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Eintritt frei, Tischreservierung empfohlen
Jetzt jeden Mittwoch und Freitag
Theaterprojekt zur Geschichte der Kindertransporte 1938/1939. Uraufführung
Die Inszenierung nähert sich der NS-Zeit und dem System der Kindertransporte aus historisch-biografischer Perspektive und erzählt mit dokumentarischen und fiktionalen Ansätzen aus der Sicht von drei Kindern und ihren Familien: An der Seite von Ruth, Lore und Aaron erleben wir den Abschied von ihren Eltern und die lange und ungewisse Fahrt nach England, die sie nun allein bestreiten müssen. Wie andere Kinder haben sie im Ausland die Chance auf ein neues Leben und kommen doch ganz unterschiedlich in ihrer neuen Heimat an. Und als der Zweite Weltkrieg sie schließlich auch in England einholt, lässt sich der Kontakt nach Hause nur schwer aufrechterhalten – ebenso wie die Hoffnung, dass die Familien bald nachkommen werden.
Die Kindertransporte stehen für ein großes zivilgesellschaftliches und humanitäres Engagement und verweisen zugleich auf unzählige weitere Biografien, Geschichten, Erlebnisse und Erfahrungen. Die drei Kinder stehen in der Inszenierung von Christoph Werner stellvertretend für einige von ihnen und erzählen mit den vier Spielern exemplarisch einen Teil europäischer Geschichte, die so noch weit ins Heute wirkt.
(Die Theater Chemnitz)
Christoph Grube (Chemnitz) und Gunnar Och (Erlangen): „Wir haben keine andere Zeit als diese“ – Verse und Prosa der Mascha Kaléko. Eine kommentierte Lesung
Im Rahmen des Themenjahres Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 lädt die Ringvorlesung immer Mittwochs, 18:15 im Vortragssaal des smac im Sommersemester 2026 zu einer vielstimmigen Auseinandersetzung mit jüdischer Kultur, Geschichte und Erinnerung ein. Internationale und interdisziplinäre Perspektiven eröffnen Einblicke in jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart – über nationale, sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg.
(tdjk.de)
Begegnung, tastend 1. Richard Röbel: Alte und neue Musik für Cembalo, u.a. von Wolfgang Amadé Mozart und Lydia Weißgerber
Im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes 2026
Richard Röbel, Mozart-Stipendiat des Jahres 2006, ist ein Künstler mit höchst vielfältigen Begabungen. In Dresden studierte er Komposition, Musiktheorie und Klavier, in Trossingen und München widmete er seine Studien den historischen Tasteninstrumenten und vertiefte sich dabei in die höchst subtilen Klangcharakteristika von Hammerflügel und Cembalo.
Er gewährt uns Einblick in die Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksformen, indem er Musik des 18. und des 21. Jahrhunderts miteinander auf das Programm setzt: So dürfen wir uns auf Werke u.a. von Wolfgang Amadé Mozart und Jiří Antonín Benda, von Lydia Weißgerber (UA), Richard Röbel (UA), Michael Quell (UA) und Jakub Rataj freuen.
(mozart-sachsen.de)
30 Minuten vor Sonnenuntergang. Im Rahmen des 35. Sächsischen Mozartfestes
Reiner Kunze
Einladung zu einer Tasse Jasmintee
Treten Sie ein, legen Sie Ihre Traurigkeit ab, hier dürfen Sie schweigen.
Eintritt frei, Spenden erbeten
(mozart-sachsen.de)
USA, Ungarn 2025
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird Reichsmarschall Hermann Göring verhaftet. Aufgrund der Größe des Verbrechens des Nazi-Regimes sollen die inhaftierten Parteigrößen aber nicht einfach exekutiert werden. Ein internationales Tribunal soll klarstellen, dass Staatenlenker für Verbrechen belangt werden können, für die es bis dahin keinen Tatbestand gab. Ein Psychologe soll die inhaftierten Nazis psychologisch evaluieren. Er entwickelt dabei eine besondere Beziehung zu Göring, einem Mann, den er als Narzissten einschätzt, der aber auch eine immense Menge Charme besitzt – bis der Moment kommt, da Kelley hinter die Fassade blickt und wirklich versteht, was das Böse eigentlich ist.
Der Film basiert auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai.
(Clubkino Siegmar)
Regie: James Vanderbilt
Darsteller: Russell Crowe, Rami Malek, Richard E. Grant
Deutschland 2025. Kleiner Saal
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem Ruhestand. Doch während seine Pensionierung immer näher rückt, empfinden er und seine Frau Rita (Anke Engelke) statt Freude einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen. Der gemeinsame Sohn hat das Nest schon lange verlassen, Hans und Rita sind nun also wirklich die ganze Zeit alleine miteinander. Besonders Rita kommt mit dieser Umstellung nicht so gut klar. Dann passiert auch noch ein tragischer Unfall, der sowieso alles verändert und den Blick in die Zukunft trübt ...
(Clubkino Siegmar)
Regie: Neele Leana Vollmar
Darsteller: Anke Engelke, Ulrich Tukur, Lukas Rüppel
Drama
Deutschland 2025
Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten.
(Clubkino Siegmar)
Regie: Simon Verhoeven
Drama, Komödie