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Freitag, 16. Oktober 2026

Theater und Kabarett
19 30
Stadthalle Limbach-Oberfrohna
Mehr davon
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Kabarett Academixer. Peter Treuner und Ralf Bärwolff

Eintritt: ab 28,75 EUR

(Stadthalle Limbach-Oberfrohna)


Stadthalle Limbach-Oberfrohna
Jägerstraße 2
09212 Limbach-Oberfrohna
Wort und Werk
19 30
Stadthalle, Saal
Konzert Landesjugendorchester Sachsen
Konzert Landesjugendorchester Sachsen

Stille – Träume – Aufbruch. Werke von Jean Sibelius und Gustav Mahler. Solist: Hartmut Schill. Dirigent: Tobias Engeli

Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll, op. 47

Gustav Mahler: 1. Sinfonie D-Dur

Solist: Hartmut Schill

Dirigent: Tobias Engeli (Oper Leipzig)

Landesjugendorchester Sachsen



Am Anfang ist: nichts. Keine Melodie, kein Rhythmus - nur Stille. Und

genau daraus entsteht alles - wie bei einem Samenkorn. Sowohl Jean

Sibelius' Violinkonzert als auch Gustav Mahlers 1. Sinfonie entfalten

sich von stillem Naturerwachen - wire aus einem Traum - zu gigantischen

und kraftvollen Werken. Beide erzählen von Aufbruch und sind gleichsam

eine Hommage an die Kraft der Natur, welche stetig neues Leben

hervorbringt und uns unseren Lebensraum schenkt. Aus Stille wird Kraft.

In diesem Spannungsfeld erklimmt das Landesjugendorchester Sachsen die

Höhen der großen Orchesterliteratur - und möchten damit Mut machen.

Mut zum Aufbruch, um Träume wahr werden zu lassen.

Für das Herbstprojekt konnte mit Hartmut Schill unser langjähriger

Wegbegleiter und Dozent als Solist gewonnen werden und wir freuen uns,

natürlich auch ein Konzert in seiner Heimatstadt Chemnitz zu spielen!

Auch für unsere LJO-Mitglieder, die aus Chemnitz und Umgebung kommen,

ist es ein besonderer Moment sich mit diesem besonderen Lendesensemble

und so einem besonderen Programm in ihrer Heimat zu präsentieren.

Das Landesjugendorchester Sachsen ist seit 1992 die Anlaufstelle für

ambitionierte junge Musiker aus Sachsen, von denen viele am Anfang

einer professionellen Musikerlaufbahn stehen. Die 14- bis 26-Jährigen

sind der talentierte Nachwuchs der klassischen Musiklandschaft des

Freistaats und vielmals »Jugend musiziert«-Preisträger, die in der

Probenarbeit lernen, was es heißt, sich auf andere verlassen zu

können, zuzuhören, aufeinander zu reagieren und sich inspirieren zu

lassen. In zwei Probephasen im Jahr werden abwechselnd mit dem

jeweiligen künstlerischen Leiter - seit 2021 ist das Tobias Engeli -

und ständig wechselnden Gastdirigenten auf professionellem Niveau

Programme einstudiert, die alle stilistischen Bereiche abdecken. Die

einzelnen Stimmgruppen arbeiten dabei mit Dozenten aus renommierten

sächsischen Orchestern zusammen, wie der Sächsischen Staatskapelle

Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig oder der

Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Dabei bekommen die jungen Talente

einen Einblick in die Arbeitsweisen und Abläufe im Alltag eines

Berufsmusikers. Gerade diejenigen, die vor der Entscheidung stehen, das

Musizieren zum Beruf zu machen, profitieren von diesen Erfahrungen.

Aber nicht nur auf musikalischer Ebene entwickeln sich die Jugendlichen

weiter, auch persönlich sind die Projekte immer wieder eine

Herausforderung, an der sie wachsen. Hier werden ganz grundlegende

zwischenmenschliche Werte gefordert. Man lernt, die Leistung Anderer zu

wertschätzen, Disziplin und Motivation an den Tag zu legen und sich

vollkommen auf eine Sache einzulassen, sich und jeden Einzelnen als Teil

von etwas Größerem zu begreifen. Die Energie, die dabei entsteht, wird

bei den Konzerten nahezu greifbar. Das LJO Sachsen hat sein Publikum

bisher nicht nur in Deutschland begeistert, sondern auch in Polen,

Russland, Ungarn, Italien, Großbritannien, Zypern, den USA, in

Südafrika, China, Karelien oder Peru. In mehreren CD-Aufnahmen ist es

gelungen, dieses Ereignis nicht nur im Konzertsaal erlebbar zu machen.

Tobias Engeli (künstlerische Leitung): Mit 15 Jahren steht Tobias

Engeli zum ersten Mal am Pult und liebt seither den Dirigentenberuf.

Heute ist er Kapellmeister an der musikalisches Komödie und Oper

Leipzig. Seine Vielseitigkeit und Offenheit führen ihn neben dem

gängigen Opernrepertoire zu Uraufführungen z.B. an der Biennale

München 2008, zu modernen Popmusicals oder zu einer DVD-Produktion mit

der Leipziger Erfolgsband »Die Prinzen«. Auch für die jungen Menschen

schlägt sein Herz. Er leitet verschiedene Jugendorchester und

organisiert zahlreiche Education Projekte. Im Herbst 2021 beginnt seine

Arbeit als Leiter des Landesjugendorchesters Sachsen. Orchester, mit

denen er musizierte: Gewandhausorchester Leipzig, Orchester der

musikalischen Komödie Leipzig, Mendelssohnorchester Leipzig, Hamburger

Symphoniker, Staatsorchester Darmstadt, Badische Staatskapelle

Karlsruhe, Beethoven-Orchester Bonn, Augsburger Philharmoniker,

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Elbland-Philharmonie-Sachsen,

Essener Philharmoniker, Sächsische Bläserphilharmonie,

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau, Argovia Philharmonic,

Kammerphilharmonie Graubünden. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie war

seine Kindheit und Jugend erfüllt mit musikalischen Anregungen und

Aktivitäten zunächst vor allem als Cellist und Pianist. Nach dem

Cellostudium in Winterthur und Hamburg folgte die Dirigierausbildung bei

Prof. Christof Prick an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Die Neugier auf Unbekanntes oder unbekannte Wege, Neues und Vergessenes

ist ein ständiger Begleiter in seiner künstlerischen Laufbahn.

Hartmut Schill, als Sohn einer Musikerfamilie in Leipzig geboren,

erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler

Berlin in den Fächern Violine, Kammermusik und kontrapunktische

Komposition. Er studierte in den Meisterklassen von Eberhard Feltz,

Werner Scholz und Petru Munteanu. Schon früh galt sein besonderes

Interesse dem Streichquartettspiel. Mit dem 1990 gegründeten

Schill-Quartett konnte er auf Interpretationskursen bei renommierten

Ensembles wie dem Lasalle-, Brandis- und Arditti-Quartett wertvolle

musikalische Erfahrungen sammeln. Es folgten Konzerte im In- und

Ausland, erste Rundfunkproduktionen für DS-Kultur, Rias und WNYC (New

York) sowie 1993 eine Amerika-Tournee. Mit dem ebenfalls zu

Studienzeiten gegründeten Ensemble 71 widmete er sich zeitgenössischer

Musik. Als Solist und Kammermusiker ist er Preisträger internationaler

Wettbewerbe. Konzerte führten ihn über Deutschland hinaus ins

europäische Ausland, in Teile Asiens sowie nach Nord- und Südamerika.

1997 wurde er 1. Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie und

Primarius des Robert-Schumann-Quartetts. Seit 1999 gehört er der 1.

Violinen-Gruppe des Bayreuther Festspielorchesters an. 2012 wurde er

dort auf die Position des Stellvertretenden Konzertmeisters berufen. Als

Mentor beim Landesjugendorchester Sachsen sowie als Gründer und Leiter

der Rudolf-Kempe-Orchesterakademie engagiert sich Hartmut Schill seit

vielen Jahren in der Nachwuchsförderung.
(Landesjugendorchester Sachsen – saechsischer-musikrat.de)


19 30
Opernhaus
Titanic – The Musical
Titanic – The Musical

Inszenierung und Choreografie: Till Nau

Story und Buch von Peter Stone
Musik und Liedtexte von Maury Yeston
Deutsch von Wolfgang Adenberg

Die erste Chemnitzer Produktion dieses Erfolgsmusicals bringt Regisseur und Choreograf Till Nau auf die Bühne. Gemeinsam mit seinem Ausstattungsteam Momme Hinrichs und Conny Lüders erzählt er die letzten drei Tage an Bord der Titanic als eine bewegende Reise voller Hoffnung – von Menschen, die durch ein einziges, unausweichliches Schicksal verbunden sind. Ein spektakuläres Bühnenbild, opulente Kostüme und die imposante, mitreißende Musik des Musicals "Titanic" machen dieses Bühnenerlebnis unvergesslich und lassen Dramatik und Tragik hautnah miterleben.
(Die Theater Chemnitz)


Opernhaus
Theaterplatz 1
09111 Chemnitz