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Trio LDL. Urs Leimgruber - Saxophone, Jacques Demierre - Piano und Thomas Lehn - Analogue Synthesizer
Eine wilde Abenteuer-Geschichten-Reise von Saša Stanišić. Für die Bühne bearbeitet von Rike Schuberty
Gedacht, ersponnen und fantasiert hat Saša Stanišić sein erstes Kinderbuch gemeinsam mit seinem Sohn. Ihre wilden Taxi-Abenteuer-Geschichten können alles sein – nur zum Einschlafen bringen sie uns wahrscheinlich nicht, dafür dreht unsere knallbunte Fantasie viel zu viele Loopings und lädt uns ein, die Geschichten mit nach Hause zu nehmen, sie weiterzuspinnen und selbst mit ihnen davonzufliegen.
(Die Theater Chemnitz)
© Aufführungsrechte des Stoffes beim Bühnenverlag Weiterdorf, Hamburg
Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
In seinem berühmten Roman beschreibt Wolfgang Herrndorf einen sommerlichen Roadtrip durch ein völlig fremdes und doch bekanntes Deutschland. Die Jungen begegnen wunderlichen, aber immer auch hilfsbereiten Menschen – allen voran der Ausreißerin Isa. Es ist die Entstehungsgeschichte einer Freundschaft, die sich gegen alle Widrigkeiten der Erwachsenenwelt behaupten will.
Satire nach Karel Čapek
Bei seiner Suche nach Perlen auf den Manihiki-Inseln macht Kapitän Van Toch eine seltsame Entdeckung: Aufrecht gehende, intelligente Molche, die sein Verhalten nachahmen. Schnell wittert Van Toch seine Chance: Er bringt den Tieren das Sprechen bei und nutzt sie für die Perlenfischerei. Und das ist erst der Anfang. Denn die Molche lernen schnell, entpuppen sich als tüchtig, eifrig, anspruchslos. Während die Wissenschaft noch staunt, beginnt so eine groß angelegte Nutzung ihrer Arbeitskraft. Bis sich das Blatt schließlich wendet: Die sich rasant ausbreitenden Molche rebellieren. Auf der Suche nach neuem Lebensraum sprengen sie ganze Kontinente, das Festland weicht, das Wasser steigt. Zwischen Mensch und Molch entbrennt ein Kampf um die Vorherrschaft der Erde.
Karel Čapek gehört zu den wichtigsten tschechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken setzte er sich kritisch mit autoritären Herrschaftsformen und neuen Formen der Intelligenz auseinander und zählt so zu den ersten Vertretern der Science-Fiction-Literatur. Sein 1936 erschienener Roman hat in seiner humorvollen Hellsichtigkeit bis heute nichts an Aktualität eingebüßt.
(Die Theater Chemnitz)
Frankreich 2025
Auf den ersten Blick mutet „Arco“ inhaltlich, aber vor allem stilistisch wie ein japanischer Animationsfilm an, erzählt eine klare, fast kindliche Geschichte, geprägt von ebenso klaren, markanten Bildern. Doch man hat es hier mit einer französischen Produktion zu tun, die sich zum Ende in spektakuläre, philosophisch komplexe Höhen aufschwingt.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Ugo Bienvenu
Abenteuer, Animation, Sci-Fi
Frankreich 2025. Dokfilm
Nach der mit einem César ausgezeichneten Natur-Doku „Der Schneeleopard“ gelingt es dem französischen Wildtierfotograf und Dokumentarfilmer Vincent Munier mit „Das Flüstern der Wälder“, nicht nur die visuelle Pracht, sondern auch die poetischen Klänge des Waldes einzufangen. Sein Film ist eine Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht, zwischen Persönlichem und Universellem.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Vincent Munier
Darsteller: Vincent Munier, Michel Munier, Simon Munier
Deutschland 2026. Kleiner Saal
Bio-Pics sind immer so eine Sache. Nicht selten wird daraus PR-polierte Denkmalpflege oder ein gähnend braver Wikipedia-Eintrag mit Malen-nach-Zahlen-Dramaturgie. Dass dieses Genre durchaus mehr kann, beweist Sabine Lidl. Nach gelungenen Dokus über Hannelore Elsner, Doris Dörrie oder Paul Auster porträtiert sie nun dessen Ehefrau Siri Hustvedt, die als eine der wichtigsten Stimmen der US-amerikanischen Literatur gilt. Regisseurin Lidl ist stets nahe dran an der Schriftstellerin, die sehr offen über ihre Glücksmomente, ihre Ängste und die Arbeit erzählt. Wenn Hustvedt mit Wim Wenders an der Bar über Hexenverfolgung philosophiert, ist man mittendrin statt nur dabei. So entsteht ein ziemlich starkes Porträt über eine sehr beeindruckende Künstlerin.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Sabine Lidl
Darsteller: Siri Hustvedt, Paul Auster, Wim Wenders
Dokfilm
Frankreich, USA 2025
„Ich möchte nicht den Friedens-Nobel-Preis gewinnen“, sagt Vladimir Putin – das einzige Mal im Film, dass man lachen muss, weil man unweigerlich an einen anderen Imperialisten denkt, der sich so sehr nach dem Nobel-Preis verzehrt. Davon abgesehen ist „Der Magier im Kreml“ eher erschütternd, weil er so detailliert aufschlüsselt, wie das russische System umgekrempelt wurde, wie aus Jahren der Hoffnung auf Freiheit ein Wiedererstarken des Autoritarismus möglich war.
Vadim Baranow lädt einen Journalisten zu sich ein. Er erzählt ihm sehr ausführlich, wie Moskau zu Beginn der Neunziger Jahre war und wie er selbst von einem Kunstliebhaber zu einem Mann im politischen Betrieb wurde, der als Wegbereiter von Vladimir Putin zu sehen ist, der das neue Russland maßgeblich mitgestaltet hat und der in die Wege leitete, was nötig war, um im Ukraine-Krieg zu enden.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Olivier Assayas
Darsteller: Paul Dano, Jude Law, Alicia Vikander
Thriller