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Pizza 3 Euro und Sharizza. Punk, Garage Punk, Post-Punk, Power Pop
Folk, Rock und Blues aus dem Wildwesterzgebirge. Eintritt frei
Mit "Jutta", der Bühnenleuchte
Eintritt frei, Tischreservierung empfohlen
Jetzt jeden Mittwoch und Freitag
Ritual & Rebellion: Ensemble Of Love And Terror und foreignfire. Konzert, Soundperformance und Auseinandersetzung mit jüdischen Erzählungen, liturgischen Fragmenten und musikalischen Traditionen
foreignfire, ein Projekt von David Israel Katz, schafft ästhetisch kraftvolle Arbeiten im Spannungsfeld von Kunst und jüdischem Ritual. In multidisziplinären Aufführungen verbindet foreignfire Text, Stimme, Bewegung, Installation und Video. Jüdisch-biblische und liturgische Erzählungen werden dabei nicht museal bewahrt, sondern als lebendiges Material befragt, gebrochen und neu in die Gegenwart übersetzt.
Ensemble Of Love And Terror besteht aus dem interdisziplinären Sound-Künstler und Komponisten Amir Boltzman, Leiter des New Music Department der Musrara School of Arts in Jerusalem, und dem Avantgarde- und Jazz-Schlagzeuger und Architekten Ariel Ermoni. Seit 2013 verbindet das Duo experimentelle Elektronik, Folklore-Samples, Akkordeon, Perkussion und eigenwillige Rhythmik. In ihren Arbeiten dekonstruieren und reinterpretieren sie musikalische Traditionen mit zeitgenössischen technologischen Mitteln. Bei Ritual & Rebellion präsentieren sie Auszüge aus „Hora I & II & III" – einer zeitgenössischen Interpretation osteuropäischer Hora-Lieder zwischen Improvisation, elektronischer Bearbeitung und rhythmischer Verdichtung.
(Lokomov)
Mit Tempo 114. Egal ob Vinyl oder Tape, heute wird nur analog gespielt
Mit Ellen Schaller, Martin Berke und Gerd Ulbricht
Dem Direktor der Kleinkunstbühne Chemnitz (gespielt von Gerd Ulbricht) springt der Draht eckig aus der Mütze. Nicht nur das Sommerloch in den Medien macht ihm zu schaffen, nein, auch in seiner Kleinkunstbühne: gähnende Leere. Die Kollegen lungern entweder auf einer Kreuzfahrt rum, trinken sich durch die Weinstraße, sitzen in Monaco im Spielkasino oder wandern mit ihrem Bello durch die Schluchten des Erzgebirges. Da hilft nur eins: den Staub vom Stapel der Bewerbungsmappen blasen und alle Kandidaten zum Vorspielen auf der Bühne antanzen lassen.
(Das Chemnitzer Kabarett)
Eine Komödie von Audrey Shebat
Ein Abend wie jeder andere. Fast.
Ein verheiratetes Paar wartet auf Freunde zum Dinner. Der Wein steht bereit, die Stimmung ist entspannt – bis das Telefon klingelt. Absage. Aufregung. Ein Einbruch. Eine Frau, die plötzlich verschwunden ist.
Zurück bleiben SIE und ER. Und sehr viele Fragen.
Was als harmlose Spekulation beginnt, entwickelt sich in Windeseile zu einem verbalen Schlagabtausch mit zunehmender Schärfe. Plötzlich geht es nicht mehr nur um die abwesenden Freunde, sondern immer mehr um die kleinen, gut versteckten Risse in der eigenen Beziehung.
Der Abend wird zur überraschenden Zerreißprobe und zeigt, wie zerbrechlich vermeintliche Gewissheiten wirklich sind.
ER glaubt zu wissen, wie die Welt funktioniert. SIE ahnt, dass das selten stimmt.
Mit scharfem Witz und feinem Gespür für den absurd komischen Alltag von Paarbeziehungen entsteht ein ebenso unterhaltsames wie entlarvendes Kammerspiel über Liebe, Macht und Selbsttäuschung.
(Fritz Theater)
Die Villa Esche in Chemnitz – Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben"
Ein Lebensraum als Gesamtkunstwerk
Wie der Wein nach Kalifornien kam. Mit kleiner Probe
Wie gelangten Weinreben über die Rocky Mountains bis an den Pazifik? Wer pflanzte 1769 nahe San Diego den ersten Weinberg – und warum scheiterte der frühe Anbau zunächst am Klima? Heute stammen rund 90 Prozent der US-Weine aus Kalifornien. Doch wie wurde aus einem Experiment eine der bedeutendsten Weinregionen der Welt? Und welche Rolle spielten kalifornische Rebstöcke sogar bei der Rettung des europäischen Weinbaus nach der Reblauskatastrophe? Entdecken Sie Zinfandel, Sauvignon Blanc und andere Rebsorten – und erfahren Sie, warum sogar die Rotkäppchen-Sektkellerei einen großen Teil ihrer Trauben aus Kalifornien bezieht. Eine kleine Weinprobe darf natürlich nicht fehlen. Let‘s go to San Francisco!
(Diese Veranstaltung ist Teil des Thementages „Meet the USA! – Dialog, Kultur und Begegnungen" der Stadtverwaltung Chemnitz.)
UDO – Ein Abend wie ein Song: Udo Lindenberg zum 80. Geburtstag
Die Beatles, die Stones, Bob Dylan, ja gut, aber ein Deutscher, der auf Deutsch rockt? Unmöglich! Rock’n‘Roll war in Deutschland bis Mitte der 70er Jahre eine rein angloamerikanische Angelegenheit. Dann kam Udo und machte alles anders. Zum 80. Geburtstag von Udo Lindenberg liest Thomas Hüetlin, Autor der offiziellen Biografie „UDO“, aus dem Buch, das Udo Lindenberg selbst als „wie einen Song von mir“ beschreibt. Hüetlin erzählt von persönlichen Begegnungen, von Geschichten hinter den Liedern und Momenten jenseits der Bühne. Basierend auf Lindenbergs Erinnerungen, auf Berichten von Wegbegleitern und Mitgliedern des Panikorchesters sind Hüetlins Schilderungen ein Geschenk an alle Fans, ein einmaliges Dokument der Zeitgeschichte und ein rasanter Ritt durch sieben Jahrzehnte BRD, mit zahlreichen Illustrationen vom Meister persönlich. Und Thomas Hüetlin singt einige von Udos Songs selbst. Ein persönlicher, musikalischer Blick auf ein außergewöhnliches Leben. Kein Vortrag. Kein Tribute-Abend. Sondern: UDO.
Es liest, singt und erzählt: Thomas Hüetlin
Gitarre: Chris Müller
(C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren)
Ballett von Bruno Bouché
Nicht selten wurde der Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio in der Literatur zu einer karikierten romantischen Figur gemacht und damit das Geheimnis und die Kraft seiner Malerei reduziert. Doch während das Enfant terrible des Barock inmitten von Schatten und Leibern arbeitet, offenbart er eine beispiellose menschliche Tiefe, sowohl philosophisch als auch spirituell. Wie lässt sich die lebendige Geste, diese erzählerische, sinnliche, gewalttätige, zarte und grausame Kraft erklären? Insbesondere diese Einsamkeit und Stille, zu der seine Malerei führt?
Bruno Bouché, künstlerischer Leiter des Balletts der Opéra national du Rhin, spürt diesen Fragen in seiner Choreografie für das Ballett Chemnitz nach. „Meine choreografischen Kreationen manipulieren archetypische Bilder, um sie durch das Zeichnen von Körpern im Raum in Bewegung zu versetzen. Caravaggio oder Die Stille unseres Herzschlages soll kein choreografisches Biopic sein, sondern Verbindungen schaffen zwischen seinen Werken und den Körpern der Tänzer und Tänzerinnen – soll die Schwingungen übertragen in ihre Bewegungen.“
(Die Theater Chemnitz)
Ihr bekommt ein Mikro, eine Bühne und zehn Minuten Zeit.
Wer etwas zeigen, sich ausprobieren oder einmal das Publikum für sich haben will, nutzt hier die Chance.
Deutschland 2026
Im Haus der Klawitters herrscht Aufbruchsstimmung. Die Eltern fahren mit ihrem Bruder zu Onkel Albert. Conni wäre nur zu gerne mitgefahren, aber dann würde sie Semires Geburtstagsparty verpassen. Natürlich bleiben Conni und Kater Mau nicht allein zu Hause, denn Opa Willi ist gekommen und Anna und Simon dürfen sogar bei ihr übernachten. Doch dann landet ein verletzter Kranich bei ihnen und braucht ihre Hilfe. Denn nicht nur die Verletzung macht Kranich Klaus zu schaffen, auch der spießige Nachbar Herr Oswald, der seinen astrein gepflegten Rosengarten in Gefahr sieht, ist hinter Klaus her.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Dirk Hampel
Animation, Familie
Frankreich, Italien 2025
Das Drama ist nicht nur klug ausgedacht und mit teils wunderschönen Bildern aus dem alten Venedig in Szene gesetzt, sondern es erzählt auch eine Geschichte, die Ihren Reiz immer stärker durch das Zusammenwirken von Handlung und Musik entfaltet. Es geht um ein junges Mädchen im Venedig des 17. Jahrhunderts: Cecilia wurde als Violinistin im Waisenhaus ausgebildet und findet mit Antonio Vivaldi als Lehrmeister zu ihrer wahren Bestimmung.
Ein kluges, sinnliches Drama mit viel Musik und einer faszinierenden Hauptfigur, nur scheinbar eine zerbrechliche, zarte Elfe, die sich schließlich sogar gegen ihren eigenen Lehrmeister auflehnt.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Damiano Michieletto
Darsteller: Tecla Insolia, Michele Riondino, Fabrizia Sacchi
Biopic, Historie, Musik
Deutschland 2026. Kleiner Saal
Nicht nur als letzter Generalsekretär der SED ging Egon Krenz in die Geschichte ein, auch den umstrittenen Begriff Wende prägte der inzwischen 89jährige, vor allem aber war er mitverantwortlich für die Mauertoten, saß deswegen auch Jahre im Gefängnis. In „Kommunist“ versucht sich Lutz Pehnert an einer differenzierten Annäherung, die bisweilen erstaunlich, vielleicht auch befremdlich, wohlwollend ausfällt. Gleichzeitig richtet die Dokumentation den Blick auf den Zerfall der DDR und die Biografien jener Menschen, die innerhalb des Systems sozialisiert wurden.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Lutz Pehnert
Dokfilm
USA, Deutschland 2025
Dem unter dem Künstlerinnennamen Mother Mary bekannten Pop-Megastar (Anne Hathaway) geht durch die Zeit im permanenten Rampenlicht langsam die Kraft aus. Mary will endlich mal raus aus dem Hamsterrad und taucht deshalb bei einer einstigen Freundin, der Modedesignerin Sam Anselm (Michaela Coel), in London unter. Doch das Wiedersehen der beiden steht unter keinem besonders guten Stern. Denn es gibt durchaus Gründe, warum die Freundinnenschaft der beiden einst zerbrochen ist. Doch Mary wünscht sich von Sam ein Kleid für das große Abschlusskonzert ihrer Musikerinnenkarriere. Also beginnen die beiden mit der Arbeit – am Outfit, sich selbst und ihrer Beziehung zueinander.
Eine der Hauptinspirationen für Regisseur und Drehbuchautor David Lowery war wiederum Taylor Swifts Tournee zu „Reputation“, sicher nicht ganz zufällig ein Album, das sich als Rückeroberung und Umdeutung des eigenen Bildes lesen lässt.
(Clubkino Siegmar)
Regie: David Lowery
Darsteller: Anne Hathaway, Michaela Coel, Hunter Schafer
Drama, Musik
durch die Ausstellung „Offener Prozess“ . Mit Anmeldung
Do 17:00 bis 18:00 Uhr
Fr 15:00 bis 16:00 Uhr
Sa 14:30 bis 15:30 Uhr
So 11:00 bis 12:00 Uhr
Bei einer Führung wird der rote Faden der Ausstellung präsentiert. Die Teilnehmer erfahren, wie die Ausstellung aufgebaut ist und erhalten so einen Überblick darüber, was wo in der Ausstellung thematisiert wird.
Nach einer 45-minütigen Führung durch die Ausstellung findet ein 15-minütiger Austausch statt. Hier ist Raum für Fragen und Diskussionen.
(offener-prozess.de)