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Kabarett Academixer. Peter Treuner und Ralf Bärwolff
Eintritt: ab 28,75 EUR
(Stadthalle Limbach-Oberfrohna)
Stille – Träume – Aufbruch. Werke von Jean Sibelius und Gustav Mahler. Solist: Hartmut Schill. Dirigent: Tobias Engeli
Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll, op. 47
Gustav Mahler: 1. Sinfonie D-Dur
Solist: Hartmut Schill
Dirigent: Tobias Engeli (Oper Leipzig)
Landesjugendorchester Sachsen
Am Anfang ist: nichts. Keine Melodie, kein Rhythmus - nur Stille. Und
genau daraus entsteht alles - wie bei einem Samenkorn. Sowohl Jean
Sibelius' Violinkonzert als auch Gustav Mahlers 1. Sinfonie entfalten
sich von stillem Naturerwachen - wire aus einem Traum - zu gigantischen
und kraftvollen Werken. Beide erzählen von Aufbruch und sind gleichsam
eine Hommage an die Kraft der Natur, welche stetig neues Leben
hervorbringt und uns unseren Lebensraum schenkt. Aus Stille wird Kraft.
In diesem Spannungsfeld erklimmt das Landesjugendorchester Sachsen die
Höhen der großen Orchesterliteratur - und möchten damit Mut machen.
Mut zum Aufbruch, um Träume wahr werden zu lassen.
Für das Herbstprojekt konnte mit Hartmut Schill unser langjähriger
Wegbegleiter und Dozent als Solist gewonnen werden und wir freuen uns,
natürlich auch ein Konzert in seiner Heimatstadt Chemnitz zu spielen!
Auch für unsere LJO-Mitglieder, die aus Chemnitz und Umgebung kommen,
ist es ein besonderer Moment sich mit diesem besonderen Lendesensemble
und so einem besonderen Programm in ihrer Heimat zu präsentieren.
Das Landesjugendorchester Sachsen ist seit 1992 die Anlaufstelle für
ambitionierte junge Musiker aus Sachsen, von denen viele am Anfang
einer professionellen Musikerlaufbahn stehen. Die 14- bis 26-Jährigen
sind der talentierte Nachwuchs der klassischen Musiklandschaft des
Freistaats und vielmals »Jugend musiziert«-Preisträger, die in der
Probenarbeit lernen, was es heißt, sich auf andere verlassen zu
können, zuzuhören, aufeinander zu reagieren und sich inspirieren zu
lassen. In zwei Probephasen im Jahr werden abwechselnd mit dem
jeweiligen künstlerischen Leiter - seit 2021 ist das Tobias Engeli -
und ständig wechselnden Gastdirigenten auf professionellem Niveau
Programme einstudiert, die alle stilistischen Bereiche abdecken. Die
einzelnen Stimmgruppen arbeiten dabei mit Dozenten aus renommierten
sächsischen Orchestern zusammen, wie der Sächsischen Staatskapelle
Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig oder der
Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Dabei bekommen die jungen Talente
einen Einblick in die Arbeitsweisen und Abläufe im Alltag eines
Berufsmusikers. Gerade diejenigen, die vor der Entscheidung stehen, das
Musizieren zum Beruf zu machen, profitieren von diesen Erfahrungen.
Aber nicht nur auf musikalischer Ebene entwickeln sich die Jugendlichen
weiter, auch persönlich sind die Projekte immer wieder eine
Herausforderung, an der sie wachsen. Hier werden ganz grundlegende
zwischenmenschliche Werte gefordert. Man lernt, die Leistung Anderer zu
wertschätzen, Disziplin und Motivation an den Tag zu legen und sich
vollkommen auf eine Sache einzulassen, sich und jeden Einzelnen als Teil
von etwas Größerem zu begreifen. Die Energie, die dabei entsteht, wird
bei den Konzerten nahezu greifbar. Das LJO Sachsen hat sein Publikum
bisher nicht nur in Deutschland begeistert, sondern auch in Polen,
Russland, Ungarn, Italien, Großbritannien, Zypern, den USA, in
Südafrika, China, Karelien oder Peru. In mehreren CD-Aufnahmen ist es
gelungen, dieses Ereignis nicht nur im Konzertsaal erlebbar zu machen.
Tobias Engeli (künstlerische Leitung): Mit 15 Jahren steht Tobias
Engeli zum ersten Mal am Pult und liebt seither den Dirigentenberuf.
Heute ist er Kapellmeister an der musikalisches Komödie und Oper
Leipzig. Seine Vielseitigkeit und Offenheit führen ihn neben dem
gängigen Opernrepertoire zu Uraufführungen z.B. an der Biennale
München 2008, zu modernen Popmusicals oder zu einer DVD-Produktion mit
der Leipziger Erfolgsband »Die Prinzen«. Auch für die jungen Menschen
schlägt sein Herz. Er leitet verschiedene Jugendorchester und
organisiert zahlreiche Education Projekte. Im Herbst 2021 beginnt seine
Arbeit als Leiter des Landesjugendorchesters Sachsen. Orchester, mit
denen er musizierte: Gewandhausorchester Leipzig, Orchester der
musikalischen Komödie Leipzig, Mendelssohnorchester Leipzig, Hamburger
Symphoniker, Staatsorchester Darmstadt, Badische Staatskapelle
Karlsruhe, Beethoven-Orchester Bonn, Augsburger Philharmoniker,
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Elbland-Philharmonie-Sachsen,
Essener Philharmoniker, Sächsische Bläserphilharmonie,
Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau, Argovia Philharmonic,
Kammerphilharmonie Graubünden. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie war
seine Kindheit und Jugend erfüllt mit musikalischen Anregungen und
Aktivitäten zunächst vor allem als Cellist und Pianist. Nach dem
Cellostudium in Winterthur und Hamburg folgte die Dirigierausbildung bei
Prof. Christof Prick an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Die Neugier auf Unbekanntes oder unbekannte Wege, Neues und Vergessenes
ist ein ständiger Begleiter in seiner künstlerischen Laufbahn.
Hartmut Schill, als Sohn einer Musikerfamilie in Leipzig geboren,
erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler
Berlin in den Fächern Violine, Kammermusik und kontrapunktische
Komposition. Er studierte in den Meisterklassen von Eberhard Feltz,
Werner Scholz und Petru Munteanu. Schon früh galt sein besonderes
Interesse dem Streichquartettspiel. Mit dem 1990 gegründeten
Schill-Quartett konnte er auf Interpretationskursen bei renommierten
Ensembles wie dem Lasalle-, Brandis- und Arditti-Quartett wertvolle
musikalische Erfahrungen sammeln. Es folgten Konzerte im In- und
Ausland, erste Rundfunkproduktionen für DS-Kultur, Rias und WNYC (New
York) sowie 1993 eine Amerika-Tournee. Mit dem ebenfalls zu
Studienzeiten gegründeten Ensemble 71 widmete er sich zeitgenössischer
Musik. Als Solist und Kammermusiker ist er Preisträger internationaler
Wettbewerbe. Konzerte führten ihn über Deutschland hinaus ins
europäische Ausland, in Teile Asiens sowie nach Nord- und Südamerika.
1997 wurde er 1. Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie und
Primarius des Robert-Schumann-Quartetts. Seit 1999 gehört er der 1.
Violinen-Gruppe des Bayreuther Festspielorchesters an. 2012 wurde er
dort auf die Position des Stellvertretenden Konzertmeisters berufen. Als
Mentor beim Landesjugendorchester Sachsen sowie als Gründer und Leiter
der Rudolf-Kempe-Orchesterakademie engagiert sich Hartmut Schill seit
vielen Jahren in der Nachwuchsförderung.
(Landesjugendorchester Sachsen – saechsischer-musikrat.de)
Inszenierung und Choreografie: Till Nau
Story und Buch von Peter Stone
Musik und Liedtexte von Maury Yeston
Deutsch von Wolfgang Adenberg
Die erste Chemnitzer Produktion dieses Erfolgsmusicals bringt Regisseur und Choreograf Till Nau auf die Bühne. Gemeinsam mit seinem Ausstattungsteam Momme Hinrichs und Conny Lüders erzählt er die letzten drei Tage an Bord der Titanic als eine bewegende Reise voller Hoffnung – von Menschen, die durch ein einziges, unausweichliches Schicksal verbunden sind. Ein spektakuläres Bühnenbild, opulente Kostüme und die imposante, mitreißende Musik des Musicals "Titanic" machen dieses Bühnenerlebnis unvergesslich und lassen Dramatik und Tragik hautnah miterleben.
(Die Theater Chemnitz)