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Feine Musik, feine Küche. Bis 15:00 Uhr
Eine Erzählung von Johann Wolfgang von Goethe. In einer Bühnenbearbeitung von Malte Kreutzfeldt
Eigentlich gäbe es im Reich von Löwenkönig Nobel kein Problem. Recht und Ordnung sorgen für ein gerechtes Miteinander unter allen Tieren. Es herrscht Frieden! Doch es können die Friedlichsten nicht in Ruhe leben, wenn auch nur einer unter ihnen ist, dem das nicht passt. Reineke Fuchs ist so einer. Seit Jahren unterläuft er die Ordnung. Er ist gewitzt, intelligent und gehört zu jenen Gaunern, die auf der ganzen Klaviatur der kleinen Vergehen und der großen Verbrechen zu spielen wissen. Er vergiftet das Klima, indem er die anderen Tiere gegeneinander ausspielt. Doch nun soll ihm endlich der Prozess gemacht werden. Wird sich der windige Geselle abermals entziehen oder kann er endlich dingfest gemacht werden?
Goethes 1793 geschriebene Fabel ist in der Bearbeitung von Malte Kreutzfeldt eine komisch-böse und tiefgründige Satire auf die menschliche Gesellschaft. Der Stoff hinterfragt nicht nur die Definition von Macht und Moral, sondern zeigt Gerechtigkeit als ein sehr zerbrechliches Konstrukt, in dem wir der Lüge oft mehr Glauben schenken als der Wahrheit.
(Die Theater Chemnitz)
Kammerspiel von Lot Vekemans
Vater Richard und Tochter Helen leben sehr unterschiedliche Leben: Er schottet sich immer mehr von der Außenwelt ab, lebt in einer Gated Community und ist allem und jedem anderen gegenüber feindselig eingestellt. Sie zieht es in die Welt hinaus, hin zur Vielfalt und zu immer neuen Erlebnissen. Richards Vorurteile lassen ihn vereinsamen. Nun hat er auch noch ohne verständliche Gründe seine langjährige Haushälterin entlassen. Helen ist jetzt die einzige Bezugsperson für ihn und muss den kranken Vater pflegen. Jeder Besuch wird zu einem Kampf der Weltanschauungen. Doch dann sperrt ein Sicherheitslockdown die beiden in seinem Haus ein. Die erzwungene Nähe bringt beide dazu, Dinge auszusprechen, die sie bisher weggeschwiegen haben. Vorwürfe und Anschuldigungen werden erhoben und sie können dem Streit nicht mehr entkommen. Doch nach und nach, Wort für Wort, lernen sich die beiden darüber von neuem kennen. Richard wird langsam blind – aber vielleicht ist dies kein Ende. Wenn das Äußerliche nicht mehr wahrgenommen werden kann – bietet das die Chance für eine neue innerliche Annäherung?
(Die Theater Chemnitz)
Operette von Carl Zeller. Libretto von Moritz West und Ludwig Held. Halbszenische Aufführung mit Texten von Manfred Weiß
Die quirlige Regieassistentin Irmi Polter ist überglücklich: Endlich kommt ihre Lieblingsoperette "Der Vogelhändler" auf die Opernhausbühne! Sie kennt sie in- und auswendig, könnte quasi jede Rolle von jetzt auf gleich übernehmen, dabei noch fehlende Requisiten auf die Bühne jonglieren, vergessene Texte soufflieren und notfalls sogar im Orchester aushelfen – stets im Dienste eines reibungslosen Vorstellungsablaufs … Da ist Irmi in ihrem Element – und mit ihr die Schauspielerin Teresa Weißbach! Textautor Manfred Weiß hat ihr diese bezaubernde komödiantische Rolle extra für die Chemnitzer Vogelhändler-Produktion auf den Leib geschrieben, die als halbszenische Aufführung mit Opernensemble, Opernchor und Robert-Schumann-Philharmonie die fröhlich-eingängige Musik von Carl Zeller in den Mittelpunkt stellt und das Opernhaus in einen großen Konzertsaal verwandelt. Freuen Sie sich also auf den Vogelhändler Adam aus Tirol, der für ein Busserl von seiner liebsten Briefchristel den sehr weiten Fußmarsch bis in die Pfalz auf sich nimmt, wo es aber zunächst heißt, sich durch ein Dickicht an Intrigen, Verwechslungen, falschen Treueschwüren und tränenreichen Entschuldigungsversuchen hindurchzusingen, bevor es zum großen Happy End kommt.
(Die Theater Chemnitz)
Das größte Spiele-Event der Kulturhauptstadtregion. Probiert Neuigkeiten oder auch Klassiker aus!
Eintrittspreis 3.- EUR pro Spieler
Die SpieLO geht in die 10. Runde
(Stadthalle Limbach-Oberfrohna)