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Live-Musik von Evelyn Wetzel, selbstgebackener Kuchen, Speisen vom Grill, Tombola, kulturelles und informatives Rahmenprogramm für ältere Menschen in Chemnitz. Eintritt frei
Eintritt frei, Tischreservierung empfohlen
Jetzt jeden Mittwoch und Freitag
Musical von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb
Das Musical „Cabaret“ zählt zu den erfolgreichsten Stücken dieses Genres überhaupt. Die Geschichte spielt Ende der 1920er Jahre in Berlin. Es ist die Zeit der beginnenden Weltwirtschaftskrise und des heraufziehenden Nationalsozialismus, doch scheint das für die Figuren im Stück keine Rolle zu spielen. Da ist der amerikanische Schriftsteller Cliff, der sich in einem schillernden Cabaret in den Bühnenstar Sally verliebt. Die beiden schweben im siebten Himmel, von Heiraten ist die Rede, vom besseren Job, ein Kind kündigt sich an. Und da ist Fräulein Schneider, Inhaberin einer kleinbürgerlichen Pension, die sich mit dem jüdischen Obsthändler Schultz verlobt und von einem Leben als Ehefrau an seiner Seite träumt. Ihnen allen fehlt die Kraft, die Träume in der nüchternen Realität umzusetzen. Sie lassen sich treiben, ignorieren die gesellschaftlichen Entwicklungen, die immer mehr ins Private vordringen, in der Annahme, dass der Spuk bald wieder vorüber sein wird. Naivität, Gleichgültigkeit – egal, wie man es nennt: Mitschuld an der verheerenden Zuspitzung der politischen Gesamtsituation bleibt als bedrückendes Resümee dieses Musicals, das auf berührende und mahnende Weise Zeitgeschichte vermittelt.
(Die Theater Chemnitz)
Kabarett mit Ellen Schaller & Gerd Ulbricht
Seit zwanzig Jahren stehen sie zusammen auf den Brettern der Kabarettbühne in der Markthalle. Da hat sich einiges an Texten, Szenen und Liedern angesammelt. Rasant kurven Schaller/Ulbricht durch die Niederungen und Schlaglöcher der großen Politik und der kleinen Probleme des Alltags.
Vom Zeit-Geist (und anderen Monstern). Veronika Ahnert, 1. Chemnitzer Autorenverein. Mit humoristischen Gedichten und Texten, "dem Wesen" der Dinge unserer Zeit auf die Spur kommen
Cecile Sandten und Bernadette Malinowski (Chemnitz): Stefan Heyms Debütroman Hostages (1942). Der Fall Glasenapp, 1958: Anglistisch-Germanistische Perspektiven
Im Rahmen des Themenjahres Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 lädt die Ringvorlesung immer Mittwochs, 18:15 im Vortragssaal des smac im Sommersemester 2026 zu einer vielstimmigen Auseinandersetzung mit jüdischer Kultur, Geschichte und Erinnerung ein. Internationale und interdisziplinäre Perspektiven eröffnen Einblicke in jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart – über nationale, sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg.
(tdjk.de)
Begabtenkonzert der Fachbereiche für Streich- und Blasinstrumente. Eintritt frei
Himmlische Klänge. Mit dem Solisten Sebastian Fritsch, Violoncello
Programm
Antonín Dvořák, Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 "Die Große"
Solist: Sebastian Fritsch, Violoncello
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie
Dass Antonín Dvořák das Cello eigentlich nicht mochte, ist angesichts seines wunderbar zu Herzen gehenden Cellokonzertes, das heute zu den schönsten und berühmtesten Solokonzerten für dieses Instrument zählt, kaum vorstellbar. Der Legende nach gaben die Niagarafälle ihm dazu den entscheidenden Anstoß, deren Anblick den Komponisten während seines Amerika-Aufenthaltes zwischen 1892 und 1895 überwältigte. Außerdem verarbeitet er vor allem in den kantablen Passagen den schmerzlichen Verlust seiner Jugendliebe Josefine.
Die achte Sinfonie von Franz Schubert erhielt ihren Beinamen „Die Große“ aufgrund ihrer ungewöhnlichen Länge von fast einer Stunde, die der beeindruckte Robert Schumann darum auch als „Roman in vier Bänden“ bezeichnete. Doch auch ihre Bedeutung für das Leben und Schaffen Schuberts könnte größer nicht sein: Nach seinen Jugendsinfonien vermochte es die Achte endlich, ihn auf die Ebene des großen Sinfonikers Ludwig van Beethoven zu heben. Schubert selbst hat sie allerdings nie zu Gehör bekommen – uraufgeführt wurde sie erst zehn Jahre nach seinem Tod.
(Die Theater Chemnitz)
USA 2025. Kleiner Saal
Auf der Grenze zwischen Spielfilm und Dokumentation hat Kate Beecroft ihren ersten Film angelegt, ein Familiendrama, das im amerikanischen Mittelwesten spielt. Pferde sind der Lebensinhalt der Menschen, so auch der alleinerziehenden Tabatha, die zudem eigene und fremde Kinder versorgt, dabei jedoch an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gerät.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Kate Beecroft
Darsteller: Porshia Zimiga, Tabatha Zimiga, Scoot McNairy
Drama
Deutschland 2024
Ein abgeschiedener Vierseitenhof im Norden von Sachsen-Anhalt. Hier wuchsen vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen auf, deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind: Alma (1910er Jahre), Erika (1940er Jahre), Angelika (1980er Jahre) und Nelly (2020er Jahre). Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof. Während sie durch ihre jeweilige Gegenwart streifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. Eine meisterhafte und mitreißende Meditation über den (weiblichen) Schmerz, der sich im Laufe von 100 Jahren in einem Vierseitenhof in der Altmark ansammelt. Ein so grandios wie radikal inszenierter Film, der gleichermaßen verstört wie fasziniert.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Mascha Schilinski
Darsteller: Hanna Heckt, Lena Urzendowsky, Laeni Geiseler
Drama
Deutschland 2024. Kleiner Saal
Amrum, 1945: Ein zehnjähriger Junge hilft seiner Mutter in den letzten Kriegstagen auf einer Insel, indem er nachts Fische fängt oder auf dem Feld arbeitet. Mit dem langersehnten Frieden kommen aber neue Konflikte auf den Heranwachsenden zu. Er muss seine eigenen Wege im Leben finden.
Eine sehr persönliche Kindheitserinnerung von Filmemacher Hark Bohm wurde von seinem guten Freund Fatih Akin mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln erfolgreich verfilmt.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Fatih Akin
Darsteller: Diana Kruger, Laura Tonke, Jasper Billerbeck
Drama, Krieg
Frankreich 2026
Als der junge Bauunternehmer Stan von seinem Chef um die versprochen Beförderung geprellt wird, rastet er aus und klaut eine Million Euro aus dem Firmentresor. Dann erfährt er jedoch, dass er die Beförderung nun doch erhalten soll und plant, das entwendete Geld schnell und unauffällig wieder zurückzubringen. Um Zugriff zum Tresor zu erlangen, heuert er Hippolyte (Christian Clavier), den Mann vom Schlüsseldienst, an. Dieser stellt sich jedoch als unerträgliche Nervensäge heraus.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Gregoire Vigneron
Darsteller: Christian Clavier, Rayane Bensetti, Gilles Cohen
Komödie, Krimi
Kaffee zu veganem Speiseangebot. Feministische Bibliothek
20:00 Uhr Küfa, veganes Essen gegen Spende
DJs, Tischtennis und kühle Getränke, je nach Wetter. Eintritt frei