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Märchen nach Hans Christian Andersen. Bühnenfassung von Bianca Sue Henne
Sehnsüchtig wartet eine Entenmutter auf ihren Nachwuchs. Nach und nach brechen die Eier auf. Nur das letzte Ei ist ein besonderes und lässt sich Zeit! Als es endlich knackt und bricht und sich ein Küken aus dem Ei pellt, wirkt dieses zotteliger, grauer und schon viel größer als die anderen. Die Welt, die das Entlein nun umgibt, wird bald viel zu klein. Und so richtig funktioniert das auch nicht, mit dem Ente-Werden. Dabei versucht es immer, alles richtig zu machen – und das klappt schon gar nicht. Das lassen die anderen Tiere das kleine, graue und zottelige Entlein auch spüren. Schließlich zieht es allein hinaus in die Welt, wächst mehr als einmal über sich hinaus und erfährt, wer es wirklich sein kann – und dass ein Platz im Leben nicht zuletzt von jenen abhängt, die uns begleiten.
Das hässliche Entlein ist ein Kunstmärchen von Hans Christian Andersen. 1843 veröffentlicht, lädt es uns noch heute dazu ein, vermeintliche Idealvorstellungen und Normen anderer zu hinterfragen und füreinander einzustehen. Bianca Sue Henne lässt das Entlein in ihrer Inszenierung von einem Spieler begleiten und nimmt uns an seiner Seite mit auf diese erste, kleine und erkenntnisreiche Lebensreise.
(Die Theater Chemnitz)
Buch von Alan Jay Lerner, Musik von Frederick Loewe
Kein Stück im Repertoire des Opernhauses hat jemals so viele Vorstellungen erlebt wie das Musical "My Fair Lady" von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Die Geschichte des sympathischen Blumenmädchens Eliza Doolittle, die von Professor Higgins Sprachunterricht erhält und ihm dafür eine Lektion in Sachen Lebensweisheit erteilt, erheitert und berührt immer wieder aufs Neue. Die beiden Autoren schrieben für ihren Welterfolg hinreißende Dialoge und Evergreens wie "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen", "Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht" und "Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit", die jeder sofort mitsingen kann. In Chemnitz stand das Werk erstmalig 1967 auf dem Spielplan. Als Eliza debütierte Dorit Gäbler, die damals als Elevin zum Schauspielensemble gehörte und nun als Mrs. Higgins dabei ist. Ab 1991 war "My Fair Lady" fast ununterbrochen in zwei Inszenierungen von Michael Heinicke zu erleben. Viele Jahre davon spielte Sylvia Schramm-Heilfort die Berliner Göre, bevor sie jetzt als Mrs. Pearce ihre Eliza-Erfahrungen in eine neue Rolle einbringt. So stehen in der charmanten Inszenierung dieses amüsant-nachdenklichen Musicals von Erik Petersen am Ende mit der aktuellen Eliza drei Generationen dieser Rolle auf der Bühne.
(Die Theater Chemnitz)
Sonderführung durch die Villa Esche
Im Oktober 1905 weilte der norwegische Maler Edvard Munch auf Einladung der Familie Esche in ihrer Villa am südlichen Stadtrand. In dieser Zeit entstanden mehrere Portraits verschiedener Familienmitglieder sowie ein Landschaftsbild „Blick aufs Chemnitztal“.
Sonderausstellung: Threads – Verflechtungen. Geschichten hinter den Fotos und Exponaten
Einst lose Fäden jüdischer Familienbiografien verdichten und verknüpfen sich um 1900 in Chemnitz, reißen in der NS-Zeit auseinander und verweben sich – dank minutiöser Recherche und Kontaktpflege – wieder zu einem Netz.
(SMAC – Staatliches Museum für Archäologie)
Anmeldung zur Führung vor Ort, 15 Minuten vorher an der Museumskasse
Highlights der sächsischen Archäologie
Daniel Dost mit Marlen Eckl: Die Heimat kann man nicht wechseln wie ein Hemd. Der amerikanische Architekturfotograf Hans-Günter Flieg, aus Chemnitz stammend. Eintritt frei
1923 als Sohn des Textilfabrikanten Karl Flieg geboren, verlebte Hans Günter Flieg zusammen mit seinem jüngeren Bruder Stefan eine glückliche Kindheit in Chemnitz. Die Familie Flieg war fest verankert in der Gesellschaft und Wirtschaft der der Stadt. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten fand dies ein jähes Ende. Die Familie musste Deutschland verlassen und emigrierte nach Brasilien. Während Karl und Eva Flieg in São Paulo die Stickerei Bordados Flieg gründeten, die Stefan Flieg nach deren Tod übernahm, wurde Hans Günter Flieg ein erfolgreicher Werbe-, Architektur- und Industriefotograf.
Im Gespräch mit Daniel Dost spricht Marlen Eckl, die gut mit Hans Günter Flieg bekannt war, über Heimatverlust/-verbundenheit und Neuverwurzlung, über Erinnerung und Fortschrittsstreben, über eine in aller Welt zerstreute Familie und über ihre Pläne, daraus ein Buch entstehen zu lassen. Marlen Eckl ist Historikerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie forscht und publiziert zum deutschsprachigen Exil in Brasilien und zur brasilianisch-jüdischen Geschichte und Literatur.
(SMAC - Staatliches Museum für Archäologie)
USA 2026
Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea (Anne Hathaway) und Emily (Emily Blunt) als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep) unter deren teuflischen Art litten. Inzwischen haben die beiden Frauen eigene Karrieren eingeschlagen, Emily sogar sehr erfolgreich als Managerin einer Luxus-Marke, für deren Werbe-Kampagnen unzählige Dollar ausgegeben werden. Solche Dollar könnte auch Miranda Priestley gut gebrauchen, denn im Internet-Zeitalter verkauft sich ihre Zeitschrift Runway immer schlechter. Wie das Schicksal es will, kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily nach all der Zeit wieder – und auch Art Director Nigel (Stanley Tucci) darf nicht fehlen, wenn es im New Yorker Modezirkus wieder rundgeht.
(Clubkino Siegmar)
Regie: David Frankel
Darsteller: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt
Drama, Komödie
Frankreich 2025. Kleiner Saal
Hier ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte. Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert.
Plötzlich sind die Rollen neu verteilt.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Vinciane Millereau
Darsteller: Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne
Komödie
Großbritannien 2025
Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Schotten John Davidson, der am Tourette-Syndrom leidet. In den frühen 1980er-Jahren wird das auffällige Verhalten nicht als Krankheit erkannt. Für John wird das Leben zu einem einzigen Spießrutenlauf. Bis er in der Mutter eines Freundes einen rettenden Engel findet. Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus. Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-Good-, sondern ein Feel-Better-Movie!
Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!
(Clubkino Siegmar)
Regie: Kirk Jones
Darsteller: Robert Aramayo, Shirley Henderson, Maxine Peake
Biopic, Drama
Auf den Kapellenberg, ca. 15 km. Verpflegung aus dem Rucksack. Meldung bis 26.05., Telefon: 0176 47319259. Treffpunkt Schalterhalle, Linie RE 3
Ca. 250 m An- und Abstieg
Route: Bad Brambach — Hahnenpfalz — Forstweg — Kapellenberg — Sorgebachtal — Bad Brambach