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Tage der jüdischen Kultur: Konstellationen nach dem 7. Oktober: Israels Reaktion und der Antisemitismus der iranischen Achse. Von Stephan Grigat
Das Massaker der Hamas in Südisrael war nur durch Unterstützung aus Teheran möglich, und die Angriffe vom 7. Oktober müssen im Rahmen der „ring of fire"-Strategie des iranischen Regimes gegenüber dem jüdischen Staat verstanden werden. Die Politik des iranischen Regimes und seiner Verbündeten sind nur zu verstehen, wenn man den antisemitischen Kern der Ideologie der iranischen Machthaber und der Terrorarmeen an den Grenzen Israels in das Zentrum der Analyse rückt. Der Vortrag wird die Bedrohungskonstellation Israels nach dem 7. Oktober skizzieren und verdeutlichen, inwiefern die israelischen Schläge gegen das iranische Regime und sein Nuklearwaffenprogramm im Juni 2025 als praktizierte Antisemitismuskritik zu verstehen sind und die Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation im Nahen und Mittleren Osten darstellen. Zudem soll gefragt werden, inwiefern die Bündnispolitik Israels im Rahmen der Abraham Accords ein Gegengewicht zur iranischen Achse des antisemitischen Terrors schaffen kann.
Stephan Grigat ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien [CARS] in Aachen und Köln. Er ist Autor von „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus" (Barbara Budrich 2025) und gemeinsam mit Karin Stögner Herausgeber von „Projektiver Antizionismus: Antisemitismus gegen Israel vor und nach dem 7. Oktober" (Nomos 2025).
Moderation: Olaf Glöckner
(tdjk.de)
Stammtisch zum Auf und Über Japanisch Sprechen. Anfänger und Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen
Andreas Lehnardt: Hebräische und aramäische Einbandfragmente in deutschen Archiven, Bibliotheken und Sammlungen. Tage der jüdischen Kultur
Andreas Lehnardt berichtet vom Fund eines hebräischen Handschriftenfragmentes auf Pergament aus dem 13. Jahrhundert im Dresdner Stadtarchiv im Jahr 2024. Es ist die Abschrift eines Kommentars des jüdischen Gelehrten Menahem Ben Shlomo zum Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Die Rätsel um dieses wichtige Zeugnis jüdischen Lebens in Dresden werden im Vortrag beleuchtet.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Tage der Jüdischen Kultur in Chemnitz e. V.
(Stadtbibliothek Chemnitz)
Deutschland 2025. Kleiner Saal
Warum kommt in diesen Zeiten ein Film über Ostpreußen in die Kinos? Die Dokumentation bietet kein Futter für Revanchisten. Und ihr Urheber ist ideologisch unverdächtig. Sein Film hat nichts romantisch Verklärendes an sich. Also eher kein schönes, als „kein schöner Land“. Die ersten Bilder des ansonsten chronologisch erzählten Films stammen aus dem letzten Kapitel der Geschichte: dem Ostpreußen im Jahr 1944 mit der Flucht vor der anrückenden Roten Armee. Danach zeigt er dann Aufnahmen von der Landung eines Luftschiffs in Königsberg. Und am Ende stehen schöne und friedliche Bilder von einem herrlichen Sommertag im Jahr 1944. Bald danach gab es Ostpreußen nicht mehr.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Hermann Pölking
USA 2025
Vor 16 Jahren hat die Widerstandsgruppe namens „French 75“ auf einen Schlag 200 Häftlinge aus den Fängen des skrupellosen United States Immigration and Customs Enforcement – kurz: ICE – befreit. Danach verschwanden die Widerständler, darunter auch der von allen nur Ghetto Pat genannte Bob Ferguson (Leonardi DiCaprio), von der Bildfläche. Heute ist Bob getrieben von Paranoia, denn er fürchtet, dass es der damalige ICE-Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn) immer noch auf ihn abgesehen hat und ihm aus Rache nach seinem Leben trachtet.
Es gelingt Regisseur Anderson das Kunststück, eine gleichermaßen nervenaufreibende wie tiefenentspannte Atmosphäre zu kreieren, voller Anspannung und dabei mit Unmengen Humor.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Paul Thomas Anderson
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Sean Penn, Benicio Del Toro, Teyana Taylor
Frankreich 2025. Kleiner Saal
Neuadaption des Romans „Les Misérables“ von Victor Hugo.
Nach 19 Jahren Zwangsarbeit kommt Jean Valjean frei, doch kann draußen keine Arbeit finden. In seiner Verzweiflung stiehlt er dem Bischof, der ihn beherbergt hat, ein Paar silberne Leuchter, wird jedoch prompt von der Polizei gestellt. Doch der Geistliche schenkt ihm überraschend Vergebung. Dieses unerwartete Mitgefühl wird zum Wendepunkt und führt dazu, dass der ehemalige Gefangene sein Leben radikal neu ausrichtet.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Eric Besnard
Darsteller: Grégory Gadebois, Bernard Campan, Alexandra LamyDrama, Historie
Entfesselt Eure Kreativität im Tanz! Ab 17 Jahren
Unsere offene Tanzgruppe richtet sich an alle ab 17 Jahren, die sich für Tanz und Tanztheater begeistern und Neues ausprobieren möchten. Hier könnt Ihr den eigenen Stil entdecken, Euch frei bewegen und gemeinsam mit anderen an spannenden Choreografien arbeiten.
Leitung: Emilius Milijauskas
Kosten: kostenfrei
Anmeldung: kontakt@taupunkt-chemnitz.de
(Taupunkt e.V.)
Spielekneipe, Stammtischkneipe. Gute Musik, Tischtennis und Tischkicker
Für einen weichen Start in die Woche