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Ein Nachmittag und Abend der offenen Tür mit Kunst und Kultur, Musik, Show, Essen, Trinken und fröhlichen Menschen
Am 23. Mai verwandelt sich der Chemnitzer Sonnenberg erneut in einen lebendigen Kulturraum: Beim „Hang zur Kultur" öffnen zahlreiche Orte ihre Türen und laden von 14 bis 18:00 Uhr – und darüber hinaus – zum Entdecken, Mitmachen und Verweilen ein.
Der Fokus liegt in diesem Jahr verstärkt auf dem südlichen Sonnenberg und der freien Kulturszene. Gleichzeitig beteiligen sich auch zahlreiche Akteurinnen und Akteure im nördlichen Teil des Stadtteils – unter anderem mit dem Frühlingsfest im Ideengarten. Wer darüber hinaus Lust hat, den Sonnenberg abseits der zentralen Hotspots zu erkunden, findet rund um die St.-Joseph-Kirche sowie am Körnerplatz weitere Orte zum Stöbern und Entdecken.
Den Auftakt bildet bereits um 13:45 Uhr ein Umzug unter dem Motto „Mehr Blumen statt Beton", organisiert vom Paper Lantern Collective. Vom Lessingplatz aus zieht der bunte Demonstrationszug durch den Stadtteil und endet auf dem Gelände der Stadtwirtschaft. Dort findet gegen 14:30 Uhr die Abschlusskundgebung statt, die zugleich in die Feierlichkeiten vor Ort überleitet – unter anderem mit dem einjährigen Jubiläum der Initiative ZEUX. Die Redebeiträge werden von Maren Troschke (Ideengarten, Nachhall e.V.) koordiniert.
Im gesamten Stadtteil erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm: vom Mitmachzirkus im Alberti-Park über offene Werkstätten, Ausstellungen und Musik bis hin zu kulinarischen Angeboten und kreativen Aktionen im öffentlichen Raum. Orte wie der Zietenpark, die Stadtwirtschaft und das Lokomov laden dazu ein, den Sonnenberg aus neuen Perspektiven zu entdecken.
Ein besonderes Merkmal des „Hang zur Kultur" ist seine dezentrale Struktur: Viele Programmpunkte entstehen eigenständig durch lokale Akteurinnen und Akteure, die ihre Räume öffnen und ihre Ideen sichtbar machen. Das Programmheft dient dabei als verbindendes Element und bietet einen Überblick über die zahlreichen Angebote im Quartier.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Einzelne Angebote erfolgen auf Spendenbasis; lediglich das Aftershow-Programm ist kostenpflichtig.
(Hang zur Kultur)
Irish & Scottish Folk. Eintritt frei
Taylor Swift Cover mit 9-köpfiger Formation aus Profi-Musikern und Absolventen renommierter Konservatorien in der Tschechischen Republik
Eine Show, die nicht nur musikalisch, sondern auch visuell beeindruckt – ein echtes Highlight der Coverrock-Szene 2026!
Die Band:
Eine musikalische Zeitreise zurück in den Osten mit Diskjockey Hansen (ehem. Flowerpower). Willkommensbowle für jeden Gast, DDR-Drinks und herzhafte Spezialitäten wie Soljanka. Charmante Moderation mit typisch ostdeutschem Humor. Infos und Tickets unter www.kraftverkehr-chemnitz.de
Mit Klassikern von Puhdys, City, Karat, Nena u.v.m.
One-Man-Band. Support: Benni Schurtz mit DIY-Punk-Techno-Chiptune aus dem Erzgebirge
Märchen nach Hans Christian Andersen. Bühnenfassung von Bianca Sue Henne
Sehnsüchtig wartet eine Entenmutter auf ihren Nachwuchs. Nach und nach brechen die Eier auf. Nur das letzte Ei ist ein besonderes und lässt sich Zeit! Als es endlich knackt und bricht und sich ein Küken aus dem Ei pellt, wirkt dieses zotteliger, grauer und schon viel größer als die anderen. Die Welt, die das Entlein nun umgibt, wird bald viel zu klein. Und so richtig funktioniert das auch nicht, mit dem Ente-Werden. Dabei versucht es immer, alles richtig zu machen – und das klappt schon gar nicht. Das lassen die anderen Tiere das kleine, graue und zottelige Entlein auch spüren. Schließlich zieht es allein hinaus in die Welt, wächst mehr als einmal über sich hinaus und erfährt, wer es wirklich sein kann – und dass ein Platz im Leben nicht zuletzt von jenen abhängt, die uns begleiten.
Das hässliche Entlein ist ein Kunstmärchen von Hans Christian Andersen. 1843 veröffentlicht, lädt es uns noch heute dazu ein, vermeintliche Idealvorstellungen und Normen anderer zu hinterfragen und füreinander einzustehen. Bianca Sue Henne lässt das Entlein in ihrer Inszenierung von einem Spieler begleiten und nimmt uns an seiner Seite mit auf diese erste, kleine und erkenntnisreiche Lebensreise.
(Die Theater Chemnitz)
Komödie von Daniel Glattauer
Nach dem Roman von Herman Melville. Bühnenfassung von Malte Kreutzfeldt
Herman Melvilles 1851 erschienener Roman ist längst zu einem modernen Mythos geworden. Inspiriert vom Alten Testament, den archaischen Stoffen eines William Shakespeares und den Geschehnissen seiner Epoche liefert Melville einen monströsen Roman, der bis heute ein gültiges Bild von der Verfassung einer Zivilisation zeigt. Einer Zivilisation, die im Vertrauen auf die menschliche Erfindungsgabe und die unbedingte Willenskraft beständig Gefahr läuft, Opfer der eigenen faschistoiden Hybris zu werden.
(Die Theater Chemnitz)
Ein-Personen-Stück von Suzie Miller
Wie gerecht ist unsere Rechtsordnung? Wen schützt sie und wen nicht? Autorin Suzie Miller, die selbst jahrelang als Strafverteidigerin im Bereich Sexualdelikte tätig war, fragt in ihrem Monodrama eindringlich nach den Schwachstellen eines immer noch von struktureller Ungleichheit geprägten Systems.
(Die Theater Chemnitz)
Die Alive Show. Après-Ski made chic. Eintritt frei
Die ALIVE Show ist eine Après-Ski-Party im edlen Stil. Statt Ballermann-Musik gibt es sorgsam ausgewählte Songs aus Soul, Pop, Indie und Chanson. Natürlich geht es auch hier um die größten Themen unseres Daseins: Liebe, Verlangen und das Einschlagen neuer Wege.
Alida Bohnen und Vera-Cosima Gutmann sorgen mit Klavier und Stimmen für feinste Unterhaltung. Natürlich bleiben sie dem Après-Ski treu – es darf getrunken, mitgesungen und getanzt werden. Vielleicht erreicht der Abend ja dionysische Züge und gemeinsam mit dem Publikum musizieren wir uns in neue Sphären. Denn auch das ist wesentlicher Bestandteil des Abends: BE ALIVE – AM LEBEN SEIN.
Die Songs sind eine Reise durch verschiedenste Geschichten. Geschichten, in welchen sich der oder die ein oder andere sicherlich wiedererkennt und durch die zu großem persönlichen Erwachen verholfen werden soll. Der Abend möchte das am Leben Sein mit euch feiern. Seid dabei und genießt!
(Theater Chemnitz)
Die Villa Esche in Chemnitz – Henry van de Veldes "Entwurf für das Leben"
Ein Lebensraum als Gesamtkunstwerk
Ausgewählte Lebens- und Arbeitsorte Chemnitzer Juden und Rundgang durch die Sonderausstellung: Threads – Verflechtungen. Geschichten hinter den Fotos und Exponaten
Einst lose Fäden jüdischer Familienbiografien verdichten und verknüpfen sich um 1900 in Chemnitz, reißen in der NS-Zeit auseinander und verweben sich – dank minutiöser Recherche und Kontaktpflege – wieder zu einem Netz.
(SMAC – Staatliches Museum für Archäologie)
Anmeldung zur Führung vor Ort, 15 Minuten vorher an der Museumskasse
Richard Wagner. Unterhaltsame Fuß-Noten zu (un-)bekannten Komponisten
Von Angesicht zu Angesicht. Begegnung, Performance, Musik, Tanz, mit 100Mozartkinder und vielen Gästen. Aufbau, Mitmachen und Mitgestalten ab 15:30 Uhr
Im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026
Gemeinsam wird ein Labyrinth aus über 1000 Kerzen entstehen. Jeder kann durch sein Mittun Teil der Performance werden. Wir begegnen außerdem verschiedensten Künstlern wie Musikern und Tänzern.
Können wir uns noch in die Augen sehen? Ist unser Spiegelbild das, was wir sehen wollen? Gleicht unser Spiegelbild unserem Selbstbild?
Wir wollen uns von Angesicht zu Angesicht begegnen und uns in die Augen sehen im Blickfeld des Karl-Marx-Kopfes. Wir stellen uns Fragen zu Glück, Werten, Verantwortung, Macht, Zusammenleben, wir tauschen uns aus über Perspektiven und Visionen. Gemeinsam mit den "100Mozartkindern“ und vielen Gästen durchschreiten wir das Labyrinth, genießen dabei handgemachte Musik und Performances und werden dadurch unserem gemeinsamen Ziel ein großes Stück näherkommen – einem menschlichen Miteinander mit einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft.
15:30 Uhr Mitmachen, Mitdenken, Mitgestalten das Lichterlabyrinth entsteht
17:00 Uhr Gemeinsamer Aufbau des Lichterlabyrinths
19:00 Uhr Entzünden der Lichter
20:00 Uhr Durchwandern des Lichterlabyrinths bei Live-Musik
21:00 Uhr Tanz und Ton
23:00 Uhr Gemeinschaftlicher Abbau
Eintritt frei, Spenden erbeten
(mozart-sachsen.de)
Von der Kunst, jung zu altern. Die Bass-Solokantaten Johann Sebastian Bachs. Klaus Mertens, Christian Steyer, Christfried Brödel, Madrigalion Praga und Capella Trinitatis
Im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026
Klaus Mertens singt, begleitet von der Capella Trinitatis unter Leitung von Christfried Brödel, die drei großen Kantaten Bachs für Bass solo. Christian Steyer antwortet auf die Werke des Thomaskantors mit Gedanken am Klavier.
Johann Sebastian Bachs Kantaten für Bass solo gehören nicht nur zum Kernrepertoire von Klaus Mertens, unserem Sächsischen Mozartpreisträger 2025, sie sind auch „Achttausender“ im Hochgebirge der Werke des Thomaskantors.
Christfried Brödel hat sowohl als Dirigent als auch Pädagoge sein ganzes Leben lang Menschen durch die Begegnung mit der Musik und dem Musizieren geprägt. Seit 2015 wirkte er als Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft e.V., legte dabei einen Schwerpunkt auf die Ansprache junger Menschen und wird nun dieses Amt in jüngere Hände geben.
Christian Steyer ist ein Multitalent mit Tiefgang: Pianist, Schauspieler, Komponist, Chorleiter. Wohl jede:r kennt sein Stimme, nicht nur durch die MDR-Doku-Soap „Elefant, Tiger & Co.“.
Alle drei verbindet die Liebe zur Musik als einer Triebfeder des Lebens. Mit den Bachkantaten „Ich habe genung“ (BWV 82), „Der Friede sei mit dir“ (BWV 158) und „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ (BWV 56) werden nun diese drei Ausnahmekünstler miteinander und unterstützt von Madrigalion Praga und der Capella Trinitatis einen Blick wagen: dem Leben ins Angesicht ...
(mozart-sachsen.de)
Fantastische Oper von Jacques Offenbach
Libretto von Jules Barbier nach dem gleichnamigen Drama von Jules Barbier und Michel Carré
Hoffmann, der sein Leben einst erfolgreich der Dichtkunst weihte, hat sich verrannt. Ihm fehlt die Inspiration für Neues. Verzweifelt flüchtet er sich in den Rausch und hofft, dass die Frauen, die ihm in seinen Geschichten erscheinen, die Flamme seiner Poesie neu entzünden. Was der Titelfigur seiner Oper "Hoffmanns Erzählungen" verwehrt bleibt, die Möglichkeit, die eigene Kreativität voranzutreiben und sich neu zu erfinden, gelang Jacques Offenbach mit der Komposition dieses Werkes hervorragend. Die Vorlage fand er in einem Theaterstück, das mehrere Erzählungen des Dichters E. T. A. Hoffmann nutzte. Die fantastisch-absurde Erzählweise verlieh Offenbachs musikalischen Ideen Flügel und es entstand „ein merkwürdiges, in seiner Art alleinstehendes Werk, das uns bald erfreut, bald aufregt, immer interessiert, niemals langweilt“, so der Kritiker Eduard Hanslick anlässlich der Uraufführung 1881. Dass diese Künstler-Tragikomödie auch heute noch das Publikum fasziniert und darüber hinaus mit existentiellen Fragen konfrontiert, zeigt Juana Inés Cano Restrepo mit ihrem Chemnitzer Regie-Debüt.
(Die Theater Chemnitz)
Großbritannien 2026
In einem verzauberten Wald lebt ein geheimnisvoller, uralter Stamm auf einem magischen Baum. Dieser ist so hoch, dass er bis in die Wolken reicht und so breit, dass er selbst Häuser und Hütten tragen kann. Als dann eine Gruppe von Kindern den Baum durch Zufall entdeckt und beginnt, ihn zu erklimmen, geraten sie in das Abenteuer ihres Lebens ...
(Clubkino Siegmar)
Regie: Ben Gregor
Darsteller: Andrew Garfield, Claire Foy, Delilah Bennett-Cardy
Abenteuer, Familie, Fantasy
USA 2026
Der junge Michael Jackson wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen Führung seines Vaters Joe früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter ist sein Leben von der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross und den Produzenten Quincy Jones kennen, was seine musikalische Ausrichtung grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979) wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es zum Bruch mit seinem Vater Joe.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Jaafar Jackson, Colman Domingo, Nia Long
Biopic, Drama, Musik
Deutschland 2026. Kleiner Saal
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf ein Mal Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Welf Reinhart
Darsteller: Dagmar Manzel, August Zirner, Harald Krassnitzer
Drama, Komödie
Frankreich 2025
Hervé (Laurent Lafitte), Maxime (François Damiens) und Jordy (Jérôme Commandeur) haben eigentlich nur gute Erinnerungen an ihre Schulzeit. Deshalb organisiert das Trio auch zum 30-jährigen Jubiläum ihres Abgangs ein Klassentreffen. Doch als dann zunächst einfach niemand die Einladung annehmen will, müssen sie sich endlich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie damals gegenüber ihren Mitschülern ziemliche Widerlinge waren. Um ihr Fest noch zu retten, liegt es nun ganz bei ihnen, ihrem einstigen Umfeld zu beweisen, dass sie mittlerweile zu besseren Menschen geworden sind.
Nostalgische französische Komödie mit großer Starbesetzung – auch Vanessa Paradis.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Jerome Commandeur
Darsteller: Laurent Lafitte, François Damiens, Vanessa Paradis
Komödie