhöhe begegnen, aber dann wird doch wieder auf selbiger scharf geschossen. Und die Unterschiede könnten nicht größer sein, leben doch beide in ihrer eigenen Welt. Der eine schaut Traumschiff, der andere lieber in den Getränkekühlschrank, der eine hat inzwischen eine Lieblings-Schmerztabletten-Marke, der andere sucht im Internet nach unnützen Fakten, nur um nicht in die Nachrichten schauen zu müssen. Und schon wird sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe geschoben. Früher konnte man die ganzen Probleme wenigstens noch auf die Mutti schieben, aber die ist ja jetzt im Ruhestand. Doch um den überhaupt zu erreichen, müssen sich die beiden wohl noch eine Weile auf der Bühne aushalten. Und das auch noch in Chemnitz, der Stadt der Kultur. Also sehen sie, da wird es dann doch wieder ein lustiger Abend.
(Das Chemnitzer Kabarett)
Kammeroper von Martin Zels nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo. Konzertsaal
Diese liebevolle und poetische Kinderoper handelt von der Kunst der Kommunikation und dem Wert jedes einzelnen Wortes. Sie spielt im Land der großen Wörterfabrik, wo Wörter industriell gefertigt und teuer verkauft werden. Aber nicht alle Menschen, die dort leben, haben genügend Geld für lange Sätze. Paul zum Beispiel muss Wörter im Schlussverkauf erwerben, aus dem Müll fischen oder mit einem Schmetterlingsnetz jagen. So hat er „Kirsche“, „Staub“ und „Stuhl“ als Geburtstagsgeschenke für Marie eingefangen. Viel lieber würde er ihr sagen, wie gern er sie hat, doch dafür reicht sein Geld im Sparschwein leider nicht aus. Zu allem Überfluss kommt Oskar, der sich dank seines schrecklich reichen Vaters eine supertolle, ausführliche Liebeserklärung leisten kann, auf die gleiche Idee. Hat Paul gegen ihn überhaupt eine Chance?
Regie führt Sascha Theis, der in Chemnitz bereits Offenbachs Operette "Ein Ehemann vor der Tür" sowie die Kinderoper "Brundibár" und den Songzyklus "Wunderland" inszeniert hat.
(Die Theater Chemnitz)
Ballett von Bruno Bouché
Nicht selten wurde der Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio in der Literatur zu einer karikierten romantischen Figur gemacht und damit das Geheimnis und die Kraft seiner Malerei reduziert. Doch während das Enfant terrible des Barock inmitten von Schatten und Leibern arbeitet, offenbart er eine beispiellose menschliche Tiefe, sowohl philosophisch als auch spirituell. Wie lässt sich die lebendige Geste, diese erzählerische, sinnliche, gewalttätige, zarte und grausame Kraft erklären? Insbesondere diese Einsamkeit und Stille, zu der seine Malerei führt?
Bruno Bouché, künstlerischer Leiter des Balletts der Opéra national du Rhin, spürt diesen Fragen in seiner Choreografie für das Ballett Chemnitz nach. „Meine choreografischen Kreationen manipulieren archetypische Bilder, um sie durch das Zeichnen von Körpern im Raum in Bewegung zu versetzen. Caravaggio oder Die Stille unseres Herzschlages soll kein choreografisches Biopic sein, sondern Verbindungen schaffen zwischen seinen Werken und den Körpern der Tänzer und Tänzerinnen – soll die Schwingungen übertragen in ihre Bewegungen.“
(Die Theater Chemnitz)