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Theaterprojekt zur Geschichte der Kindertransporte 1938/1939. Uraufführung
Die Inszenierung nähert sich der NS-Zeit und dem System der Kindertransporte aus historisch-biografischer Perspektive und erzählt mit dokumentarischen und fiktionalen Ansätzen aus der Sicht von drei Kindern und ihren Familien: An der Seite von Ruth, Lore und Aaron erleben wir den Abschied von ihren Eltern und die lange und ungewisse Fahrt nach England, die sie nun allein bestreiten müssen. Wie andere Kinder haben sie im Ausland die Chance auf ein neues Leben und kommen doch ganz unterschiedlich in ihrer neuen Heimat an. Und als der Zweite Weltkrieg sie schließlich auch in England einholt, lässt sich der Kontakt nach Hause nur schwer aufrechterhalten – ebenso wie die Hoffnung, dass die Familien bald nachkommen werden.
Die Kindertransporte stehen für ein großes zivilgesellschaftliches und humanitäres Engagement und verweisen zugleich auf unzählige weitere Biografien, Geschichten, Erlebnisse und Erfahrungen. Die drei Kinder stehen in der Inszenierung von Christoph Werner stellvertretend für einige von ihnen und erzählen mit den vier Spielern exemplarisch einen Teil europäischer Geschichte, die so noch weit ins Heute wirkt.
(Die Theater Chemnitz)
Spionage-Komödie von Franck Duarte
Jenny und John sind ein glückliches Paar, doch sie haben ein Problem: Robert, den Ehemann von Jenny, den Chef von John. Im Amerika der 1950er Jahre ist eine Scheidung undenkbar. Die einzige Alternative: Mord. Doch der Anschlag mit Rattengift-Crackern wird in letzter Sekunde von Roberts Sekretärin Susy gestört – und damit nimmt der Abend seinen Lauf. Denn Robert, John und Susy arbeiten für eine große amerikanische Zeitung und sind kurz davor, einen hochrangigen russischen Spion zu entlarven: den mysteriösen Enigmus. Doch in der Welt der Spionage ist nichts gewiss – außer dem Tod. Wer spioniert für wen? Wer schläft mit wem? Warum schmeckt der Braten nach geschmolzenem Plastik?
Franck Duarte lässt keine Wendung aus, zieht den doppelten, dreifachen und vierfachen Boden unter den Figuren weg und findet immer noch eine neue Schraube, die die Absurditätsspirale weiter anzieht. Dabei blickt er liebevoll-ironisch auf die 50er Jahre zurück und lässt uns die ein oder andere Gewissheit unseres Lebens hinterfragen.
(Die Theater Chemnitz)
Halftime Show – Jetzt oder nie. "Ist die erste Hälfte vom Leben schon rum – und war das etwa die bessere?". Lesung und Stand-up
Mit gewohnt viel Witz, Charme und einer ordentlichen Portion Selbstironie spricht sie über alles, was die Lebensmitte so mit sich bringt:
Wechseljahre, Altersarmut, Botox-Abos, TikTok-Generationen – und natürlich den rettenden Strohhalm im Gin Tonic.
Katrin rechnet ab, lacht vor, denkt nach – und zeigt, dass noch lange nicht Feierabend ist.
Es wird ein Stand-up-Lesungs-Abend, bei dem gemeinsam „die Sau rausgelassen“ wird – ein bisschen zumindest, wir sind ja nicht mehr 20. Stell Dir vor: ein Abend wie bei Taylor Swift, nur ohne Songs – dafür mit echten Geschichten, scharfen Pointen und einem sehr ehrlichen Blick auf die zweite Lebenshälfte.
Ein ganz privater Räumungsverkauf im Kopf – alles muss raus!
Dieser Abend ist der humorvolle Startschuss für Teil zwei – und wehe, der wird nicht der bessere!
(Brauclub)
Schwarze Komödie
„Kochen mit Elvis“ ist schwarzer Humor pur. Das Stück erzählt spielerisch und mit großer Sinnlichkeit etwas über die Unordentlichkeit menschlicher Trauer und dem Hunger nach Leben. Frech und direkt hinterfragt Lee Hall unsere Schönheitsideale, erzählt von der Schwierigkeit, mit Traumata umzugehen und von unser aller Sehnsucht nach Liebe. Und er macht einen großen Mythos des vergangenen Jahrhunderts auf besondere Weise noch einmal lebendig: den „King“ Elvis Presley.
(Die Theater Chemnitz)
Sonderausstellung: Threads – Verflechtungen. Geschichten hinter den Fotos und Exponaten
Einst lose Fäden jüdischer Familienbiografien verdichten und verknüpfen sich um 1900 in Chemnitz, reißen in der NS-Zeit auseinander und verweben sich – dank minutiöser Recherche und Kontaktpflege – wieder zu einem Netz.
(SMAC – Staatliches Museum für Archäologie)
Anmeldung zur Führung vor Ort, 15 Minuten vorher an der Museumskasse
Highlights der sächsischen Archäologie
Virtueller Stadtrundgang
Wie hat sich Chemnitz im vergangenen Jahrhundert verändert? Mit der App „Chemnitz.ZeitWeise" geht die Reise zurück nach Karl-Marx-Stadt.
Ballett von Eno Peçi und Sabrina Sadowska
Für den Chemnitzer Schwanensee konnte der junge, aus Tirana (Albanien) stammende Choreograf Eno Peçi gewonnen worden. Seit 2000 ist er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts und seit 2009 Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. Parallel dazu begann er u. a. für das Wiener Staatsballett und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper eigene Ballette zu entwickeln. Zu der ergreifenden Musik Tschaikowskys kreierte Eno Peçi gemeinsam mit Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, die die "weißen Akte" nach der Originalchoreografie von Lew Iwanow umsetzte, ein romantisches Tanzmärchen, in dem Liebe und Tod, Sehnsucht und Resignation, Menschen- und Fabelwelt sinnlich-berührend miteinander verschmelzen.
(Die Theater Chemnitz)
Begegnung, tastend 2. Ben Lepetit mit Werken von Wolfgang Amadé Mozart, Maurice Ravel, Alexander Skrjabin und Sergei Rachmaninow
Im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026
Ben Lepetit, Mozart-Stipendiat des Jahres 2016, trat bereits im Alter von fünf Jahren öffentlich auf, so auch beim Sächsischen Mozartfest, und hat seither eine vielbeachtete Entwicklung genommen, die zugleich verheißungsvoll weiter in die Zukunft weist. Zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben stehen neben Konzerteinladungen auf bedeutende Podien, wie dem Gewandhaus Leipzig, der Berliner Philharmonie oder dem Mozarteum Salzburg. Im 35. Sächsischen Mozartfest begegnen wir Ben Lepetit in der Hartmannfabrik, die im Europäischen Kulturhauptstadtjahr Chemnitz 2025 tausenden Menschen ein Ort der Begegnung mit der vielfältigen Kultur unserer Stadt, unserer Region und untereinander war.
(mozart-sachsen.de)
USA 2026
Der junge Michael Jackson wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen Führung seines Vaters Joe früh für eine Musikkarriere gedrillt wird. Mit der Familienband Jackson Five feiert er erste Erfolge, im Alter von 13 Jahren startet er bereits die Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter ist sein Leben von der Musik dominiert. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross und den Produzenten Quincy Jones kennen, was seine musikalische Ausrichtung grundlegend verändert. Das von Jones produzierte Album "Off the Wall" (1979) wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte Platte "Thriller" noch übertroffen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es zum Bruch mit seinem Vater Joe.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Jaafar Jackson, Colman Domingo, Nia Long
Biopic, Drama, Musik
Deutschland 2026. Kleiner Saal
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf ein Mal Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Welf Reinhart
Darsteller: Dagmar Manzel, August Zirner, Harald Krassnitzer
Drama, Komödie
Frankreich 2025
Hervé (Laurent Lafitte), Maxime (François Damiens) und Jordy (Jérôme Commandeur) haben eigentlich nur gute Erinnerungen an ihre Schulzeit. Deshalb organisiert das Trio auch zum 30-jährigen Jubiläum ihres Abgangs ein Klassentreffen. Doch als dann zunächst einfach niemand die Einladung annehmen will, müssen sie sich endlich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie damals gegenüber ihren Mitschülern ziemliche Widerlinge waren. Um ihr Fest noch zu retten, liegt es nun ganz bei ihnen, ihrem einstigen Umfeld zu beweisen, dass sie mittlerweile zu besseren Menschen geworden sind.
Nostalgische französische Komödie mit großer Starbesetzung – auch Vanessa Paradis.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Jerome Commandeur
Darsteller: Laurent Lafitte, François Damiens, Vanessa Paradis
Komödie
Schutzhütten um Bad Elster und Rhododendronblüte, ca. 15 km. Verpflegung aus dem Rucksack. Meldung bis 19.05., Telefon: 01577 1460444. Treffpunkt Schalterhalle, Linie RE 3
Ca. 300 m An- und Abstieg
Route: Bahnhof Bad Elster — Kreuzkapelle — Kurpark — Antonienhütte — Altes Schloss Schönfeld — Hoher Stein — Kurpark