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Ruhig, laut, eigen. Support: Mind & Blueprint
Geschrieben und illustriert von Carson Ellis. Aus dem Englischen von Jess Jochimsen und Anja Schöne. Bühnenfassung von Julia Brettschneider
„Wazn teez?“ fragt die Libelle ihre Begleitung und schaut auf ein zartes grünes Etwas, das sich aus dem Boden gen Sonne reckt und langsam zu Wachsen beginnt. Während sich die Raupe am Baumstamm nebenan verpuppt, wird das Pflänzlein für viele Insekten zum neuen Zuhause und bietet bald genug Platz, um zu sonnen, zu werkeln und tagein tagaus das Leben zu genießen. Und als die Pflanze in voller Blüte steht, geht das wuselige Leben zwischen Plumpsen und Fortzungen erst richtig los.
Summend und brummend erzählt Carson Ellis den Lebenszyklus einer Pflanze als einen fließenden Bogen aus Werden und Vergehen, Sprache(n) und Sein.
© NordSüd Verlag, Schweiz für die Deutsche Übersetzung
(Die Theater Chemnitz)
Schwarze Komödie von Flavia Coste
„Money Makes The World Go Round“ sang Liza Minelli vor Jahrzehnten und erntete großen Applaus.
Noch immer weckt Geld Emotionen aller Art. Es begeistert, beglückt, bedrückt. Auch im Umfeld von Richard, der viele Millionen im Lotto gewonnen hat.
Während eines Abendessens daheim gibt er bekannt, dass er den Lottogewinn nicht abholen wird. Mit Erstaunen stellt er fest, dass statt Lob und Applaus das glatte Gegenteil an Reaktionen auf ihn niederprasselt.
Für die Abholung bedarf es ausschließlich des Lottoscheins. Diese Tatsache eröffnet zwischen ihm, seiner Frau, seiner Mutter und selbst dem besten Freund den Kampf um diesen „Glücks“-Schein, den Richard vernichten will.
Wie weit wird die Familie gehen? Auch über eine Leiche?
(Fritz Theater)
Nancy Gibson plaudert mit Sebastian Schilling. Ein klingender Vorgeschmack auf das 35. Sächsische Mozartfest. Inklusive Kaffee und Kuchen ab 14:00 Uhr
Meditationen. Mit dem Solisten Leonid Surkov, Oboe
Dirigent: Elias Grandy
Robert-Schumann-Philharmonie
Programm:
Alexander Skrjabin
Rêverie für Orchester op. 24
Richard Strauss
Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur
Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Das erste Orchesterwerk des reisefreudigen russischen Komponisten Alexander Skrjabin ist im Russischen mit dem Titel „Tagträume“ überschrieben und verzaubert mit einer Mischung aus spätromantischen und impressionistischen Klangfarben.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges hatte sich der von den Verwüstungen tief erschütterte Richard Strauss eigentlich bereits mit seinen Metamorphosen von der Welt und seinem Komponistendasein verabschiedet. Dass ausgerechnet ein junger Soldat der amerikanischen Besatzung ihm die Anregung zu einer weiteren Komposition gab, gleicht einem Wunder. So verhalf sich Strauss mit dem ungeplanten und von ihm selbst als „Werkstattarbeit“ heruntergespielten Oboenkonzert zu neuem Lebensmut.
Die vierte Sinfonie Tschaikowskys entstand zeitgleich mit seiner großen Oper Eugen Onegin und gilt als Werk mit den größten autobiografischen Bezügen. Sie gleicht einer eindrucksvollen Meditation über das Schicksal, schildert dessen Unausweichlichkeit, spendet aber auch Trost und Zuversicht und erzählt von inniger menschlicher Verbindung.
(C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren)
Mit Veikko Barthel
Tanzstück von Margaux Pagès und Koh Yoshitake
MADE IN CHEMNITZ 20|26
Wo endet die Realität, beginnt die Illusion? Eine Frage, die im Digital-Zeitalter nicht aktueller sein könnte. In seiner Arbeit untersucht das Choreografen-Duo diese instabile Grenze, auch innerhalb der Performance selbst, wenn die Trennung zwischen Bühnenwerk und realem Leben verschwimmt. Eine Live-Kamera filmt die Handlung, überträgt sie kontinuierlich auf eine Leinwand – so wird das Publikum mit zwei simultanen Realitäten konfrontiert: der physischen Präsenz der Tänzerinnen und Tänzer und dem vermittelten Bild. Dabei dreht sich alles um einen Narr, einen Außenseiter, der nicht zum System gehört, aber offenbart, wie das System funktioniert. Indem er das Geschehen hinterfragt, durchbricht er die Welten.
(Die Theater Chemnitz)
Großbritannien, USA 2025
Wir schreiben das Jahr 1580 und der im kleinen englischen Dorf Stratford-upon-Avon als Lateinlehrer arbeitende William Shakespeare verliebt sich in Agnes. Im Dorf wird hinter immer weniger vorgehaltener Hand vermutet, sie sei eigentlich gar keine Heilerin, sondern eine richtige Hexe. Aber das ist William egal. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in das gemeinsame Leben und bekommen auch schnell drei Kinder. Doch mit der Familie endet das Träumen zumindest für William noch nicht. Er will das Lehren endlich hinter sich lassen können und als Dramatiker arbeiten. Also geht er, ermutigt von Agnes, nach London. Erst ist die Familie als nur räumlich voneinander getrennt, dann pflügt die Pest durch das Land und tötet auch Sohn Hamnet mit gerade einmal elf Jahren. Das treibt William an, seinem Sohn zu Ehren ein Stück zu schreiben.
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell – Oscar 2026 für Hauptdarstellerin Jessie Buckley.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Chloé Zhao
Darsteller: Jessie Buckley, Pual Mescal, Emely Watson
Drama, Literaturverfilmung
USA, Frankreich, Irland 2025. Kleiner Saal
Satte sechs Jahre nach seinem bis dato letzten Werk kehrt einer der größten Kult-Regisseure der 1980er und 1990er, Jim Jarmusch, endlich mit einem neuen Spielfilm in die Kinos zurück.
Nach langer Trennung treffen entfremdete Geschwister erneut aufeinander. Das Wiedersehen bringt alte Konflikte an die Oberfläche und zwingt sie, unausgesprochene Spannungen zu durchleben. Zugleich geraten ihre Beziehungen zu den emotional zurückhaltenden Eltern ins Wanken – eine Konfrontation mit der Vergangenheit, die neue Sichtweisen auf familiäre Bindungen eröffnet.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Jim Jarmusch
Darsteller: Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Cate Blanchett, Charlotte Rampling, Vicky Krieps
Drama, Komödie
Großbritannien, Frankreich, USA 2025
Michel kann gerade so noch das Lenkrad herumreißen, aber die verschneite Straße lässt die Rutschpartie ein tragisches Ende nehmen, denn durch das Ausweichmanöver werden zwei andere Menschen in den Tod gerissen. In deren Auto entdecken Michel und seine Frau Cathy daraufhin unfassbare zwei Millionen Euro in Bar und eine Knarre. Also schmieden die beiden einen riskanten Plan: die beiden Leichen verschwinden lassen und mit dem Geld türmen. Doch niemand hat einfach so zwei Millionen Euro im Kofferraum und so tauchen schnell zwielichtige Figuren auf der Suche nach der Kohle auf. Für Michel und Cathy wird es also brenzlig ... Dank der liebevoll-kauzigen Charaktere ein amüsant-kurzweiliger Film mit einem warmherzigen Tonfall.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Franck Dubosc
Darsteller: Franck Dubosc, Laure Calamy, Benoît Poelvoorde
Komödie, Thriller
Zur Teufelskanzel, ca. 11 km. Verpflegung aus dem Rucksack. Meldung bis 05.05., Telefon: 0172 9120337. Treffpunkt Schalterhalle, Linie RB 30
Ca. 200 m An- und Abstieg
Route: Zschopau Bf. — Zschopauuferweg — Steghaus — Teufelskanzel — Rollemühle — Zschopau Ost, Bf.
Basketball Bundesliga
Eintritt frei
von der Gründung über Rechts- und Organisationsformen bis zum Umgang mit Konflikten
Die Veranstaltung findet als Video-/Telefonkonferenz statt. Teilnahme mit jedem internetfähigen Computer möglich. Webcam ist von Vorteil, aber nicht notwendig. Alternativ ist auch Einwahl per Telefon möglich.
Das Angebot ist kostenfrei. Bitte über die Webseite anmelden:
https://www.kooperatives-wohnen-chemnitz.de/veranstaltungen/wohnprojekte-offene-beratung-im-mai-digital-2/