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Mit Gerd Ulbricht & Paul Ulbricht
Wann soll man Panik bekommen, wenn nicht jetzt, werden sie sagen.
Die Welt brennt an allen Ecken und Enden, wenn diese Ecke nicht gerade überflutet wird. Darum sagen wir, für Panik ist es jetzt zu spät.
Wenn Jammern nichts mehr hilft, dann hilft nur noch Lachen. Die einzige Möglichkeit, in diesen Zeiten nicht verrückt zu werden.
Wir können auch mit diesem Programm die Welt nicht verbessern.
Aber zumindest können wir was für Ihre Gesundheit tun, denn Lachen ist bekanntlich die beste Medizin.
(Das Chemnitzer Kabarett)
Workshop für Pädagogen. Freies Spiel ohne Text und feste Rollen. Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Anmeldung: tickets@taupunkt-chemnitz.de
Mesut Bayraktar: Die Lage. Geschichten von Menschen, die in der Literatur nur selten vorkommen. Moderiert von Marten Henning
Auch in Deutschland existiert ein Universum der Armut und Gewalt. Im Mainstream von Medien und Politik wird hingegen ausschließlich von Chancen, Aufstieg und fairem Diskurs gesprochen. Mesut Bayraktar erzählt mit poetischer Kraft und ungeschminktem Realitätssinn die Geschichten von Menschen, die in der Literatur nur selten vorkommen. In achtzehn Erzählungen beschreibt er stille Wut und laute Wut. Er konfrontiert die Literatur und Sprache mit Lärm, Arbeit, Enge, Sehnsucht – mit einsamen Körpern und ihrem Widerstand.
(buchhandlung-am-bruehl.de/2026/01/die-lage)
Ballett von Bruno Bouché
Nicht selten wurde der Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio in der Literatur zu einer karikierten romantischen Figur gemacht und damit das Geheimnis und die Kraft seiner Malerei reduziert. Doch während das Enfant terrible des Barock inmitten von Schatten und Leibern arbeitet, offenbart er eine beispiellose menschliche Tiefe, sowohl philosophisch als auch spirituell. Wie lässt sich die lebendige Geste, diese erzählerische, sinnliche, gewalttätige, zarte und grausame Kraft erklären? Insbesondere diese Einsamkeit und Stille, zu der seine Malerei führt?
Bruno Bouché, künstlerischer Leiter des Balletts der Opéra national du Rhin, spürt diesen Fragen in seiner Choreografie für das Ballett Chemnitz nach. „Meine choreografischen Kreationen manipulieren archetypische Bilder, um sie durch das Zeichnen von Körpern im Raum in Bewegung zu versetzen. Caravaggio oder Die Stille unseres Herzschlages soll kein choreografisches Biopic sein, sondern Verbindungen schaffen zwischen seinen Werken und den Körpern der Tänzer und Tänzerinnen – soll die Schwingungen übertragen in ihre Bewegungen.“
(Die Theater Chemnitz)
Für Liebhaber des besonderen Films. Eintritt frei