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Ein poetisches Klangspiel zum Staunen und Lauschen. Theater für alle ab zwei Jahren
Mit "Kiesel" entsteht am Figurentheater nach "DING." und "ka:putt" erneut ein Stück für alle ab zwei Jahren, welches uns zum Staunen und Lauschen einlädt. Aus kleinen Steinen in allen Formen, Größen und Farben entspinnt sich nach und nach ein poetisches Spiel aus Kieseln, Klang und Zeit. Gundula Hoffmann übernimmt die Regie und entwickelt gemeinsam mit dem Musiker Sebastian Herzfeld eine Inszenierung, die sowohl im Figurentheater im Spinnbau als auch mobil gezeigt wird und direkt in die Kitas und Grundschulen reist. Im Austausch mit Chemnitzer Pädagogen entstehen zudem spielerische Anregungen und ein Begleitheft und Materialien, welche ergänzend zur Inszenierung genutzt werden können, zum Ausprobieren und Weiterspinnen einladen und noch ein wenig länger in den Einrichtungen verbleiben dürfen.
(Die Theater Chemnitz)
Stück von Joop Admiraal. Deutsch von Monika Thé
Der holländische Schauspieler Joop Admiraal besuchte jeden Sonntag seine 80jährige demente Mutter im Pflegeheim. Diesen Vorgang hat er 1981 in einen ungewöhnlichen Theaterabend umgesetzt: Er spielte sowohl sich selbst als auch seine Mutter. Mit dieser subtilen Gratwanderung zwischen Privatem und allgemein nachvollziehbarem Geschehen, zwischen Komik und Melancholie, hat er seiner Mutter ein erschütterndes Denkmal gesetzt: ein zeitlos schönes, bestürzend komisches Stück Theater über die Schrecken und Absonderlichkeiten des Alters, das Mit- und Gegeneinander von Jung und Alt und überhaupt das Leben, die Liebe. Dieses preisgekrönte Theaterstück zeigt Alltägliches zwischen Sohn und Mutter. Nähe und Distanz wechseln wie das Erinnern und das Verschwinden der gemeinsamen Geschichte.
Die Inszenierung - in der Regie von Bernd Sass mit Achim Conrad als Joop – war fest im Repertoire des Theaters Dortmund, des Altonaer Theaters Hamburg und des Staatstheaters Mainz zu sehen sowie deutschlandweit als Gastspiel an verschiedenen Bühnen in bisher über 250 Vorstellungen.
Es spielt: Achim Conrad
Regie: Bernd Sass
(Fritz Theater)
Zusammen liest man weniger allein. Bereich Kultur & Länder. Eintritt frei
Schluss mit einsamer Lektüre in den eigenen vier Wänden! Die Vorlesepatin der Stadtbibliothek Heike Kozik hat wieder interessante Bücher für Erwachsene ausgesucht und liest daraus vor.
Literatur- und Rollenspiel-Stammtisch
Der Pen-&-Paper-Zusammentisch des KaffeeSatz heißt von aktiven über ehemalige Spieler und Spielerinnen bis hin zu Neugierigen alle willkommen, die sich für Pen-&-Paper-Rollenspiele interessieren.
Deutschland 2026
Ausgerechnet am Morgen seines 100. Geburtstags entdeckt Marianne (Corinna Harfouch) ihren Ehemann Herrmann tot in seinem Bett. Statt sich der aufwendig geplanten Feier mit Verwandten und der Lokalpresse zu stellen, hat er sich mit einer Überdosis Tabletten das Leben genommen. Um einen Skandal zu verhindern und den Ruf der angesehenen Familie zu bewahren, beschließt Marianne, den Todesfall vor den eintreffenden Gästen geheim zu halten. Während die Feier ihren gewohnten Lauf nehmen soll, beginnt ein zunehmend chaotisches Versteckspiel. Gleichzeitig brechen innerhalb der Familie alte Konflikte auf, und noch bevor der Geburtstag überhaupt begonnen hat, entbrennt zwischen den Angehörigen ein erbitterter Streit um das Erbe des verstorbenen Patriarchen.
Familienaufstellung der besonders fiesen Art. In einer tiefschwarzen und präzise beobachteten Tragikomödie.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Pauline Roenneberg
Darsteller: Corinna Harfouch, Lea Drinda
Deutschland 2026. Kleiner Saal
Eine Gesellschaft ohne Geld und Konkurrenzdruck: Das utopische AfrikaBurn Festival, der größte Ableger des weltbekannten Burning Man, wird zum Schauplatz eines einzigartigen Experiments. Mitten in der südafrikanischen Wüste stellt eine bunt zusammengewürfelte Freundesgruppe ihr Love-Box-Raumschiff auf, das seine Besucher auf eine Reise ins Innere ihrer selbst mitnimmt. In der Leere des Raums begegnen sich zwei Fremde für wenige Minuten und beantworten sich eine Frage über die Liebe. Der Film erzählt von Freundschaft, Experimentierfreude und der Suche nach Nähe in einer Welt, die oft von Misstrauen und Abgrenzung geprägt ist.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Daniela Michel
Deutschland 2026
Nach einem Diebstahl sind ein Mann und sein Sohn gezwungen, unterzutauchen und möglichst unauffällig zu bleiben. Auf der Flucht stoßen sie auf einen Reisebus, in dem eine Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung gemeinsam mit ihrer Betreuerin auf dem Weg in ein Ferienlager ist. Um keinen Verdacht zu erregen, geben sich die beiden kurzerhand als ein fehlender Teilnehmer und dessen Begleitperson aus. Unerwartete Situationen und neue Begegnungen sorgen dafür, dass ihre wahre Identität jederzeit aufzufliegen droht. Während die Fahrt weitergeht, geraten die Ereignisse zunehmend außer Kontrolle und stellen nicht nur Vater und Sohn, sondern auch die übrigen Mitreisenden vor ungeahnte Herausforderungen.
Remake des französischen Mega-Erfolgs "Was ist schon normal?"
(Clubkino Siegmar)
Regie: Marc Rothermund
Darsteller: Max von der Groeben, Mala Emde, Florian Lukas
Gute Musik, Tischkicker und Tischtennis im Hof oder witterungsbedingt im Studio
Montagskneipe, Spielekneipe, Stammtischkneipe.
Für einen weichen Start in die Woche